Olympia kompakt
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Olympia kompakt


    Er ließ die Muskeln spielen: Turner Fabian Hambüchen. (Foto: dpa) 

    Hambüchen wahrt seine Chancen

    Fabian Hambüchen hat mit einer bravourösen Reck-Show seine Chance auf eine dritte olympische Medaille gewahrt. Der 28-jährige Ex-Weltmeister turnte seine schwierige Übung mit Ausgangswert 7,3 nahezu perfekt und verdrängte im zweiten Durchgang der Qualifikation mit 15,533 Punkten den Niederländer Epke Zonderland (15,366) auf Platz zwei des Zwischenklassements. Der Einzug in das Finale ist beiden damit nur noch theoretisch zu nehmen.

    Hingegen war Weltmeister Kohei Uchimura aus Japan am Samstag in Rio de Janeiro abgestürzt und hatte das Finale verpasst. Auch Andreas Bretschneider konnte seine Spitzenübung nicht durchturnen und stürzte ausgerechnet bei dem von ihm kreierten Doppelsalto mit zwei Schrauben. Sein Ziel Olympia-Finale war damit passé.

    Teamkamerad Andreas Toba zog sich unterdessen am Boden eine schwere Knieverletzung zu und konnte den Sechskampf nicht fortsetzen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blieb der Hannoveraner nach einer verunglückten Landung zunächst am Boden liegen und musste von Helfern gestützt vom Podium geführt werden. Damit sind die Chancen auf den Einzug der deutschen Riege ins Team-Finale der besten Acht auf ein Minimum gesunken.

    Pure Dominanz: Südkorea holt gold im Bogenschießen

    Südkoreas Bogenschützen haben bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ohne Satzverlust die Goldmedaille im Team-Wettbewerb der Männer gewonnen. Das Trio um Einzel-Weltmeister Kim Woojin bezwang im Finale den Dauerrivalen USA 6:0. Bronze ging an Australien, das im "kleinen Finale" China mit 6:2 bezwang.

    Es war der fünfte Triumph für Südkoreas Männer in dem seit 1988 ausgetragenen Mannschafts-Wettbewerb. London-Olympiasieger Italien war im Achtelfinale an China gescheitert. Eine deutsche Mannschaft war in Rio nicht am Start.

    Olympia-Aus für deutschen Turn-Helden Toba

    Mit einer wahren Heldentat hat der 25-jährige Andreas Toba die deutsche Turn-Mannschaft ins olympische Finale geführt - doch teilnehmen darf er nicht. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

    Fechten: Aus für Joppich im Achtelfinale

    Peter Joppich hat das Viertelfinale knapp verpasst. Der 33-jährige Florettspezialist verlor gegen Team-Olympiasieger Giorgio Avola aus Italien 13:15 und bleibt damit ohne olympische Einzelmedaille. 2012 hatte Joppich mit der deutschen Mannschaft Bronze gewonnen. Im ersten Gefecht hatte er den Franzosen Enzo Lefort mit 15:13 bezwungen.
    Long holt mit Weltrekord erstes Gewichtheber-Gold für China

    Long Qingquan hat mit einem Weltrekord Chinas erste Goldmedaille im Gewichtheben gewonnen. Der 25-Jährige siegte in der Klasse bis 56 kg mit einem Zweikampfwert von 307 kg (137 kg Reißen+170 kg Stoßen) und verbesserte die 16 Jahre alte Bestmarke des Türken Halil Mutlu um zwei Kilogramm.


    Frühes Aus: Serena (li.) und Venus Williams verabschieden sich im Doppelwettbewerb bereits in der ersten Runde.

    Tennis: Williams-Schwestern scheitern im Doppel in Runde eins

    Serena und Venus Williams haben die Chance auf ihr viertes Olympia-Gold im Doppel bereits verspielt. Die beiden Tennis-Schwestern aus den USA unterlagen Lucie Safarova und Barbora Strycova aus Tschechien 3:6, 4:6. Für das Doppel Serena und Venus Williams war es die erste Niederlage bei Olympischen Spielen. Sie hatten zuvor 15 Olympia-Partien im Doppel nacheinander für sich entschieden und 2000, 2008 und 2012 Gold geholt.

    Allerdings war die 36-jährige Venus Williams angeschlagen mit einer Viruserkrankung in die Partie gegangen. Sie hatte bereits im Einzel in Rio de Janeiro gegen die Belgierin Kirsten Flipkens verloren. Die Williams-Schwestern sind mit je vier Goldmedaillen die erfolgreichsten Olympioniken im Tennis.

    Könnte auch als Leonardo Di Caprio durchgehen: US-Bogenschütze Brady Ellison. (Quelle: dpa)
     
     
    Twitter-Nutzer vermuten Leo Di Caprio als Bogenschützen in Rio
     
    Ist er es oder ist es nicht - hat sich Leonardo Di Caprio heimlich unter die Olympioniken gemogelt? Zumindest mutmaßen einige Twitter-User die Anwesenheit des Hollywood-Stars bei den Spielen in Rio - als Bogenschütze.
     
    Nach Meinung der Zwitscher-Gemeinde hat der US-Amerikaner Brady Ellison verblüffende Ähnlichkeit mit seinem Landsmann Di Caprio. "Leo nimmt eine Auszeit von der Schauspielerei, um bei den Olympischen Spielen Bogen zu schießen", so nur eine Vermutung auf Twitter.
     
    Doch Ellison hat weitaus mehr Qualitäten, als nur als "Di-Caprio-Double". Mit seiner Mannschaft holte der 27-Jährige Silber im Team-Wettbewerb - die Einzelentscheidung folgt am Dienstag. Vielleicht heißt es bei der Siegerehrung dann: "And the Oscar goes to..."
     

    Die Auswahl des DHB besiegt Neuseeland. Foto: Reuters) 

    Hockey-Damen ziehen nach

    Die deutschen Hockey-Damen haben bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im zweiten Turnierspiel den ersten Sieg geholt. Der Weltranglisten-Neunte gewann am Montag mit 2:1 (1:1) gegen Neuseeland. Die Entscheidung besorgte Anne Schröder (44. Minute) per Strafecke. Nach dem 1:1-Ausgleichstreffer durch Pia Oldhafer (22.) waren die Deutschen spielerisch überlegen, vergaben ihre Chancen aber zu leichtfertig. Die als Nummer Vier der Welt gelisteten «Black Sticks» waren zuvor durch Petrea Webster (10.) in Führung gegangen. Am Mittwoch (17.30 Uhr MESZ) trifft Deutschland in seinem dritten Turnierspiel auf Südkorea.  

    Laura Siegemund hat Grund zum Jubeln. (Foto: Reuters) 

    Siegemund folgt Kerber

    Tennisspielerin Laura Siegemund hat bei ihrem Olympia-Debüt gleich das Achtelfinale von Rio erreicht. Die Weltranglisten-32. setzte sich in ihrem Zweitrundenmatch nach einer starken Vorstellung mit 6:2, 6:4 gegen Zhang Shuai (China) durch und folgte Angelique Kerber (Nr. 2) in die Runde der letzten 16. Die Melbourne-Siegerin hatte zuvor mit 6:4, 6:2 gegen Eugenie Bouchard (Kanada) gewonnen.

    Im Achtelfinale am Dienstag ist die 28-jährige Siegemund gegen Kirsten Flipkens favorisiert. Die Belgierin wird im WTA-Ranking an Position 61 geführt. Kerber spielt gegen die ehemalige US-Open-Siegerin Samantha Stosur (Nr. 13). Von den letzten fünf Duellen mit der Australierin hat Kerber vier gewonnen. 



    Ovtcharov steht nach denkwürdigem Match im Viertelfinale


    Tischtennis-Europameister Dimitrij Ovtcharov besiegte den Slowenen Bojan Tokic mit 4:1-Sätzen. Den ersten Durchgang hatte er vor den staunenden Zuschauer im Riocentro mit 31:33 verloren: Normalerweise geht ein Satz bis 11. Bei Gleichstand wird weitergespielt, bis ein Akteur zwei Punkte Vorsprung hat.Nach diesem Kraftakt musste Tokic, Weltranglisten-53. vom 1. FC Saarbrücken, sich am rechten Arm behandeln lassen.

    Die nächsten Sätze gewann Ovtcharov mit 12:10, 11:5, 11:4 und 11:7.
    Er trifft nun auf den Briten Paul Drinkhall oder den Weißrussen Wladimir Samsonow.Am Vormittag hatte der 27-Jährige im Riocentro 3 sieben Sätze (4:3) gegen den für Katar startenden Li Ping benötigt. Dieser ist normalerweise ein Trainingspartner von Ovtcharov und machte es ihm schwer.

    "Wir kennen uns sehr, sehr gut - das hat man gesehen, ich hatte sehr wenig Vorteile.
    Leute, die komplett in China ausgebildet sind, sind technisch und taktisch sehr, sehr stark», sagte der Sieger danach sichtlich erleichtert."
    Timo Boll ist frühzeitig gescheitert. (Foto: dpa)

    Boll scheitert überraschend an Nigerianer

    Deutschlands Fahnenträger Timo Boll ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro überraschend bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Der 35-Jährige unterlag gegen den nigerianischen Weltranglisten-40. Aruna Quadri mit 2:4 (10:12, 10:12, 5:11, 11:3, 11:5, 9:11). Damit muss Rekordeuropameister Boll seinen Traum von einer olympischen Einzel-Medaille wohl endgültig begraben.

    Wie schon in seinem Auftaktmatch am Sonntag, als er den Russen Alexander Schibajew letztlich aber doch noch mit 4:3 nieder gerungen hatte, präsentierte sich Boll gegen Quadri ungewohnt fehlerhaft. Zwar kämpfte sich der Düsseldorfer regelmäßig zurück, doch in den entscheidenden Momenten hatte dann der Außenseiter aus Afrika wieder die Nase vorn.

    "Ich bin mit mir im Reinen, habe mir nichts vorzuwerfen", sagte Boll, nach der Pleite. "Ich habe hart trainiert, alles gegeben und war gut drauf. Ich habe einfach zu lange gebraucht, um mich auf seine unorthodoxe Spielweise einzustellen."

    Deutschlands Spitzenspielerin Han Ying zog derweil nach einer weiteren starken Leistung ins Viertelfinale ein. Die gebürtige Chinesin gewann nach dem mühelosen 4:0 im Auftaktspiel gegen Nanthana Komwong (Thailand) auch gegen Li Xue (Frankreich) mit 4:1 (11:4, 11:4, 8:11, 11:3, 13:11).

    von Michael Glang bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/9/2016 2:25:25 AM


    Dopingsünderin Jefimowa verliert brisantes Duell gegen King


    Lilly King hat die brisante Olympia-Entscheidung über 100 Meter Brust gewonnen.
    Die Schwimmerin aus den USA gewann in 1:04,93 Minuten und schlug mehr als eine halbe Sekunde vor Julija Jefimowa aus Russland an.

    Weltmeisterin Jefimowa war wegen Dopings gesperrt und erkämpfte sich nach einem weiteren Ausschluss kurz vor den Spielen gerichtlich ihren Start.
    Hinter Jefimowa holte sich Kings Teamkollegin Katie Meili die Bronzemedaille.
    Turn-Held Toba bekommt keinen Heimflug

    Der deutsche Turner Andreas Toba kann trotz seiner schweren Verletzung am Kreuzband noch nicht nach Deutschland zurückkehren. In den Fliegern in Richtung Heimat herrscht aktuell Platzmangel. Das Problem: Toba benötigt aufgrund seines verletzten Knies mindestens einen Business-Class-Sitz. Wie Delegationsleiter Sven Karg der "Bild" mitteilte, seien diese gegenwärtig aber rar.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von cvd 8/9/2016 7:14:31 AM
    Hockey-Herren: dritter Sieg im dritten Spiel

    Die
    Hockey-Nationalmannschaft der Männer hat auch nach dem dritten Spiel weiter eine blütenreine Weste.
    Das Team von Trainer Valentin Altenburg schlug Außenseiter Irland mit 3:2 (1:1) und kann auf dem Weg zum erhofften Gold-Hattrick bereits fürs Viertelfinale planen.

    Kapitän Moritz Fürste (13., 38.) mit zwei Strafecken und Martin Zwicker (42.) trafen für den Olympiasieger von 2008 in Peking und 2012 in London, der zuvor bereits Kanada (6:2) und Indien (2:1) geschlagen hatte. Eugene Magee (26.) und Michael Darling (59.) waren für Irland erfolgreich.

    Pfeifer verlängert Pleitenserie der Boxer

    Vierter Kampf - vierte Niederlage: Die deutschen Boxer haben beim olympischen Turnier in Rio weiter das Nachsehen.
    Superschwergewichtler Erik Pfeifer verlor in seinem Auftaktkampf gegen Clayton Laurent Jr. von den Amerikanischen Jungferninseln in der Klasse ab 91 Kilogramm mit 1:2 nach Punkten.

    Zuvor waren bereits Schwergewichtler David Graf, Weltergewichtler Arajik Maturjan und Halbschwergewichtler Serge Michel in der ersten Runde gescheitert.

    Koch minimalistisch - Hentke raus - Double für Hosszu

    Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat seine Medaillenambitionen im olympischen Halbfinale nicht untermauert. Der Brustschwimmer erreichte über 200 Meter in 2:08,12 Minuten nur Platz sieben, aber immerhin das olympische Finale am Mittwoch. "Ziel erreicht, jetzt kann es weitergehen», sagte Koch gelassen im ZDF. 

    Europameisterin Franziska Hentke hat für die nächste Enttäuschung der deutschen Schwimmer gesorgt und das Finale über 200 Meter Schmetterling verpasst. Die 27-Jährige war als Medaillenkandidatin gestartet, kam im Halbfinale in 2:07,67 Minuten nicht über den elften Platz hinaus. Damit blieb sie mehr als zwei Sekunden über ihrem deutschen Rekord aus dem vergangenen Jahr. "Ich bin in guter Form, warum ich's nicht ins Wasser bringen kann, keine Ahnung", sagte Hentke mit Tränen in den Augen: "Ich bin einfach nur mehr als enttäuscht. Ich habe vier Jahre darauf hintrainiert."
     
    Ungarns Schwimmstar Katinka Hosszu hat das goldene Double auf den Lagenstrecken geschafft. Nach ihrem Triumph über die 400-Meter-Distanz in Weltrekordzeit setzte sich die Doppel-Weltmeisterin auch über die 200 Meter durch. In 2:06,58 Minuten verwies Hosszu die Britin Siobhan-Marie O'Connor und die US-Amerikanerin Maya Dirado auf die Plätze.
    von Michael Glang via null bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/10/2016 2:31:12 AM

    UN-Sonderbotschafter Willii Lemke ist für die Abschaffung des Medaillenspiegels. (Foto: imago/Hartenfelser)

    Lemke plädiert für Abschaffung des Medaillenspiegels


    Willi Lemke, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Sport, plädiert für eine Abschaffung des Medaillenspiegels bei Olympischen Spielen.
    "Warum und wofür wird der geführt? Damit am Ende Länder ihre Macht demonstrieren können", sagte der frühere Manager des Bundesligisten Werder Bremen der Tageszeitung "Rheinische Post".

    "Es geht häufig nicht um den Erfolg der Sportler, sondern die Staaten versuchen, mit Hilfe dieser Erfolge die Stärke ihrer politischen Systeme zu untermauern", sagte der 69-Jährige. Für ihn seien "nicht Medaillen wichtig, um ein Land einzustufen, sondern zum Beispiel, wie man in der Gesellschaft mit Menschen mit Beeinträchtigungen umgeht".
    Wettkampftag der Ruderer abgesagt

    Der Wettkampftag der Ruderer ist wegen starken Windes abgesagt worden.
    Das gab der Weltverband FISA bekannt. Wie der Zeitplan in den kommenden Tagen aussehen wird, wird bei einem Meeting der FISA und den Teammanagern besprochen.

    Am Mittwoch sollten unter anderem die Finals im Männer- und Frauen-Doppelvierer ausgetragen werden. In beiden Bootsklassen rechnet sich der Deutsche Ruderverband (DRV) Medaillenchancen aus.
    von Steffen Engesser bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/10/2016 11:12:59 AM
    Regen: Kerber-Match verschoben - Siegemund auf "Standby"

    Geduldsprobe für Angelique Kerber: Das Viertelfinale der Medaillenhoffnung beim olympischen Tennisturnier gegen die Britin Johanna Konta
    ist um einen Tag auf Donnerstag verschoben worden. Grund dafür sind die Regenfälle in Rio de Janeiro, die den Spielplan am Mittwoch kräftig durcheinanderwirbelten.

    Das Viertelfinale von Laura Siegemund gegen Monica Puig aus Puerto Rico sollte allerdings noch stattfinden, da eine leichte Wetterbesserung prognostiziert wurde.

    Das deutsche Team um Australian-Open-Siegerin Kerber vertrieb sich in den Katakomben der Arena die Zeit mit dem Spiel "Stadt, Land, Fluss". Bis zum Mittwochnachmittag konnte auf der für rund 50 Millionen Euro neu errichteten Anlage im Park von Barra da Tijuca überhaupt nicht gespielt
    Kohei Uchimura (li.) und Oleg Verniaiev posieren für das Siegerfoto. (Foto: Reuters)

    Deutsche Turner gehen bei Uchimura-Sieg leer aus

    Der Japaner Kohei Uchimura hat vier Jahre nach seinem Olympiasieg in London auch in Rio de Janeiro den Mehrkampf der Turner gewonnen. Der sechsmalige Weltmeister wehrte nach einem dramatischen Kampf und 92,365 Punkten den Angriff von Oleg Wernjajew ab, der vor vier Tagen den Vorkampf für sich entschieden hatte. Der Ukrainer belegte mit 92,266 Punkten den zweiten Rang vor dem Briten Max Whitlock. Damit hält die Siegesserie des Turn-Profis aus Tokio nun schon sieben Jahre.

    Nur Nebenrollen spielten nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Meister Andreas Toba die deutschen Mehrkämpfer. Marcel Nguyen kam in seinem letzten internationalen Sechskampf mit 86,031 Zählern auf Platz 19. Vor vier Jahren hatte er in London noch Olympia-Silber gewonnen, war danach aber durch einige Verletzungen zurückgeworfen worden. Er wird sich künftig auf drei Geräte spezialisieren.

    Radsprinter Niederlag reist ab

    Max Niederlag fällt auch für den Sprint bei den olympischen Bahnrad-Wettbewerben aus und tritt vorzeitig die Heimreise an. Niederlag laboriert an einem grippalen Infekt und konnte in Rio kaum trainieren. Er war ursprünglich für den Teamsprint vorgesehen, dafür soll nun Maximilian Levy fahren.

    Leichte Hoffnung bestand noch auf einen Einsatz im Sprint, aber auch diese zerschlug sich. Fraglich ist noch, wer den zweiten Platz im Sprint neben Levy einnehmen wird. Keirin-Weltmeister Joachim Eilers oder Teamsprint-Anfahrer Rene Enders stünden zur Auswahl. Für Niederlag sollten es die ersten Olympischen Spiele seiner Karriere sein.
    von Sebastian Schlichting bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/11/2016 2:16:36 PM
    Gruppenführung weg: Hockey-Männer mit Last-Minute-Ausgleich gegen Argentinien

    Schwache Schiedsrichter und starke Gauchos haben den Siegeszug der deutschen Hockey-Männer bei Olympia in Rio vorerst gestoppt.
    Die bereits fürs Viertelfinale qualifizierte Mannschaft von Bundestrainer Valentin Altenburg kam gegen Argentinien nicht über ein 4:4 (3:2) hinaus. Damit verlor Deutschland die Führung der Gruppe B an Erzrivale Niederlande, den nächsten Gegner am Freitag.

    Abwehrspieler Mathias Müller rettete dem Champion mit seinem Treffer 8,9 Sekunden vor Schluss zumindest das Unentschieden. In einer umkämpften Partie mit einigen umstrittenen Entscheidungen der Unparteiischen hatten zuvor Timm Herzbruch (15.), Christopher Wesley (24.) und Mats Grambusch (28.) zum zwischenzeitlichen 3:1 getroffen. Für Argentinien waren Lucas Vila (4.), Pedro Ibarra (29.), Gonzale Peillat (48.) und Matias Rey (57.) erfolgreich.

    Nach den Erfolgen gegen Kanada (6:2), Indien (2:1) und Irland (3:2) war es das erste Remis im vierten Spiel. Am Freitag geht es für die Olympiasieger von Peking 2008 und London 2012 auf ihrem Weg zum erhofften Gold-Hattrick gegen Oranje um den Gruppensieg. Dabei muss die deutsche Mannschaft gewinnen.

    Kapitän Moritz Fürste diskutierte nach dem Halbzeitpfiff vehement mit den Schiedsrichtern. Gleich dreimal wurden die Unparteiischen per Videobeweis korrigiert - im zweiten Durchgang wurde es zunehmend hitziger. Deutschland zeigte sein Kämpferherz, doch auch Argentinien gab nie auf. Als die DHB-Männer schon wie der Verlierer aussahen, traf Müller doch noch nach einer Strafecke.
    Segeln: Wilhelm holt ersten deutschen Tagessieg

    RS:X-Surfer Toni Wilhelm hat mit einem bärenstarken siebten Rennen den ersten Tagessieg für das deutsche Segelteam geholt. Bei traumhaften Windbedingungen wahrte der 33-jährige, der in Lausanne in der Schweiz wohnt, damit zunächst seine Chancen auf eine Medaille.

    Nach einem Top-Start lag er nach einer Runde vorne, musste aber zwischendurch den Briten Nick Dempsey passieren lassen. In einem fulminanten Schlussspurt glitt Wilhelm jedoch wieder an dem gesamtführenden Silbermedaillengewinner von 2012 vorbei und schob sich auf Gesamtrang sechs vor. Es stehen im Anschluss noch die Rennen acht und neun der Surfer auf dem Programm.


    Hockey-Frauen verlieren gegen Spanien
     

    Die deutschen Hockey-Frauen haben ihre erste Niederlage kassiert.
    Das bereits für das Viertelfinale qualifizierte Team von Bundestrainer Jamilon Mülders unterlag den bislang punktlosen Spanierinnen mit 1:2 (1:2) und hat damit kaum noch Chancen auf den Gruppensieg.

    Nach den starken Auftritten in den ersten drei Partien erwischten Kapitänin Janne Müller-Wieland und Co.
    gegen Spanien einen schwachen Start. Cristina Guinea (9.) und Carola Salvatella (11.) stellten schnell auf 0:2, bevor Lisa Schütze verkürzte (20.). Danach rannten die Mülders-Schützlinge an, taten sich aber schwer, Chancen herauszuspielen. Am Samstag treffen die Damen zum Abschluss der Vorrunde auf Turnierfavorit Niederlande.
    Schießerei in Rio de Janeiro: Polizist erliegt seinen Verletzungen

    Ein Polizist ist in der Olympiastadt Rio de Janeiro gestorben, nachdem seine Einheit im berüchtigten Favelakomplex Maré unter Beschuss geraten war.
    Brasiliens Justizminister Alexandre de Moraes bestätigte den Tod des Mannes in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Der Polizist war mit zwei Kollegen, die leichte Verletzungen erlitten, bereits am Mittwoch im Auto am Zugang der Favela beschossen worden.

    Die Lage dort ist seit Wochen angespannt, immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Drogenbanden und Polizei. Insgesamt sind zum Schutz der Olympischen Spiele in Brasilien 85 000 Sicherheitskräfte im Einsatz, darunter 38 000 Soldaten. Der Maré-Komplex liegt im Norden, rund neun Kilometer vom internationalen Flughafen Rio de Janeiros entfernt.
    Or Sasson aus Israel (li.) wartet vergeblich auf den Handschlag des Ägypters Islam El Shehaby. (Quelle: AP/dpa)
     
    Ägyptischer Judoka sorgt für Eklat - kein Handschlag für Israeli
     
    Der ägyptische Judoka Islam El Shehaby hat bei den Olympischen Spielen seinem Gegner aus Israel den Handschlag verweigert und damit empörte Reaktionen des Publikums ausgelöst.
     
    Die Zuschauer in Rio de Janeiro pfiffen und buhten, nachdem El Shehaby sich nach seiner Niederlage in der ersten Runde gegen den Israeli Or Sasson kopfschüttelnd umgedreht hatte, anstatt die ausgestreckte Hand seines Gegners zu schütteln.
     
    Die Verbeugungen vor dem Kampf und der Handschlag danach gehören bei Judo-Wettkämpfen zum Standard. Der Ägypter wollte sich anschließend nicht zu seinem umstrittenen Verhalten äußern.
     
    "Wollen wir bei Olympia nicht sehen"
     
    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat El Shehabys Verhalten scharf kritisiert. "So etwas ist nicht akzeptabel. Wir bedauern diesen Vorfall sehr", sagte IOC-Sprecher Mark Adams, der Sanktionen nicht ausschließen wollte: "Diese Form der Ausgrenzung wollen wir bei Olympia nicht sehen. Wir wollen keine Mauern bauen, sondern sie einreißen."
    von Maximilian Miguletz bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/13/2016 3:32:43 PM
    Evangelia Papazoglou und Evangelia Platanioti sorgten mit ihrem Outfit beim Synchronschwimmen für Furore. (Foto: imago/Fotoarena)

    Synchronschwimmen: Griechinnen sorgen mit Skelett-Outfit für Furore

    Die beiden griechischen Synchronschwimmerinnen Evangelina Papazoglou und Evangelina Platanioti haben zum Auftakt der olympischen Wettbewerbe für einen echten Hingucker gesorgt.
    Das Duo trat am Sonntag in der Freien Kür in schwarzen Badeanzügen mit Glitzer-Skelettaufdruck an. Fotos der beiden zierlichen Schwimmerinnen waren im Internet der Hit.

    Auf dem Textil zeichnete sich Rippen, Wirbelsäule und Becken deutlich ab - und die Anzüge passten zur Musik von Papazoglou (21) und Platanioti (22): Sie schwammen zu "Live and let die", dem Titelsong des gleichnamigen James-Bond-Films mit Roger Moore aus dem Jahr 1973.

    Papazoglou und Platanioti, die für den Schwimmklub "Metamorphosis" aus Athen starten, zeigten einen ordentlichen Auftritt und belegten Rang zehn. "Es gibt nichts, was ich nicht kann", sagt Papazoglou.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/14/2016 5:03:15 PM
    Segeln: erster Tagessieg für Gerz/Szymanski
     
    Die 470er-Segler Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski haben die sechste Wettfahrt der Olympia-Regatta der 470er-Jollen gewonnen. Damit rückten der Münchner Steuermann und sein Berliner Vorschoter vier Rennen vor dem Medaillenfinale in Rio de Janeiro auf Platz zwölf vor.
     
    Gleichzeitig ersegelten die Berliner 470er-Seglerinnen Annika Bochmann und Marlene Steinherr einen dritten Rang und verbesserten sich auf Platz 16.
    Bahnrad: Vogel und Welte im Sprint-Achtelfinale

    Kristina Vogel hat sich von ihrer Enttäuschung im olympischen Keirin-Rennen einigermaßen erholt.
    Die 25-Jährige belegte zunächst in der Qualifikation für das Sprint-Turnier in Rio de Janeiro über 200 Meter mit fliegendem Start nur den sechsten Rang, setzte sich in der ersten Runde aber gegen die Niederländerin Laurine van Riessen durch und steht am Montag (ab 10 Uhr OZ/15 Uhr MESZ) im Achtelfinale.


    Vogel war nicht ganz zufrieden. "Ich hätte mich gerne besser positioniert, aber es ist alles sehr dicht beisammen", sagte die zweimalige Sprint-Weltmeisterin. Sie trifft nun auf die Neuseeländerin Natasha Hansen, erneut eine machbare Aufgabe.

    Miriam Welte, die mit Vogel am Freitag Teamsprint-Bronze gewonnen hatte, verlor in der ersten Runde gegen Weltmeisterin Zhong Tianshi aus China. Die 29-jährige Pfälzerin gewann allerdings anschließend ihren Hoffnungslauf und zog ebenfalls ins Achtelfinale ein. Die Medaillen im Sprint-Turnier der Frauen werden am Dienstag vergeben.


    Herrenhockey-Weltmeister Australien scheidet im Viertelfinale aus

    Der amtierende Herrenhockey-Weltmeister und Weltranglistenerste Australien ist bei den Olympischen Spielen im Viertelfinale gescheitert. Der Top-Favorit verlor am Sonntagabend (Ortszeit) in Rio de Janeiro mit 0:4 (0:2) gegen die Niederlande.

    Billy Bakker (1.
    Minute), Bob de Voogd (28.), Valentin Verga (33.) und Mink van der Weerden (49.) erzielten die Tore für die Nummer zwei der Welt. Im Halbfinale am Dienstag trifft der Europameister nun auf Belgien, das sich zuvor mit 3:1 (0:1) gegen Rekord-Olympiasieger Indien durchsetzte. Ebenfalls in der Runde der besten Vier steht Argentinien nach seinem 2:1-Sieg gegen Spanien.

    Das deutsche Team bestreitet sein Viertelfinale in der Nacht auf Montag (01.30 Uhr MESZ) gegen Neuseeland. Halbfinalgegner wäre der Panamerika-Meister. Das Vorrundenspiel zwischen beiden endete 4:4.
    Bahnrad: Kluge im Omnium zur Hälfte auf Rang vier

    Medaillenanwärter Roger Kluge ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nach der Hälfte des Bahnrad-Mehrkampfs Omnium gut unterwegs. Nach einem starken Start in den ersten beiden Disziplinen wurde der Lausitzer im Ausscheidungsrennen zwar nur Zwölfter. In der Gesamtwertung liegt der Vize-Weltmeister als Vierter aber in Schlagdistanz zum Podium. Es führt der Franzose Thomas Boudat.

    Kluge hat seine stärkste Disziplin am Montag zum Abschluss im entscheidenden Punktefahren über 40 Kilometer (17.23 Uhr OZ/22.23 Uhr MESZ). Zuvor stehen das 1000-Meter-Zeitfahren (10.21 Uhr OZ/15.21 Uhr MESZ) sowie ein Sprint über 250 Meter mit fliegendem Start (16.00 Uhr OZ/21.00 Uhr MESZ) an.



    Murray gewinnt zum zweiten Mal olympisches Gold


    Der britische Tennisstar Andy Murray hat zum zweiten Mal nach den Spielen von London 2012 olympisches Gold gewonnen. Der zweimalige Wimbledonsieger setzte sich im Finale von Rio gegen den Argentinier Juan Martin del Potro nach 4:02 Stunden mit 7:5, 4:6, 6:2, 7:5 durch.

    Murray wiederholte damit als erster Tennisprofi der Olympia-Geschichte seinen Einzel-Triumph. Bronze ging an den Kei Nishikori (Japan), der Rafael Nadal (Spanien) 6:2, 6:7 (1:7), 6:3 bezwang.

    Dustin Brown (Winsen/Aller) hatte in der ersten Runde verletzt aufgegeben, Jan-Lennard Struff (Warstein) verlor sein Auftaktspiel. Philipp Kohlschreiber (Augsburg) trat wegen einer Stressfraktur im Fuß zu seiner Zweitrundenpartie nicht an.
    Tischtennis-Frauen holen erste Medaille: Gold-Chance im Endspiel

    In einem Tischtennis-Krimi haben Deutschlands Damen ihre erste Medaille geholt. Nach dem dramatischen 3:2 im Halbfinale des Teamwettbewerbs gegen Japan hat die Auswahl von Bundestrainerin Jie Schöpp Silber bereits sicher. Im Endspiel gegen China oder Singapur am Dienstag greift das Team aus Han Ying, Petrissa Solja und Shan Xiaona nun sogar nach Gold. Und auch die Herren haben nach dem Halbfinaleinzug eine gute Medaillen-Chance.

    In der Runde der letzten Vier gegen die an Nummer zwei gesetzten Japanerinnen schlugen sich die Deutschen bravourös und kämpften den Vize-Weltmeister schließlich in knapp vier Stunden nieder. Solja besiegte in ihrem ersten Einzel die 15 Jahre alte Mima Ito in einem Fünfsatz-Krimi, als sie ihren zweiten Matchball verwandelte.

    Ying verlor das zweite Einzel trotz einer 2:0-Satzführung noch gegen Japans Nummer eins Kasumi Ishikawa. Das Doppel ging erneut über fünf Sätze, bis Solja und Xiaona den zweiten Punkt für Deutschland einfahren konnten. Xiaona war gegen Ishikawa chancenlos, Ying holte gegen die Weltranglisten-Achte Ai Fukuhara mit 3:2-Sätzen den entscheidenden Punkt. Dabei protestierten die Japanerinnen nach dem verwandelten Matchball, weil der Ball von Ying an die Kante des Tisches prallte. Nach einigen bangen Sekunden durfte das deutsche Team aber jubeln.

    Für die deutschen Tischtennis-Frauen ist es die erste Olympia-Medaille überhaupt. 2012 in London war die Mannschaft noch im Viertelfinale an Japan gescheitert. Im Einzel in Rio war Ying im Viertelfinale ausgeschieden, Solja in Runde eins.



    Härle über zehn Kilometer auf Rang sechs

    Team-Weltmeisterin Isabelle Härle hat am berühmtesten Strand der Welt die erste Medaille für die deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro verpassst. Der 28-Jährige  fehlten im Freiwasserrennen über zehn Kilometer an der Copacabana nach 1:57:22,1 Stunden als Siebte 32,6 Sekunden zu Bronze. Sie wurde Sechste. 

    Gold ging überlegen an die WM-Zweite Sharon van Rouwendaal (Niederlande) vor Weltmeisterin Aurelie Muller (Frankreich) und Europameisterin Rachele Bruni.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Oliver Strerath, t-online.de 8/15/2016 2:09:20 PM
    Krause mit Rekord, aber ohne Medaille

    Gesa Felicitas Krause hat trotz eines deutschen Rekords eine Medaille bei den Olympischen Spielen über 3000 Meter Hindernis verpasst. Beim Gold-Triumph der Top-Favoritin Ruth Chebet aus Bahrain (8:59:75 Minuten) lief die 24-Jährige in 9:18:41 Minuten auf Rang sechs. 

    Silber gewann die kenianische Weltmeisterin Hyvin Kiyeng Jepkemoi (9:07:12), Bronze holte Emma Coburn (9:07:63) aus den USA.
    Hoff im Finale

    Der ehemalige Weltmeister Max Hoff hat das olympische Finale im Kajak-Einer über 1000 Meter erreicht. Dem Olympia-Dritten von London genügte im Halbfinale Platz zwei zur Endlaufteilnahme. Hoff startet in Rio de Janeiro auch im Kajak-Vierer über den Kilometer mit Medaillenchancen.
    Ausgleich für Japan

    Nach der Führung durch Dimitrij Ovtcharov zieht Timo Boll gegen Jun Mizutani den Kürzeren - 0:3 verliert der Routinier, Japan gleicht im Halbfinale des Team-Wettbewerbs der Tischtennis-Herren damit zum 1:1 aus. 

    Boll hat nun an der Seite von Bastian Steger die Chance, es im Doppel besser zu machen. 
    Traurige Nachricht: Stefan Henze gestorben

    Das deutsche Olympiateam trauert um Stefan Henze. Der Kanuslalom-Trainer starb am Montag an den Folgen der schweren Verletzungen, die er bei einem Autounfall am frühen Freitagmorgen erlitten hatte. Seinen Tod bestätigte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Henze wurde 35 Jahre alt.

    Henze und der Sportwissenschaftler Christian Käding, der auch zum Team der Slalom-Kanuten gehört, hatten in einem Taxi gesessen, als der Unfall passierte. Während Käding und der Taxifahrer nur leicht verletzt wurden, erlitt Henze ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Auch eine noch am Freitag durchgeführte Notoperation konnte ihn nicht mehr retten.

    Der aus Halle an der Saale stammende Henze war früher selbst erfolgreicher Slalom-Kanute. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann er im C2 mit Marcus Becker Silber, 2003 war das Duo Weltmeister, 2008 Europameister. In Rio betreute Henze Melanie Pfeifer (Augsburg), Starterin im Kajak-Einer.



    Alles im Griff: Denis Kudla (oben) hat seinen Ringkampf um die Bronze-Medaille gegen den Ungarn Lörincz gewonnen. (Foto: dpa)  


    Zwei im Finale

    Mit Lisa Ryzih und Martina Strutz haben es zwei deutsche Stabhochspringerinnen ins Finale geschafft. Beide meisterten  4,60 Meter. Dagegen ist  Annika Roloff mit übersprungenen 4,45 Metern ausgeschieden.
    Bolt locker ins Finale, deutsches Trio raus

    Supersprinter Usain Bolt ist locker ins Halbfinale über 200 Meter "getrabt". Der 29 Jahre alte Jamaikaner kam in 20,28 Sekunden ohne Probleme weiter. Auch US-Rivale Justin Gatlin (20,42) setzte sich klar in seinem Lauf durch.

    Trotz Saisonbestleistung reichte es für Julian Reus (20,39) nicht. Auch Robin Erewa (20,61) und Aleixo-Platini Menga (20,80) schieden aus. 

    Bolt will zum dritten Mal nacheinander bei Olympia das Gold-Triple über 100 Meter, 200 Meter und 4x100-Meter holen. Den Anfang hat der Leichtathletik-Star mit seinem Triumph über die kurze Sprintdistanz schon eindrucksvoll gemacht.

    Lockere Einheit: Usain Bolt hatte keine Mühe ins Finale über 200 Meter zu kommen. Der Super-Sprinter gewann sein Halbfinale im "Laufschritt". (Foto: dpa)  


    Viertes Gold für Biles

    US-Kunstturnerin Simone Biles hat ihr viertes Gold geholt. Die 19-Jährige setzte sich im Boden-Finale mit 15,966 Punkten vor ihrer Landsfrau Alexandra Raisman (15,500) und der Britin Amy Tinkler (14,933) durch.

    Biles hatte zuvor in Rio de Janeiro mit dem Team, im Mehrkampf und am Sprung triumphiert. Der Traum von fünf Goldmedaillen platzte, als es am Schwebebalken "nur" für Bronze reichte.
    Stäbler bleibt ohne Medaille

    Ringer-Weltmeister Frank Stäbler ist in der Hoffnungsrunde ausgeschieden und hat eine Medaille in der Klasse bis 66 Kilogramm verpasst. Der 27-Jährige verlor gegen den Japaner Tomohiro Inoue und musste seinen großen Traum von Edelmetall begraben. Stäbler war durch eine Fußverletzung eingeschränkt, die sich der Griechisch-Römisch-Spezialist vor dem Abflug nach Rio zugezogen hatte.
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