Olympia kompakt
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Olympia kompakt

  • Golferin Masson mit gutem Start
     
    Profi-Golferin Caroline Masson ist vielversprechend in das olympische Turnier gestartet. Die 27-Jährige spielte auf dem Par-71-Kurs eine 69er-Runde und reihte sich damit zunächst in der Spitzengruppe ein. Als Masson das Klubhaus erreichte, war jedoch ein Großteil des 60-köpfigen Feldes noch auf dem Platz unterwegs. Darunter befand sich auch die Düsseldorferin Sandra Gal.
  • Aus für Ringerin Focken besiegelt
     
    Nach der Halbfinal-Niederlage steht nun auch das endgültige Olympia-Aus für Aline Focken fest. Nach dem 1:9 gegen die Schwedin Jenny Anna Fransson verpasste diese danach das Finale. Dadurch darf Focken nicht um den Einzug ins kleine Finale um Bronze der Kategorie bis 69 Kilogramm weiterkämpfen.
  • Zehnkämpfer Abele startet schwach, Weltrekordler Eaton souverän
     
    Zehnkämpfer Arthur Abele hat im Zehnkampf seine Chancen auf eine Medaille fast schon verspielt. Nach drei Disziplinen liegt der 30-Jährige Ulmer nach enttäuschenden Leistungen im Weitsprung (6,97 m) und dem Kugelstoßen (15,03) mit 2489 Punkten nur auf Platz 15. Mit seinen 8605 Zählern von Ratingen war Abele als Nummer zwei der Welt nach Rio gereist.
     
    Als bester Deutscher ist Kai Kazmirek nach dem Kugelstoßen mit 2633 Punkten auf Rang fünf zurückgefallen. Der WM-Dritte Rico Freimuth kommt nach starken Verletzungsproblemen in diesem Jahr derzeit nur auf 2460 Zähler und liegt damit auf Rang 18.
     
    In Führung ist erwartungsgemäß Weltrekordler Ashton Eaton aus den USA. Der London-Olympiasieger und Weltmeister sammelte 2803 Punkte und hat bereits fast 100 Zähler Vorsprung auf den derzeit Zweiten Damian Warner aus Kanada (2708). Der Franzose Kevin Mayer schob sich auf Rang drei (2699) nach vorne. Eaton liegt im Vergleich zu seinem Weltrekord-Wettkampf von Peking, als er 9045 Punkte sammelte, nur 27 Zähler zurück.
  • Stephan de Freitas Barcha mit seinem Pferd in Aktion. (Foto: Reuters)

    Springreiter wegen zu hartem Sporen-Einsatz disqualifiziert

    Einer der deutschen Hauptkonkurrenten im olympischen Nationenpreis der Springreiter tritt erheblich geschwächt beim heutigen Finale an. Der Brasilianer Stephan de Freitas Barcha wurde nach dem ersten Umlauf disqualifiziert, weil die Kontrolleure Blut an der Flanke seines Pferdes Landpeter do Feroleto gefunden hatten. Die Verletzung war durch den übermäßigen Einsatz der Sporen entstanden.

    "Das Wohl der Pferde ist der zentrale und wichtigste Aspekt unseres Sports, dem ist alles andere unterzuordnen", sagte Stephan Ellerbruch, der aus Deutschland stammende Chef der Jury. Man unterstelle Freitas nicht, dass er sein Pferd absichtlich verletzen wollte, aber: "Die Regeln zum Schutz der Tiere müssen strengstens eingehalten werden."

    Die brasilianische Equipe muss daher mit nur drei Reitern zum entscheidenden Durchgang antreten, damit entfällt für die Gastgeber das Streichresultat. Das bedeutet, dass sich die drei anderen Reiter keine noch so geringe Nachlässigkeit erlauben dürfen, weil jeder Sprung in die Wertung einfließt.

    Alle vier brasilianischen Starter waren im ersten Umlauf der Nationenpreis-Wertung fehlerfrei in der Zeit geblieben. Außer Deutschland und Brasilien sind die USA, die Niederlande, Schweden, die Schweiz, Frankreich und Kanada für den Medaillen-Durchgang qualifiziert.
    von Björn Lücker bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/17/2016 5:27:35 PM
  • Penalty-Drama: Hockey-Frauen verlieren

    Ganz viel Pech für die deutschen Hockey-Frauen: Deutschland unterlag im hochdramatischen Olympia-Halbfinale gegen den Top-Favoriten Niederlande trotz einer bärenstarken Leistung 3:4 im Penaltyschießen. Mehr hier.
  • Revanche geglückt: Deutsche Handballer stehen im Halbfinale

    Die deutschen Handballer greifen bei den Olympischen Spielen nach einer Medaille. Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson besiegte Vize-Weltmeister Katar im Viertelfinale mit 34:22 (16:12). Mehr hier.
  • "Wirbel raus": Boll sichert Team-Medaille unter Schmerzen

    Zweite Tischtennis-Medaille für Deutschland bei Olympia 2016: Nach Silber im Team für die Frauen gab es nun Bronze für die Männer. Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Bastian Steger setzten sich mit 3:1 gegen Südkorea durch. Dabei spielte Boll unter großen Schmerzen. Mehr hier.
  • Equestrian - Jumping Team Finals
     
    Ludger Beerbaum deutet Karriere-Ende an
     
    Springreiter Ludger Beerbaum hat das Ende seiner Karriere angedeutet. "Da kommt nicht mehr viel, wenn überhaupt", sagte der 52-Jährige. Aber es gebe "noch keinen Abgesang". Der Profi aus Riesenbeck hatte zuvor in Rio nach vier Goldmedaillen zwischen 1988 und 2000 Bronze mit dem deutschen Team gewonnen. "Noch einmal mit grauen Haaren dabei zu sein und eine Medaille zu gewinnen, das tut ganz gut", sagte der älteste aller deutschen Olympia-Sportler.
  • Kindergarten nach Brasiliens Judo-Olympiasiegerin benannt
     
    Große Auszeichnung für Brasiliens Judo-Olympiasiegerin Rafaela Silva: Die 24-Jährige hat in ihrer Heimatstadt Rio de Janeiro einen Kindergarten mit ihrem Namen eingeweiht. Die Tagesstätte Espaco de Desenvolvimento Infantil für rund 300 Kinder trägt nun den Zusatz "Medalhista Olimpica Rafaela Lopes Silva". Rios Bürgermeister Eduardo Paes hatte schon im Vorfeld angekündigt, brasilianische Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen und Paralympics als Namensgeber von neu eröffneten städtischen Schulen und Kinderkrankenhäusern zu ehren. Judoka Silva machte jetzt den Anfang.
  • Dieses Foul bedeutete das Olympia-Aus für Simone Laudehr. (Quelle: Reuters)
     
    Simone Laudehr ist vorzeitig abgereist
     
    Die deutschen Fußball-Frauen können bei ihrer Jagd auf Olympia-Gold nicht mehr auf die volle Unterstützung von Simone Laudehr zählen. Die Spielerin von Bayern München, die Bundestrainerin Silvia Neid wegen einer Verletzung nicht mehr zur Verfügung steht, reiste nach Hause. Laudehr wolle sich auf die Saisonvorbereitung konzentrieren, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Laudehr hatte im Auftaktspiel gegen Simbabwe (6:1) einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk erlitten.
  • Zehnkämpfer Rico Freimuth gibt auf
     
    Rico Freimuth hat den Zehnkampf bei den Olympischen Spielen nach drei Disziplinen angeschlagen aufgegeben. "Er hat Rückenbeschwerden und wurde auch behandelt. Aber es geht nicht mehr weiter", sagte Bundestrainer Rainer Pottel. Der WM-Dritte lag nach den 100 Metern, dem Weitsprung und Kugelstoßen nur auf Rang 18.
     
    Für Freimuth geht damit eine ohnehin schwierige Saison enttäuschend zu Ende. Er hatte vor der ersten Olympia-Qualifikation in Götzis bereits Verletzungsprobleme und schied dort mit drei ungültigen Versuchen im Weitsprung aus. In Ratingen musste Freimuth dann den Wettkampf wegen Wadenproblemen beenden. Dennoch wurde er für Rio nominiert, weil außer den Olympia-Startern Arthur Abele und Kai Kazmirek kein anderer Deutscher die Norm überboten hatte.
  • Ringen: Luisa Niemesch verliert Hoffnungsrundenkampf
     
    Ringerin Luisa Niemesch hat ihren ersten Hoffnungsrundenkampf verloren und ist ausgeschieden. Die 20 Jahre alte Olympia-Debütantin vom SV Germania Weingarten wurde in der Kategorie bis 58 Kilogramm von der Mongolin Orkhon Purevdorj beim Stand von 0:7 geschultert. Nur bei einem Erfolg und einem weiteren Sieg gegen die Inderin Sakshi Malik hätte sie den Kampf um Bronze gegen Kirgisin Alsuluu Tinibekow erreicht.
  • Finale! Deutsche Fußballer ringen Nigeria nieder

    Der Traum von Gold lebt: Die deutschen Fußballer haben im Halbfinale des olympischen Turniers Nigeria mit 2:0 (1:0) besiegt - nun kommt es im Endspiel zum Duell um Gold mit Brasilien um Superstar Neymar. Mehr hier.
  • Viertes Gold für Japanerin

    Kaori Icho bleibt die Königin des Ringens. Die Japanerin hat zum vierten Mal in Folge Gold bei den Olympischen Spielen gewonnen. In der Klasse bis 58 kg besiegte die 32-Jährige im Finale die Russin Walerija Koblowa. Zuvor hatte sie seit 2004 dreimal in der Klasse bis 63 kg gewonnen.
  • Gegen Neuseeland um Bronze

    Die deutschen Hockey-Damen treffen am Freitag (17 Uhr MESZ) im Spiel um die Bronzemedaille auf Neuseeland. Die "Black Sticks" verloren ihr Halbfinale mit 0:3 (0:1) gegen Großbritannien, das im Endspiel auf die Niederlande trifft.

    Die deutschen Damen hatten ihr Halbfinale zuvor mit 3:4 im Penaltyschießen gegen das Oranja-Team verloren.
  • Ein Spiel um Gold zwischen Brasilien und Deutschland. Lasst uns beweisen, dass Fußball und Beachvolleyball Brasilien gehören


    Fußball-Ikone Pelé via Twitter vor den Olympia-Finalduellen zwischen Brasilien und Deutschland im Frauen-Beachvolleyball und Männer-Fußball
  • Dream-Team steht im Halbfinale

    Die hochfavorisierten US-Basketballer haben souverän das Halbfinale erreicht. Das Team um NBA-Superstar Kevin Durant bezwang Argentinien mit 105:78 (56:40) und trifft nun am Freitag auf Europameister Spanien. 

    Nach einem schwachen Start dominierte der 14-malige Olympiasieger die Partie und hatte in Durant mit 27 Punkten seinen besten Werfer. In Peking 2008 und London 2012 hatte das US-Dream-Team jeweils im Finale gegen Spanien gewonnen.

  • Korbleger: Paul George (Mitte) zog mit dem US-Team nach einem Sieg über Argentinien (links Gabriel Deck, rechts Nicolas Laprovittola) ins Basketball-Halbfinale ein. (Foto: Reuters)  


  • Roleder im Hürden-Finale

    Cindy Roleder hat das Finale über 100 Meter Hürden erreicht. Die 26 Jahre alte Europameisterin belegte im ersten von drei Vorläufen in 12,69 Sekunden zwar nur Platz drei und verpasste damit die direkte Qualifikation, zog aber als eine von zwei weiteren Zeitschnellsten in die Medaillenentscheidung ein, die um 3.50 Uhr MESZ ausgetragen wird.

    Nadine Hildebrand und Pamela Dutkiewicz  schieden dagegen aus.
  • Kazmirek zur Halbzeit auf Rang zwei

    Kai Kazmirek liegt nach dem ersten Tag im olympischen Zehnkampf auf dem zweiten Platz. Der WM-Sechste hatte nach 100 Metern, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung und 400 Metern starke 4500 Punkte gesammelt. Die Führung bei den "Königen der Athleten" übernahm wie erwartet Weltrekordler Ashton Eaton. 

    Der US-Amerikaner strebt seinem zweiten Olympiasieg nach 2012 entgegen. Er sammelte 4621 Punkte. Hinter Kazmirek lauert Vize-Weltmeister Damian Warner aus Kanada mit 4489 Punkten. 

    Deutlich abgeschlagen ist der als Medaillenkandidat gestartete Arthur Abele. Der Ulmer liegt mit 4134 Punkten zur Halbzeit nur auf Rang 16.  Rico Freimuth musste wegen Rückenbeschwerden aufgeben.

  • Strahlemann: Usain Bolt hatte in seinem Halbfinale über 200 Meter sogar Zeit, Späßchen mit dem Kanadier André De Grasse zu machen. (Foto: dpa) 


    Ganz gemütlich - Bolt im Finale über 200 Meter

    Supersprinter Usain Bolt ist gemütlich ins Finale über seine Paradestrecke 200 Meter eingezogen. Der 29-jährige Jamaikaner kam als Erster seines Halbfinales in persönlicher Saisonbestzeit von 19,78 Sekunden weiter und konnte wie gewohnt auf den letzten Metern Tempo rausnehmen. Zweiter in dem Lauf wurde André De Grasse aus Kanada. Er hatte in Rio über die 100 Meter Bronze gewonnen.

    Im Finale am Donnerstag (22.30 Uhr Ortszeit) wird es nicht zum nächsten Duell von Bolt mit seinem US-Dauerrivalen Justin Gatlin kommen. Der 34-Jährige qualifizierte sich mit einer Zeit von 20,13 Sekunden völlig überraschend nicht für das Finale.

    Bolt präsentierte sich hingegen bestens aufgelegt. Er hatte sogar Zeit für Späßchen mit dem zweitplatzierten Kanadier. 

    Der Jamaikaner will am Zuckerhut weiter an seiner eigenen Legende stricken. Über 100 Meter hat er bereits als erster Sprinter der Geschichte drei Mal Gold in Serie gewonnen, jetzt will der Mann aus Trelawny sein Triple-Triple endgültig perfekt machen - den dritten Gold-Hattrick über 100, 200 und 4x100-Meter nach 2008 und 2012.

    "Alles andere als drei Goldmedaillen wären eine Enttäuschung", sagte Bolt nach den 100 Meter über seine Olympia-Mission: "Jemand hat gesagt, ich kann unsterblich werden. Ich brauche noch zwei Goldmedaillen, dann kann ich's unterschreiben: Unsterblich!" Die Spiele in Brasilien hätten nur einen Zweck: Der Welt zu zeigen, dass er der "größte Sprinter der Geschichte" ist.

  • Neymar stellt einen neuen Olympia-Rekord auf. (Quelle: Reuters)
     
    Neymar erzielt schnellstes Tor der Olympia-Geschichte

    Brasiliens Superstar Neymar hat mit seinem frühen Tor im Halbfinale gegen Honduras Geschichte geschrieben. Sein Tor nach 15 Sekunden war das schnellste Tor aller Zeiten bei einem Olympischen Fußballturnier. Dies bestätigte der offizielle Twitter-Account des Weltfussballverbandes FIFA.
     
    Mit diesem Treffer legte Neymar den Grundstein für das lockere 6:0 (3:0) der Selecao gegen Honduras. Gabriel Jesus (26. Minute/35.), Marquinhos (50.), Luan (79.) und erneut Neymar (90.+1) per Foulelfmeter schossen im legendären Maracana-Stadion die weiteren Tore.
     
    Damit könnte Brasilien im Finale am Samstag (18.00 Uhr/MESZ) an gleicher Stelle zum ersten Mal überhaupt die Goldmedaille im Fußball gewinnen. Der Gegner wird im zweiten Halbfinale zwischen Deutschland und Nigeria ermittelt. Anstoß ist um 21 Uhr.
    von Sport-Redaktion T-Online.de via null 8/18/2016 1:35:06 AM
  • US-Doppelsieg - Mihambo auf Rang vier

    Die US-Weitspringerinnen haben den ersten Doppelsieg geschafft. Mit 7,17 Meter holte sich Tianna Bartoletta Gold vor London-Olympiasiegerin Brittney Reese, die im letzten Versuch auf 7,15 Meter kam. Bronze ging mit 7,09 Meter an Europameisterin Ivana Spanovic aus Serbien.

    Die deutsche Meisterin Malaika Mihambo sprang mit 6,95 Meter zwar persönliche Bestleistung, damit reichte es aber nur zum undankbaren vierten Platz. Zehnte wurde Sosthene Moguenara (/6,61).
  • Gold an China - wen sonst

    Chinas Tischtennis-Männer haben wie erwartet zum dritten Mal die Goldmedaille im Team-Wettbewerb gewonnen. Die Mannschaft um Superstar und Einzel-Olympiasieger Ma Long bezwang im Finale Japan mit 3:1. 
  • Handball - die Halbfinale stehen

    Deutschland gegen Frankreich, Polen gegen Dänemark - so lauten die Halbfinal-Begegnungen im Handball-Turnier der Männer. Die DHB-Auswahl dominierte gegen Vize-Weltmeister Katar mit dem 34:22, Weltmeister Frankreich besiegte Gastgeber Brasilien mit 34:27 und die Dänen schalteten Slowenien mit dem 37:30 aus. Zu guter letzt schafften die Polen durch das 30:27 gegen die Kroaten den Sprung in die Runde der letzten Vier.  
  • Thompson ist erneut die Schnellste

    Elaine Thompson ist auch Olympiasiegerin über 200 Meter. Die Sprinterin aus Jamaika setzte sich nach ihrem Triumph über 100 Meter auch über die doppelte
    Distanz durch.
    In 21,78 Sekunden verwies sie Weltmeisterin Dafne Schippers aus
    den Niederlanden um eine Zehntelsekunde auf den zweiten Platz.
    Bronze ging in
    22,15 Sekunden an die US-Amerikanerin Tori Bowie, die über 100 m Zweite geworden
    war.


  • Erneut die Schnellste: Nach ihrem Sieg über 100 Meter sprintete Elaine Thompson auch für 200 Meter zu Olympia-Gold. (Foto: dpa)



  • Stars and Stripes: Kristi Castlin (links), Brianna Rollins und Nia Ali sorgten über 100 Meter Hürden für einen Dreifach-Erfolg der USA. (Foto: Reuters) 

    Dreifach-Sieg der US-Girls, Roleder Fünfte

    Die US-Frauen haben bei in Rio ihren ersten olympischen Dreifach-Triumph über 100 Meter Hürden geschafft. Topfavoritin Brianna Rollins siegte in 12,48 Sekunden vor Nia Ali (12,59) und Kristi Castlin (12,61). Vizeweltmeisterin Cindy Roleder aus Leipzig belegte in 12,74 Sekunden den fünften Platz. 
  • Speerwurf-Trio im Finale

    Alle drei deutschen Speerwerfer um Goldkandidat Thomas Röhler kämpfen im Finale am Samstag (1.55 Uhr MESZ) um Medaillen. Der Weltjahresbeste Röhler (91,28 Meter) brauchte als einziger DLV-Werfer in der Qualifikation zwar drei Versuche, um den Showdown um die Medaillen zu erreichen, behielt aber die Nerven und zitterte sich mit 83,01 Meter weiter. "Ich bin happy und freue mich einfach auf Samstag", sagte Röhler.

    Julian Weber und Johannes Vetter präsentierten sich dagegen souverän. Weber warf im ersten Versuch 84,46 Meter und deutete sein enormes Potenzial an. "Alles, was jetzt kommt, ist on top", sagte er.

    Auch Vetter präsentierte sich in Top-Form. Der 23-Jährige warf in der zweiten Quali-Gruppe 85,96 Meter. "So eine Rakete gleich im ersten Versuch? Super", meinte er. 
  • Sorgt für Verwirrung: US-Schwimmer Ryan Lochte. (Quelle: imago/AFLOSPORT)
     
    "Wir sind die Opfer": Lochte bleibt bei Überfall-Version
     
    Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte bleibt auch nach seiner Rückkehr von den Spielen in Rio bei seiner Version, er und weitere Mitglieder des US-Teams seien ausgeraubt worden. Ein NBC-Reporter berichtete, Lochte habe in einem siebenminütigen Telefoninterview versichert, dass die von den brasilianischen Behörden angezweifelte Geschichte keine Erfindung sei.
     
    "Wir sind die Opfer, und wir sind froh, in Sicherheit zu sein", habe Lochte gesagt. Mit leicht veränderten Details habe er wiederholt, er sei mit seinen Teamkollegen an einer Tankstelle mit vorgehaltener Waffe überfallen und ausgeraubt worden.
     
    Der Fall hatte am Mittwoch eine überraschende Wendung genommen. Wegen erheblicher Zweifel an den Aussagen von Lochte und James Feigen zum vermeintlichen Überfall am vergangenen Sonntag ordnete eine Justizbehörde an, die Reisepässe des Duos einzukassieren. Lochte saß zu diesem Zeitpunkt allerdings schon im Flieger nach Hause.
     
    Die US-Schwimmer Gunnar Bentz und Jack Conger dagegen wurden unmittelbar vor dem Rückflug in die USA aus dem Flugzeug heraus in Gewahrsam genommen. Später wurden sie auf freien Fuß gesetzt, sie müssen sich aber für weitere Anhörungen am Donnerstag zur Verfügung halten.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/18/2016 12:47:59 PM

  • Der deutsche Kajak-Zweier mit Max Rendschmidt (li.) und Marcus Groß. (Bild: dpa)

    K
    anu: Rendschmidt/Groß holen Gold im Kajak-Zweier

    Die Rennsport-Kanuten Max Rendschmidt und Marcus Groß haben olympisches Gold im Kajak-Zweier gewonnen. Die Weltmeister aus Essen und Berlin siegten auf der Lagoa Rodrigo de Freitas nach 1000 m vor den Serben Marko Tomicevic und Milenko Zoric. Bronze ging an Ken Wallace und Lachlan Tame aus Australien.
  • Ringerin Hemmer verliert in der Qualifikation
     
    Ringerin Nina Hemmer hat einen Fehlstart hingelegt. Die WM-Achte von 2015 unterlag in der Qualifikation der Klasse bis 53 kg der Chinesin Xuechun Zhong nach Punkten mit 1:3 und kann nur noch über die Hoffnungsrunde weiterkommen.
  • Storl "quält" sich ins Finale

    Europameister David Storl greift in den Medaillenkampf der Kugelstoßer ein. Der 26 Jahre alte Olympia-Zweite von 2012 überstand die Qualifikation mit 20,47 Meter, die er im ersten Versuch schaffte. Allerdings musste er bis zuletzt um den Finaleinzug bangen und wurde am Ende Zehnter. Ausgeschieden ist Tobias Dahm, der mit 19,62 Meter nur den 22. Platz erreichte.

    Für den besten Stoß sorgte der Weltranglisten-Zweite Ryan Crouser (USA) mit 21,59 Meter. Tomasz Majewski, der Storl 2012 in London Gold weggeschnappt hatte, schaffte 20,56 Meter. Weltmeister Joe Kovacs (USA) kam mit 20,73 Meter weiter.

  • Ringerin Selmaier verliert Auftaktkampf
     
    Deutschlands schwerste Ringerin, Maria Selmaier, hat ihren Auftaktkampf im olympischen Turnier verloren. Im Achtelfinale der Kategorie bis 75 Kilogramm unterlag sie in der Carioca Arena von Rio de Janeiro der Kanadierin Elizabeth Erica Wiebe mit 0:5. Die 24-jährige Olympia-Debütantin ließ sich immer wieder mit kleinen Aktionen überraschen und lag schon frühzeitig im Hintertreffen. In sechs Minuten brachte sie nicht eine Wertung durch. Nur wenn ihre Bezwingerin das Finale erreicht, kann Selmaier in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen.

  • Kai Kazmirek ist der stärkste deutsche Zehnkämpfer in Rio.(Foto: Reuters)  

    Kazmirek fällt auf Rang vier zurück

    Kai Kazmirek ist im olympischen Zehnkampf zunächst aus den Medaillenrängen gefallen. Der 25-Jährige blieb in 14,62 Sekunden über 110 Meter Hürden unter seinen Möglichkeiten und rutschte von Platz zwei zur Halbzeit mit nun 5396 Punkten auf Rang vier ab. Kazmireks zweiter Tag gilt als der schwächere, derzeit strebt er ein Ergebnis von gut 8400 Zählern an.

    Arthur Abele will nach einem bisher durchwachsenen Wettkampf am zweiten Tag eine Aufholjagd starten, schaffte mit 14,12 Sekunden aber auch nur eine für ihn durchschnittliche Leistung. Der 30-Jährige war mit Medaillenhoffnungen nach Rio gereist, kommt bisher aber nicht über 5093 Punkte und Rang 14 hinaus. Im Vergleich zu seinen 8605 Punkten von Ratingen liegt Abele 138 Zähler zurück. 

  • Frauen-Sprintstaffel erreicht Finale über 4x100 Meter
     
    Die deutsche Sprintstaffel der Frauen hat sich für das Finale über 4x100 Meter qualifiziert. Tatjana Pinto, Rebekka Haase, Gina Lückenkemper und Lisa Mayer schlossen ihr Halbfinale in 42,18 Sekunden sogar als Erste ab.
     
    Das deutsche Quartett profitierte allerdings auch von einem fatalen Übergabefehler der USA, die in London 2012 Gold gewonnen hatte, und nun überraschend ausschied.
     
    "In der Staffel kann viel passieren. Mal geht es hoch, mal runter. Heute ging es hoch", resümierte Pinto in der ARD.
  • Marie-Laurence Jungfleisch steht im Hochsprung-Finale. (Foto: Reuters) 

    Jungfleisch kämpft um Medaille

    Marie-Laurence Jungfleisch ist ins Hochsprung-Finale am Samstag eingezogen. Die 25-Jährige überquerte die für den Kampf um die Medaillen geforderten 1,94 Meter im zweiten Versuch, vorher hatte sie bei 1,92 Meter gewackelt und drei Durchgänge benötigt.

    Die WM-Sechste Jungfleisch hatte Mitte Juli erstmals die zwei Meter geknackt und gehört in Rio zu den Medaillenkandidatinnen. Die Weltjahresbeste Chaunté Lowe (USA), Europameisterin Ruth Beitia (Spanien) und Ex-Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien) gaben sich ebenfalls keine Blöße. 

  • Clement sichert sich Hürden-Gold

    Der US-Amerikaner Kerron Clement hat die Goldmedaille über 400 Meter Hürden bei den Olympischen Spielen in Rio gewonnen. Mit 47,73 Sekunden setzte sich der Weltmeister von 2007 und 2009 am Donnerstag gegen Boniface Mucheru Tumuti aus Kenia durch, der 47,78 Sekunden schnell lief. Bronze ging an den Türken Yasmani Copello. Er kam nach 47,92 Sekunden über die Ziellinie. Pech hatte der Olympia-Dritte von 2012, Javier Culson aus Puerto Rico, der wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde. Deutsche Läufer waren nicht am Start.
  • Brownlee-Brüder triumphieren beim Triathlon

    Die britischen Brownlee-Brüder haben die Triathlon-Entscheidung bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zur Familienangelegenheit gemacht. Nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 38,5 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen gewann der 28 Jahre alte London-Sieger Alistair vor dem zwei Jahre jüngeren Jonathan, der 2012 Dritter geworden war. Bronze ging an den Südafrikaner Henri Schoeman.

    Die Brownlees waren zusammen mit einer großen Gruppe auf die abschließende Laufstrecke gegangen. Schnell zogen sie danach das Tempo an, nur Schoeman konnte für kurze Zeit folgen. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel setzte Alistair dann die entscheidende Attacke. Zuletzt hatten bei den Winterspielen 2014 in Sotschi die kanadischen Schwestern Justine und Chloé Dufour-Lapointe auf der Buckelpiste einen familiären Doppelsieg gefeiert.

    Zwar hatte sich Deutschland durch die Ergebnisse während der Saison zwei Startplätze erkämpft. Da aber kein Athlet die vom DOSB geforderte Olympia-Norm erfüllte, verzichtete der Dachverband auf eine Nominierung.

  • Schöneborn legt guten Start hin

    Medaillenhoffnung Lena Schöneborn hat sich im Modernen Fünfkampf eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Die 30 Jahre alte Olympiasiegerin von 2008 beendete das Fechten als erste der fünf Disziplinen auf Rang zwei. Ihr gelang mit 24 Siegen und 11 Niederlagen ein gutes Ergebnis. Vor ihr liegt nur die Polin Oktawia Nowacka mit einer Bilanz von 27:8. Schöneborn hatte bei ihrem Olympiasieg 2008 ein Fecht-Ergebnis von 28:7 erreicht, 2012 in London bei ihrem 15. Platz nur ein 19:16.

    Schöneborn hat vor den weiteren vier Disziplinen Schwimmen, Reiten, Laufen und Schießen gute Chancen auf ihre zweite Olympia-Medaille. Die weiteren Wettkämpfe finden am Freitag statt. Dann gibt es erstmals auch eine Fecht-Bonusrunde. Die zweite deutsche Starterin, die 26 Jahre alte Annika Schleu aus Berlin, lag nach dem Fechten im Feld der 36 Starterinnen mit einer 17:18-Bilanz auf dem 16. Platz.

  • Kazmirek weiter Vierter - Eaton souverän in Führung

    Kai Kazmirek liegt im olympischen Zehnkampf weiter auf Rang vier, muss für Bronze aber auf einen Patzer der Konkurrenz hoffen. Der 25-Jährige warf für ihn starke 43,25 Meter und hat nun 6127 Punkte auf dem Konto. Zu Rang drei fehlen ihm 84 Zähler. Kazmireks zweiter Tag gilt als der schwächere, er strebt dennoch ein Ergebnis von etwa 8450 Punkten an.

    Arthur Abele wartet nach einem bisher durchwachsenen Wettkampf weiter auf einen Ausreißer nach oben, auch mit dem Diskus (44,60) ließ er Punkte liegen. Der 30-Jährige war mit Medaillenhoffnungen nach Rio gereist, kommt bisher aber nicht über 5853 Punkte und Rang 12 hinaus. Im Vergleich zu seinen 8605 Punkten von Ratingen liegt Abele 170 Zähler zurück.

  • Britinnen Mills/Clark holen Gold im 470er der Frauen

    Die britischen Seglerinnen Hannah Mills und Saskia Clark haben bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold im 470er der Frauen gewonnen. Die WM-Dritten setzten sich mit 44 Punkten vor Jo Aleh und Polly Powrie aus Neuseeland (54) durch. Bronze ging an Camille Lecointre und Helene Defrance aus Frankreich (62).

  • Olympia 2016: US-Schwimmstar Ryan Lochte hat Überfall nur erfunden

    www.t-online.deDer Olympiasieger wollte offenbar davon ablenken, dass er selbst mit seinen Kumpels Mist gebaut hatte. Nun fliegt alles auf. 
  • Japanerinnen holen Doppel-Gold

    Als erstes japanisches Damen-Doppel haben Misaki Matsutomo und Ayaka Takahashi Olympia-Gold im Badminton gewonnen. Das topgesetzte Duo setzte sich bei den Sommerspielen in Rio im Finale gegen die Däninnen Kamilla Rytter Juhl/Christinna Pedersen mit 2:1 Sätzen durch. Bronze sicherten sich die Südkoreanerinnen Jung Kyung Eun/Shin Seung Chan.

    China, das seit 1996 immer Gold gewonnen hatte, blieb in Rio nur Platz vier durch Tang Yuanting/Yu Yang. Das deutsche Doppel Johanna Goliszewski/Carla Nelte war nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase ausgeschieden.


  • Hockey-Herren feiern Kabinen-Party mit Bronze

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