Olympia kompakt
Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Liveblog > !#breadcrumb!# >

!#title!#

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia kompakt

  • Ovtcharov zittert sich weiter

    Europameister Dimitrij Ovtcharov ist Timo Boll nach einem Tischtennis-Krimi ins Achtelfinale der Olympischen Spiele gefolgt. Der 27-Jährige gewann sein Auftaktmatch gegen Li Ping (Katar) mit 4:3 (8:11, 11:4, 11:9, 7:11, 11:5, 11:9) und trifft nun auf den Portugiesen Tiago Apolonia (Nr. 14) oder Bojan Tokic (Slowenien).

    Wie Boll bei seinem hart erkämpften 4:3-Erfolg am Vortag gegen den Russen Alexander Schibajew, musste Ovtcharov gegen den gebürtigen Chinesen Ping kämpfen. Besonders in den langen Ballwechseln bewies der Weltranglistenfünfte jedoch seine Klasse und setzte sich letztlich in einem packenden Showdown im siebten Satz durch.

    Für Petrissa Solja war dagegen bereits nach ihrem Auftaktmatch Schluss. Die Berlinerin (Nr. 10) unterlag in der 3. Runde gegen die Nordkoreanerin Ri Myong Sun (Nr. 21) mit 0:4 (5:11, 7:11, 6:11, 6:11). Die 22-jährige Solja fand gegen die Abwehrspezialistin keine Mittel und war chancenlos.


  • 2 matches and 3 goals at the #Olympics! I'm so happy for you... Now you're showing the world again what a talented football player you are 🙌⚽🙌 Greetings to #Brazil and good luck to you and the rest of the german team for #Rio2016. @sergegnabry #MyBro #GreatGuy #GreatCharacter
    von m10_official via Instagram

    Özil huldigt Kumpel Gnabry

    Weltmeister Mesut Özil hat seinen Kumpel Serge Gnabry nach dessen starken Auftritten bei den Olympischen Spielen in höchsten Tönen gelobt. "Zwei Spiele, drei Tore! Ich freue mich so für dich. Jetzt zeigst du der Welt wieder, was für ein talentierter Fußballer du bist", schrieb Özil bei Instagram und veröffentlichte ein Foto, auf dem die beiden lachend im Arsenal-Trikot zu sehen sind.

    "Grüße nach Brasilien, dir und dem Rest des deutschen Teams viel Glück", schrieb Özil weiter. Gnabry, der 2011 für eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 100.000 Euro vom VfB Stuttgart nach London gewechselt war, hatte gegen Mexiko (2:2) und Südkorea (3:3) insgesamt drei Tore erzielt.


  • Vielseitigkeit: Team-Gold in Gefahr

    Die Chancen der deutschen Vielseitigkeitsreiter auf erneutes Teamgold sind erheblich gesunken. Olympia-Debütantin Julia Krajewski ist beim Geländeritt in Deodoro vorzeitig ausgeschieden.

    Ihr Wallach Samourai du Thot verweigerte dreimal und wurde deshalb disqualifiziert. Letzte deutsche Reiterin ist um 19.35/14.35 die zweimalige Olympiasiegerin Ingrid Klimke mit Hale Bob.

  • Aufatmen bei Auffarth

    Weltmeisterin Sandra Auffarth steht beim Geländeritt der olympischen Vielseitigkeit mit nur noch einem Fehler zu Buche. Die Jury nahm die angebliche Verweigerung ihres Wallachs Opgun Louvo am letzten Wasser zurück.

    Dennoch bleibt die 29-Jährige in der Einzelwertung vorläufig auf Platz 17. Auch im Teamklassement rückte Deutschland vom aktuell neunten Platz nicht weiter nach vorn.


  • Die Auswahl des DHB besiegt Neuseeland. Foto: Reuters) 

    Hockey-Damen ziehen nach

    Die deutschen Hockey-Damen haben bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im zweiten Turnierspiel den ersten Sieg geholt. Der Weltranglisten-Neunte gewann am Montag mit 2:1 (1:1) gegen Neuseeland. Die Entscheidung besorgte Anne Schröder (44. Minute) per Strafecke. Nach dem 1:1-Ausgleichstreffer durch Pia Oldhafer (22.) waren die Deutschen spielerisch überlegen, vergaben ihre Chancen aber zu leichtfertig. Die als Nummer Vier der Welt gelisteten «Black Sticks» waren zuvor durch Petrea Webster (10.) in Führung gegangen. Am Mittwoch (17.30 Uhr MESZ) trifft Deutschland in seinem dritten Turnierspiel auf Südkorea.  
  • Frauen-Rugby: Traumfinale zwischen Neuseeland und Australien

    Im Rugby-Turnier der Frauen bei den Olympischen Spielen kommt es zum "Traumfinale" zwischen Neuseeland und Australien. Während die World-League-Siegerinnen aus Australien im Halbfinale gegen Kanada 17:5 (12:0) gewannen, setzten sich Neuseelands "Black Fern Sevens" wenig später 25:7 (15:7) gegen Großbritannien durch.

    Das Duell zwischen den beiden Erzrivalen des Rugby-Sports steigt noch am Montag um 24.00 Uhr unserer Zeit. Eine halbe Stunde zuvor kämpfen Kanada und Großbritannien um Bronze. In den Finalspielen wird die Spielzeit um drei Minuten pro Halbzeit auf zwei Mal zehn Minuten verlängert.

  • Erstes Gold für die Gastgeber

    Die Judoka Rafaela Silva hat die erste Goldmedaille für Brasilien bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewonnen. Die 24-Jährige, die in einer Favela in Rio nur wenige Kilometer vom Olympiapark entfernt aufgewachsen ist, triumphierte in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Die Weltmeisterin von 2013 besiegte im Finale Sumiya Dorjsuren aus der Mongolei. 

    Für Silva, die in der ersten Runde die deutsche Judoka Miryam Roper in nur 46 Sekunden ausgeschaltet hatte, ist es die erste Olympia-Medaille. Das Publikum in Rio hatte die Brasilianerin den gesamten Tag über lautstark gefeiert, bejubelt und unterstützt.

  • Laura Siegemund hat Grund zum Jubeln. (Foto: Reuters) 

    Siegemund folgt Kerber

    Tennisspielerin Laura Siegemund hat bei ihrem Olympia-Debüt gleich das Achtelfinale von Rio erreicht. Die Weltranglisten-32. setzte sich in ihrem Zweitrundenmatch nach einer starken Vorstellung mit 6:2, 6:4 gegen Zhang Shuai (China) durch und folgte Angelique Kerber (Nr. 2) in die Runde der letzten 16. Die Melbourne-Siegerin hatte zuvor mit 6:4, 6:2 gegen Eugenie Bouchard (Kanada) gewonnen.

    Im Achtelfinale am Dienstag ist die 28-jährige Siegemund gegen Kirsten Flipkens favorisiert. Die Belgierin wird im WTA-Ranking an Position 61 geführt. Kerber spielt gegen die ehemalige US-Open-Siegerin Samantha Stosur (Nr. 13). Von den letzten fünf Duellen mit der Australierin hat Kerber vier gewonnen. 


  • Hockey-Star Moritz Fürste freut sich über den Last-Minute-Sieg gegen Indien. 

  • Christopher Rühr (li.) und Moritz Fürste bejubeln den Siegtreffer. (Foto: Reuters)


    Hockey-Team mit Last-Minute-Sieg

    Zweites Spiel, zweiter Sieg: Mit einem Treffer 4,7 Sekunden vor der Schluss-Sirene haben die deutschen Hockey-Männer einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Gold-Hattrick gemacht. Durch das späte Tor von Christopher Rühr gewann der Olympiasieger von 2008 und 2012 gegen Rekord-Champion Indien mit 2:1 (1:1) und hält Kurs auf Gruppensieg und Viertelfinale.

    Nachdem Indien zwischenzeitlich dem Sieg näher war, verwandelte Rühr eine Vorlage von Martin Häner. Stürmer Niklas Wellen hatte in der 18. Minute zunächst die Führung für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) erzielt. Doch schon kurz darauf glichen die Inder aus: Rupinder Singh bestätigte seinen Ruf als Eckenspezialist (23.).

    In den verbleibenden Vorrundenspielen trifft Deutschland schon am Dienstag auf Irland, am Donnerstag auf Argentinien und am Freitag auf den Erzrivalen Niederlande. 

  • Japans Kunstturner gewinnen Mannschafts-Gold

    Die Weltmeister-Riege um Superstar Kohei Uchimura setzte sich nach sechs Geräten mit insgesamt 274,094 Punkten vor Russland (271,453) und China (271,122) durch. Die Riege des Deutschen Turner-Bundes (DTB) um den früheren Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen landete mit 261,275 Punkten auf Platz sieben.Deutschland trat nur mit vier Athleten an, da der deutsche Mehrkampf-Meister Andreas Toba nach seinem Kreuzbandriss nur zuschauen konnte. Mit seiner viel beachteten Leistung am Pauschenpferd hatte der 25-Jährige sein Team in das Finale geführt.


  • Australierinnen erster Olympiasieger im 7er-Rugby

    Der World-League-Sieger setzte sich im Traumfinale von Rio de Janeiro mit 24:17 (10:5) gegen Neuseeland durch. Das 7er-Rugby feierte in Brasilien seine Premiere bei Sommerspielen. Die Bronzemedaille sicherte sich Kanada durch einen 33:10 (26:5)-Sieg über Großbritannien. Australien hatte die Kanadierinnen im Halbfinale ausgeschaltet (17:5), die "Sevens Sisters" aus Neuseeland schlugen Großbritannien (25:7).
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/8/2016 10:37:45 PM

  • Block geglückt: Meeuwsen schlägt Flüggen. (Bild: dpa)

    Deutsche Beachvolleyballer Böckermann/ Flüggen verpassen Sensation

    Das Duo hat auch sein zweites Gruppenspiel verloren und muss um das Weiterkommen zittern.
    Die Deutschen unterlagen den ehemaligen Weltmeistern Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen (Niederlande) äußerst knapp mit 1:2 (19:21, 21:17, 14:16) und brauchen im abschließenden Gruppenspiel gegen die Russen Nikita Liamin und Dimitri Barsuk unbedingt einen Sieg, um noch Chancen auf das Achtelfinale zu haben.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/8/2016 10:57:25 PM
  • Williams hat zunächst Mühe

    Topfavoritin Serena Williams steht im Achtelfinale des olympischen Tennis-Turniers von Rio de Janeiro. Die US-Amerikanerin hatte beim 7:6 (7:5), 6:2 über die Französin Alize Cornet allerdings etwas Mühe. Im ersten Durchgang musste die Weltranglisten-Erste beim Stand von 4:5 zwei Satzbälle abwehren. In der Runde der letzten 16 trifft Williams auf die Ukrainerin Jelina Switolina, die in der ersten Runde Andrea Petkovic aus dem Turnier geworfen hatte.
  • Rein damit: Paul George kam mit den US-Basketballern zum nächsten klaren Sieg. (Foto: AP) 

    US-Dream-Team mit zweitem klaren Sieg

    Nach holprigem Start haben die US-Basketballer auch bei ihrem zweiten Olympia-Auftritt in Rio de Janeiro einen klaren Sieg gefeiert. Das Team um Superstar Kevin Durant bezwang Außenseiter Venezuela mit 113:69. Bester Werfer in einem ausgeglichenen US-Team war Paul George mit 20 Zählern, vier weitere Akteure punkteten ebenfalls zweistellig. 

    Venezuela hielt zu Beginn gut mit, musste sich aber trotz 19 Zählern von John Cox klar geschlagen geben. Wie schon beim 119:62 über China kam das amerikanische Team von Trainer Mike Krzyzewski offensiv nur schwer ins Spiel, nach den ersten zehn Minuten stand es sogar nur 18:18. Im zweiten Viertel startete der Olympiasieger von 2008 und 2012 jedoch einen 21:2-Lauf und zog davon.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/9/2016 12:19:45 AM
  • Tennisstar Novak Djokovic scheitert auch im Doppel

    Frust am Zuckerhut: Novak Djokovic ist nach seiner Erstrundenpleite im Einzel auch im Doppelwettbewerb frühzeitig gescheitert. Der Weltranglistenerste aus Serbien unterlag an der Seite des 40-jährigen Nenad Zimonjic im Achtelfinale den an Position drei gesetzten Lokalmatadoren Marcelo Melo/Bruno Soares (Brasilien) mit 4:6, 4:6.Keine 24 Stunden zuvor war Djokovic mit 6:7 (4:7), 6:7 (2:7) am Argentinier Juan Martin del Potro gescheitert und hatte weinend den Centre Court verlassen. Da der 29-Jährige im Mixed mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an den Start gehen wird, sind die Sommerspiele für den Schützling von Boris Becker wohl beendet.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/9/2016 1:20:22 AM



  • Biedermann verpasst erhoffte Medaille klar

    Paul Biedermann ist an seiner erhofften ersten Olympia-Medaille klar vorbeigeschwommen.
    Der Weltrekordler kam über 200 Meter Freistil auf Platz sechs. Biedermann schlug nach 1:45,84 Minuten an, zu Bronze fehlten 0,61 Sekunden. Gold über diese prestigeträchtige Strecke ging in 1:44,65 an den Chinesen Sun Yang. Silber sicherte sich Chad le Clos aus Südafrika vor dem Amerikaner Conor Dwyer. In Biedermanns letztem Einzelrennen platzte eine der wenigen Edelmetall-Hoffnungen der deutschen Beckenschwimmer. Seine sportliche Karriere wird der 30-Jährige mit der deutschen Freistilstaffel über 4 x 200 Meter beenden.
  • Zweites Olympiagold für Ungarns Schwimmstar Hosszu

    Schwimmstar Katinka Hosszu hat ihre zweite Goldmedaille binnen zwei Tagen gewonnen.
    Nach ihrem Erfolg über 400 Meter Lagen entschied die Ungarin auch die 100 Meter Rücken für sich. In 58,45 Sekunden verwies die fünfmalige Weltmeisterin die US-Amerikanerin Kathleen Baker um drei Zehntelsekunden auf Platz zwei. Gemeinsame Dritte in 58,76 Sekunden wurden die Kanadierin Kylie Masse und Fu Yuanhui aus China.
  • Ryan Murphy sichert sich Goldmedaille über 100 Meter Rücken

    Der Staffel-Weltmeister aus den USA siegte in 51,97 Sekunden vor dem Chinesen Xu Jiayu, der in 52,31 gestoppt wurde. Bronze ging in 52,40 Sekunden an Murphys Teamkollegen David Plummer. Ein deutscher Schwimmer war auf dieser Strecke nicht am Start.


  • Ovtcharov steht nach denkwürdigem Match im Viertelfinale


    Tischtennis-Europameister Dimitrij Ovtcharov besiegte den Slowenen Bojan Tokic mit 4:1-Sätzen. Den ersten Durchgang hatte er vor den staunenden Zuschauer im Riocentro mit 31:33 verloren: Normalerweise geht ein Satz bis 11. Bei Gleichstand wird weitergespielt, bis ein Akteur zwei Punkte Vorsprung hat.Nach diesem Kraftakt musste Tokic, Weltranglisten-53. vom 1. FC Saarbrücken, sich am rechten Arm behandeln lassen.

    Die nächsten Sätze gewann Ovtcharov mit 12:10, 11:5, 11:4 und 11:7.
    Er trifft nun auf den Briten Paul Drinkhall oder den Weißrussen Wladimir Samsonow.Am Vormittag hatte der 27-Jährige im Riocentro 3 sieben Sätze (4:3) gegen den für Katar startenden Li Ping benötigt. Dieser ist normalerweise ein Trainingspartner von Ovtcharov und machte es ihm schwer.

    "Wir kennen uns sehr, sehr gut - das hat man gesehen, ich hatte sehr wenig Vorteile.
    Leute, die komplett in China ausgebildet sind, sind technisch und taktisch sehr, sehr stark», sagte der Sieger danach sichtlich erleichtert."
  • Timo Boll ist frühzeitig gescheitert. (Foto: dpa)

    Boll scheitert überraschend an Nigerianer

    Deutschlands Fahnenträger Timo Boll ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro überraschend bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Der 35-Jährige unterlag gegen den nigerianischen Weltranglisten-40. Aruna Quadri mit 2:4 (10:12, 10:12, 5:11, 11:3, 11:5, 9:11). Damit muss Rekordeuropameister Boll seinen Traum von einer olympischen Einzel-Medaille wohl endgültig begraben.

    Wie schon in seinem Auftaktmatch am Sonntag, als er den Russen Alexander Schibajew letztlich aber doch noch mit 4:3 nieder gerungen hatte, präsentierte sich Boll gegen Quadri ungewohnt fehlerhaft. Zwar kämpfte sich der Düsseldorfer regelmäßig zurück, doch in den entscheidenden Momenten hatte dann der Außenseiter aus Afrika wieder die Nase vorn.

    "Ich bin mit mir im Reinen, habe mir nichts vorzuwerfen", sagte Boll, nach der Pleite. "Ich habe hart trainiert, alles gegeben und war gut drauf. Ich habe einfach zu lange gebraucht, um mich auf seine unorthodoxe Spielweise einzustellen."

    Deutschlands Spitzenspielerin Han Ying zog derweil nach einer weiteren starken Leistung ins Viertelfinale ein. Die gebürtige Chinesin gewann nach dem mühelosen 4:0 im Auftaktspiel gegen Nanthana Komwong (Thailand) auch gegen Li Xue (Frankreich) mit 4:1 (11:4, 11:4, 8:11, 11:3, 13:11).

    von Michael Glang bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/9/2016 2:25:25 AM

  • Der Name von Marcel Nguyen wird bald als Element im Regelwerk der Turner zu finden sein. (Foto: imago/Sven Simon)

    Turner Nguyen erfindet Barren-Element


    Seit dem olympischen Team-Finale der Turner darf sich Marcel Nguyen Erfinder nennen. Der 28-Jährige kreierte in der Olympic Arena ein neues Element am Barren, das künftig im Code d'Pointage, dem Regelwerk der Turner, seinen Namen tragen wird.

    "Dass das neuen Element nun meinen Namen trägt, war zu Beginn nebensächlich. Mir ging es darum, meinen Schwierigkeitswert auf 7,0 Punkte zu bringen. Dass es nun funktioniert hat, ist cool und ein schönes Gefühl. Damit habe ich mich im Turnsport verewigt", sagte Nguyen, nachdem er mit dem Team den siebten Platz von den Spielen in London trotz der misslichen Umstände wegen der Verletzung von Mehrkampf-Meister Andreas Toba wiederholt hatte.

    Die Felge aus dem Seitverhalten mit einer Dreiviertel-Drehung war vom Deutschen Turner-Bund vor den Spielen als neues Element beim Weltturnverband FIG eingereicht worden. Dieser hatte es als Element der Kategorie E eingestuft. Mit der perfekten Ausführung im Team-Finale darf es künftig als "Nguyen" benannt werden und bringt dem Turner künftig 0,6 Punkte im Ausgangswert seiner Übung.


  • Dopingsünderin Jefimowa verliert brisantes Duell gegen King


    Lilly King hat die brisante Olympia-Entscheidung über 100 Meter Brust gewonnen.
    Die Schwimmerin aus den USA gewann in 1:04,93 Minuten und schlug mehr als eine halbe Sekunde vor Julija Jefimowa aus Russland an.

    Weltmeisterin Jefimowa war wegen Dopings gesperrt und erkämpfte sich nach einem weiteren Ausschluss kurz vor den Spielen gerichtlich ihren Start.
    Hinter Jefimowa holte sich Kings Teamkollegin Katie Meili die Bronzemedaille.
  • Turn-Held Toba bekommt keinen Heimflug

    Der deutsche Turner Andreas Toba kann trotz seiner schweren Verletzung am Kreuzband noch nicht nach Deutschland zurückkehren. In den Fliegern in Richtung Heimat herrscht aktuell Platzmangel. Das Problem: Toba benötigt aufgrund seines verletzten Knies mindestens einen Business-Class-Sitz. Wie Delegationsleiter Sven Karg der "Bild" mitteilte, seien diese gegenwärtig aber rar.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von cvd 8/9/2016 7:14:31 AM
  •  Hat Talente auch abseits der Tartanbahn: Sprint-Superstar Usain Bolt. (Quelle: imago/Bildbryan)

    Bolt denkt "ernsthaft" an Karriere als Schauspieler

    Der jamaikanische Sprint-Superstar Usain Bolt liebäugelt mit der Idee, nach dem Ende seiner Sportkarriere als Schauspieler zu arbeiten. "Ich denke ernsthaft darüber nach", sagte er der Zeitschrift "Playboy".
     
    Er wisse auch schon, welches Filmgenre ihm am meisten liege: "Action natürlich, das ist mal ganz sicher." Sein aktuelles Vorbild sei Hollywoodstar Jason Statham. "Das ist mein absoluter Lieblingsschauspieler." Auch eine zweite Karriere im Fußball kann sich der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister vorstellen. "Wenn ich einen anderen Sport machen werde, dann Fußball."
     
    Ein konkretes Angebot habe er zwar noch nicht. "Ich bin mir aber sicher, dass ich eines bekommen könnte, wenn ich es versuche", sagte der 29-jährige Jamaikaner. Zunächst werde er aber im kommenden Jahr noch einmal an den Leichtathletik-WM teilnehmen.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/9/2016 10:59:16 AM
  •  Olympiasieger mit beschmutzter Vita: Schwimmer Sun Yang. (Quelle: imago/Xinhua)

    Schwimmer Lacourt attackiert Olympiasieger Sun: "Er pinkelt lila"

     
    Der französische Schwimmer Camille Lacourt hat den chinesischen Olympiasieger Sun Yang wegen seiner Doping-Vergangenheit harsch angegriffen. "Sun Yang pinkelt lila. Wenn ich das Podium über 200 Meter Freistil sehe, will ich mich übergeben", sagte Lacourt im französischen Radio. Lacourt war über die Distanz einer der Medaillenanwärter, wurde aber nur Fünfter.
     
    Der als Sechster geschlagene Weltrekordler Paul Biedermann wollte den Chinesen derweil nicht an den Pranger stellen: "Es ist nicht der Athlet, der daran schuld ist, sondern das System." Sun war 2014 bei den chinesischen Meisterschaften positiv auf das Stimulans Trimetazidin getestet worden und musste eine Drei-Monate-Sperre absitzen.
     
    Der chinesische Schwimm-Star stand bereits zuvor im Mittelpunkt einer Auseinandersetzung mit dem Australier Mack Horton. "Ich habe keine Zeit und keinen Respekt für Doping-Betrüger", sagte Horton. Chinas staatlich kontrol
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/9/2016 11:06:08 AM
  • Tischtennis-Trainer Martin Adomeit (li.) mit seinem Schützling Quadri Aruna. (Bild: imago/Horstmueller)

    Deutscher Trainer bejubelt Boll-Bezwinger Aruna: "Ich bin ausgeflippt"


    Der Sieg des nigerianischen Tischtennis-Spielers Quadri Aruna gegen den Rekord-Europameister Timo Boll im Olympia-Achtelfinale (4:2) hat auch bei seinem deutschen Trainer große Emotionen ausgelöst.

    "Im fünften Satz war Quadri so katastrophal, dass ich ausgeflippt bin vor meinem Fernseher", sagte der frühere Damen-Bundestrainer
    Martin Adomeit. "Am Ende bin ich jubelnd rumgesprungen.
    Quadri kam wie so viele Afrikaner unglaublich über die Emotion. Sein Jubelsprung hatte ja eine unfassbare Höhe."

    Der Nummer 40 der Weltrangliste traut der deutsche Trainer, der aus finanziellen Gründen nicht mit der nigerianischen Delegation nach Rio de Janeiro reiste, nun sogar noch Größeres zu: Einen Sieg gegen den unschlagbar erscheinenden Chinesen Ma Long im Viertelfinale. "Er ist stolz, und die Brasilianer unterstützen gerne die Außenseiter. Wenn die Halle hinter ihm steht, ist er zu unglaublichen Emotionen fähig", sagte Adomeit: "Das wird er auch gegen Ma Long probieren. Aber es wäre eine Monstersensation."
  • Für Yuri van Gelder sind die Olympischen Spiele noch vor dem Final-Wettkampf beendet. (Foto: imago/Schreyer)

    Wegen Alkoholkonsum: Niederlande wirft Van Gelder raus


    Der Niederländische Olympische Sportbund hat den ehemaligen Ringe-Weltmeister Yuri van Gelder wegen Alkoholkonsum aus der Mannschaft ausgeschlossen. Der 33-Jährige hatte die Teamregeln nicht eingehalten und musste schon vor dem Gerätefinale die Heimreise antreten.

    Van Gelder hatte das Olympische Dorf nach seiner erfolgreichen Qualifikation entgegen der internen Mannschaftsabsprachen verlassen, um etwas trinken zu gehen. Erst am nächsten Morgen war der "Lord of the Rings" in seine Bleibe zurückgekehrt.

    "Das war eine sehr schwierige Entscheidung. Ich finde es schrecklich für Yuri, aber ein solches Verhalten ist nicht zu akzeptieren", sagte der Chef de Misson Maurits Hendriks. Olympia in Rio war Van Gelders erste Teilnahme an Olympischen Sommerspielen.

    Van Gelder sorgte schon mehrmals für negative Schlagzeilen. 2009 wurde er bei den niederländischen Meisterschaften positiv auf Kokain getestet und für ein Jahr gesperrt. Er ließ sich gegen seine Sucht in einer Fachklinik behandeln. 2010 sagte er offiziell aus gesundheitlichen Gründen seinen Start bei der Heim-WM in Rotterdam ab. Durch seine Dopingsperre verpasste er London 2012.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Steffen Engesser 8/9/2016 12:49:35 PM
  • Gericht: Protestplakate in Olympia-Stadien erlaubt

    In Brasiliens Olympia-Arenen sind politische Protestplakate bis auf weiteres gegen den Willen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erlaubt. Ein Gerichtshof in Rio hob das bestehende Verbot per einstweiliger Verfügung auf. Der Richter João Augusto Carneiro entschied, dass Menschen, die friedlich mit Plakaten oder Botschaften auf T-Shirts politische Meinungen kundtun, nicht aus den Stadien geworfen werden dürfen. Jeder Verstoß gegen dieses Urteil werde mit 10.000 Reais (ca. 2840 Euro) geahndet, entschied der Richter laut der Nachrichtenagentur Agência Brasil.

    Das Verbot war von der örtlichen Bürgerrechts-Behörde angefochten worden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte angesichts der aufgeheizten Stimmung in Brasilien kürzlich klargestellt, dass es keine politischen Botschaften dulde. In mehreren Sportstätten waren zum Beispiel "Fora Temer"-Plakate ("Temer raus") zu sehen gewesen, ein Protest gegen Interimspräsident Michel Temer.

    Dieser hatte sich als Vizepräsident mit mehreren Oppositionsparteien verbündet, um die notwendigen Mehrheiten für die Amtsenthebung von Staatschefin Dilma Rousseff zu erreichen. Sie war im Mai suspendiert worden. Bei der Eröffnungsfeier war Temer lautstark ausgepfiffen worden.
  •  Brasiliens Rugby-Spielerin Isadora Cerullo (li.) ist überwältigt. (Bild: Reuters)

    Freundin macht brasilianischer Rugby-Spielerin Heiratsantrag im Stadion

    Romantischer Moment bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro: Die brasilianische Rugby-Spielerin Isadora Cerullo hat am Montag nach der Siegerehrung einen Heiratsantrag ihrer Lebensgefährtin Marjorie Enya erhalten, die als Volunteer im Stadion von Deodoro arbeitete.

    Enya betrat mit einem roten Herz-Luftballon und einem Mikrofon in der Hand das Spielfeld und hielt mit einer bewegenden Ansprache um Cerullos Hand an. Die Athletin, die mit ihrem Team den neunten Platz belegt hatte, sagte Ja, und als die beiden sich in den Arm lagen, applaudierte das noch im Stadion verbliebene Publikum. "Sie ist die Liebe meines Lebens. Ich wollte den Leuten zeigen, dass die Liebe gewinnt", sagte Enya der BBC.

    Laut Internetportal Outsports.com nehmen mindestens 45 offen homosexuelle Sportler an den Spielen in Rio teil - darunter das Ehepaar Kate und Helen Richardson-Walsh in der britischen Hockey-Nationalmannschaft.

  •  Jonathan Koch, Lars Wichert, Tobias Franzmann und Lucas Schaefer (v.li.) im leichten Männer-Vierer. (Bild: dpa)

    Leichter Männer-Vierer verpasst Finale


    Der leichte Männer-Vierer hat als drittes deutsches Boot am Dienstag die Qualifikation für das olympische Regatta-Finale verpasst. Jonathan Koch, Lars Wichert, Tobias Franzmann und Schlagmann Lucas Schäfer kamen in ihrem Halbfinale auf dem letzten Platz ins Ziel.

    Im B-Finale am Donnerstag geht es nun um Rang sieben.
    Zuvor waren auf der Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro bereits die beiden Doppelzweier ausgeschieden. Marie-Catherine Arnold und Mareike Adams wurden Fünfte, Marcel Hacker und Stephan Krüger kamen auf Rang vier. Die besten drei Boote der beiden Halbfinals qualifizierten sich für die Medaillen-Entscheidung.
  •  Deutschlands Judoka Sven Maresch (re.) verliert durch Disqualifikation gegen Sergiu Toma (li.). (Bild: dpa)

    Judo: Maresch scheitert schon am Auftaktgegner


    Sven Maresch hat die Pleitenserie der deutschen Judoka bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro fortgesetzt. Der frühere EM-Dritte aus Berlin verlor seinen Auftaktkampf in der Klasse bis 81 Kilogramm gegen Sergiu Toma (Vereinigte Arabische Emirate) durch Disqualifikation, nachdem er seine dritte Verwarnung erhalten hatte. Maresch hatte zu diesem Zeitpunkt mit einer kleinen Wertung (Yuko) zurückgelegen.

    Das Halbmittelgewicht war in den vergangenen Jahrzehnten die Domäne des Deutschen Judo-Bundes (DJB). Frank Wieneke (1984/1988) und Ole Bischof (2008/2012) holten in dieser Klasse jeweils Gold und Silber. An den ersten drei Wettkampftagen waren die deutschen Judoka in Rio nicht über neunte Plätze hinausgekommen.

    Der WM-Dritte Toma ist gebürtiger Moldauer und startet seit 2013 für die Araber, die in Rio zwei weitere aus dem osteuropäischen Land abgeworbene Kämpfer auf die Matte schicken.

  • Rudern: Hacker/Krüger verpassen überraschend Finale

    Marcel Hackers Traum von seiner zweiten olympischen Medaille ist vorzeitig geplatzt. Der 39-Jährige aus Magdeburg verpasste im Doppelzweier mit Stephan Krüger (Rostock) das Finale bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro. Die Vize-Europameister belegten im Halbfinale auf der Lagoa Rodrigo de Freitas nur den vierten Platz. Das langte nur für das B-Finale.

    "Ich habe noch keine Erklärung dafür. Wir haben beide unser Bestes gegeben, es sollte nicht sein in diesem Jahr. Scheiße!", sagte Hacker im ZDF. Dabei hatte er noch einmal alles aus seinem Körper herausgeholt. Am Steg kollabierte er nach dem Rennen und musste kurzzeitig ärztlich betreut werden. Auch Krüger wurde medizinisch versorgt.

    Für Hacker ist es am Zuckerhut die fünfte Olympia-Teilnahme, erstmals sitzt er dabei nicht im Einer. In Sydney hatte er bei seinem Debüt Bronze gewonnen. In Athen (2004) und Peking (2008) verpasste er das Finale. Vor vier Jahren in London wurde Hacker Sechster.

    Nach dem Rennen musste das völlig entkräftete Duo medizinisch behandelt werden
  •  Kollektiver Jubel bei Frankreichs Handball-Team. (Bild: Reuters)

    Mission Gold-Hattrick: Frankreich setzt Ausrufezeichen gegen Katar

    Frankreichs Handballer haben auf dem Weg zum angestrebten olympischen Gold-Hattrick ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft um Superstar Nikola Karabatic deklassierte Vize-Weltmeister Katar in der Neuauflage des WM-Finales mit 35:20 (16:13) und ist nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel auf dem besten Weg ins Viertelfinale. Nach ihren Olympiasiegen 2008 und 2012 können die Franzosen bei den Sommerspielen in Rio als erstes Männerteam ihr drittes Gold in Serie holen.

    Bester Werfer des Weltmeisters war Rechtsaußen Luc Abalo (7 Tore). Bei den Kataris, die zum Auftakt den EM-Dritten Kroatien (30:23) besiegt hatten, trafen Zarko Markovic, Rafael Capote und Marko Bagaric je vier Mal.

    Frankreich, das mit einem 25:23 gegen Tunesien ins Turnier gestartet war, überzeugte gegen Katar vor allem mit einer bärenstarken zweiten Halbzeit. Vorne wirbelten Karabatic (5 Tore) und Co. nach Belieben, hinten zeigte Torwart-Altmeister Thierry Omeyer eine Parade nach der anderen. "Les Bleus" kassierten nach der Pause lediglich sieben Treffer.

  • Auch Ex-Judo-Europameisterin Trajdos scheitert bei Olympia

    Auch die frühere Judo-Europameisterin Martyna Trajdos ist bei den Olympischen Spielen früh gescheitert. Die 27-Jährige verlor am Dienstag in Rio de Janeiro direkt ihren ersten Kampf gegen die Brasilianerin Mariana Silva und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale.

    Die Europameisterin von 2015 war in der Klasse bis 63 Kilogramm als Medaillenkandidatin in den Wettkampf gegangen, verlor dann aber durch Strafpunkte.
    Damit warten die deutschen Judokas weiter auf die erste Viertelfinalteilnahme bei den Olympischen Spielen. Insgesamt gehen 13 Athleten des Deutschen Judo-Bundes (DJB) in Rio an den Start.


  • Erste Medaille für das deutsche Olympia-Team

    Die Vielseitigkeitsreiter haben am 4. Finaltag die erste deutsche Medaille bei den 31. Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro gewonnen. Die  Equipe in der Besetzung Michael Jung mit Sam, Sandra Auffarth mit Opgun Louvo und Ingrid Klimke mit Hale Bob belegte mit 172,80 Punkten den zweiten Platz in der Teamentscheidung hinter Frankreich (169,00). Bronze sicherte sich Australien (175,30). zum ausführlichen Artikel
  • Wegen Stromausfall: Hockeytam singt singt Nationalhymne A cappella

    Kuriose Szene vor der olympischen Hockey-Partie zwischen Deutschland und Irland: Aufgrund eines Stromausfalls im Olympic Hockey Centre blieben die Lautsprecher bei der Zeremonie vor dem Spielbeginn stumm.
    Kapitän Moritz Fürste und Co. sangen die deutsche Nationalhymne dennoch voller Inbrunst und gut hörbar im ganzen Stadion A cappella.


  • Siegemund schafft den Sprung ins Viertelfinale

    Tennisspielerin
    Laura
    Siegemund steht bei ihrer Olympia-Premiere im Viertelfinale. Die 28-Jährige aus Metzingen bezwang die Belgierin Kirsten Flipkens 6:4, 6:3. In einer abwechslungsreichen Partie nutzte die Schwäbin nach 1:32 Stunden ihren ersten Matchball.

    Ihre nächste Gegnerin um den Einzug in das Halbfinale ist die spanische French-Open-Siegerin Garbiñe Muguruza oder Monica Puig aus Puerto Rico.
    Siegemund ist neben Angelique Kerber die einzige deutsche Tennisspielerin, die noch im Wettbewerb in Rio vertreten ist. Auch die Australian-Open-Siegerin hat an diesem Dienstag noch die Chance, in das Viertelfinale einzuziehen.
  • Olympia-Debütantin Julia Krajewski war im Gelände mit ihrem Pferd Samourai nach drei Verweigerungen ausgeschieden. (Foto: dpa)

    "Unsportlich und beleidigend": Reiter empört über ARD-Kommentator

    ARD-Kommentator Carsten Sostmeier hat sich bei der Übertragung des olympischen Geländeritts in der Vielseitigkeit nach Ansicht der deutschen Reiter gewaltig vergaloppiert. "Mit einigen seiner Kommentare ist er ganz klar über das Ziel hinausgeschossen", sagte Dennis Peiler, der zuständige Chef de Mission: "Das war unsportlich. Und es war beleidigend gegenüber Julia Krajewski."

    Sostmeier, Träger des Deutschen Fernsehpreises und für seine zumeist launigen Kommentare im Reitsport durchaus anerkannt, hatte beim Start von Julia Krajewski gemutmaßt, die Olympia-Debütantin habe sicher "von Anfang an einen braunen Strich in der Hose".

    Der Verband ist not amused.
    "Bei aller Fachkenntnis von Herrn Sostmeier und seiner Nähe zum Reitsport - in seinem Kommentar hat er sich klar vergaloppiert", sagte Peiler.

    Gerd Gottlob, ARD-Teamchef in Rio, reagierte prompt. "Der Kommentar von Carsten Sostmeier war völlig unangemessen", sagte Gottlob: "Es wird ein Gespräch mit ihm geben. Ich verspreche, dass das nicht wieder vorkommt, und entschuldige mich dafür."

    Auch die deutsche Mannschaftsleitung in Rio hat bereits auf Sostmeiers verbale Entgleisung reagiert. Man müsse vor allem die Jungen im Team unterstützen, sagte Chef de Mission Michael Vesper: "Auf keinen Fall darf man sie verächtlich machen, sondern gerade sie verdienen Respekt für ihre Leistungen, die sie überhaupt nach Rio gebracht haben."

    Sostmeier hatte sich bereits 2012 in Peking öffentlich entschuldigen müssen. Damals hatte er ins Mikrofon gerufen: "Seit 2008 wird zurückgeritten." Auch diesmal entschuldigte er sich: "Es liegt mir fern, Sportler zu beleidigen", sagte Sostmeier am Dienstag: "Wenn das so angekommen sein sollte, dann kann ich mich dafür nur aus tiefstem Herzen entschuldigen."
    von Steffen Engesser bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/9/2016 4:05:56 PM
  • Monika Karsch beim Schießen mit der Sportpistole. (Bild: dpa)

    Schießen: Karsch mit der Sportpistole im Finale

    Sportschützin Monika Karsch ist nach einer starken Leistung ins Olympia-Finale mit der Sportpistole eingezogen. Die Regensburgerin erreichte mit 583 Ringen in ihrer Spezialdisziplin den vierten Platz und geht damit in den Endkampf der besten Acht.

    Die beste Leistung in der Qualifikation schaffte die Chinesin Zhang Jingjing mit 592 Ringen.
    Im Kampf um Medaillen zählen die Vorleistungen jedoch nicht mehr, das Finale wird im Duell-Modus ausgetragen. Mit der Luftpistole war Karsch vorzeitig gescheitert.


    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/9/2016 4:33:40 PM
  • Schwimmen: Freistilsprinter Wierling erreicht Halbfinale

    Der Freistilsprinter Damian Wierling hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro das Halbfinale über 100 Meter erreicht. Der 20-Jährige, der im Mai bei der DM zum deutschen Rekord über 50 Meter gekrault war, belegte im Vorlauf in persönlicher Bestzeit von 48,35 Sekunden überraschend den siebten Platz. Der Essener, Bronzemedaillengewinner bei den Jugendspielen 2014, blieb nur um elf Hundertstelsekunden über dem deutschen Rekord. Das Halbfinale findet am späten Dienstagabend statt.

    Wierlings Teamkollege Björn Hornikel, der in den USA studiert und trainiert, schied dagegen als enttäuschender 39. aus. Der 24-Jährige blieb mit seiner Vorlaufzeit (49,62) fast eine Sekunde über seiner persönlichen Jahresbestmarke.
  • Ding Ning zu stark für Han Ying

    Deutschlands
    beste Tischtennisspielerin Han Ying
    ist bei den Olympischen Spielen im Viertelfinale an Topfavoritin Ding Ning (China) gescheitert. Die 33 Jahre alte Abwehrspezialistin Han unterlag gegen die topgesetzte Weltmeisterin klar mit 0:4 (8:11, 5:11, 3:11, 7:11).

    Han war mit zwei souveränen Erfolgen gegen Nanthana Komwong (Thailand) und Li Xue (Frankreich) in die Runde der letzten 16 eingezogen. Die zweite deutsche Teilnehmerin Petrissa Solja war dagegen bereits in ihrem Auftaktmatch an der Nordkoreanerin Ri Myong Sun gescheitert.

  • Hockey-Herren: dritter Sieg im dritten Spiel

    Die
    Hockey-Nationalmannschaft der Männer hat auch nach dem dritten Spiel weiter eine blütenreine Weste.
    Das Team von Trainer Valentin Altenburg schlug Außenseiter Irland mit 3:2 (1:1) und kann auf dem Weg zum erhofften Gold-Hattrick bereits fürs Viertelfinale planen.

    Kapitän Moritz Fürste (13., 38.) mit zwei Strafecken und Martin Zwicker (42.) trafen für den Olympiasieger von 2008 in Peking und 2012 in London, der zuvor bereits Kanada (6:2) und Indien (2:1) geschlagen hatte. Eugene Magee (26.) und Michael Darling (59.) waren für Irland erfolgreich.

  • Pfeifer verlängert Pleitenserie der Boxer

    Vierter Kampf - vierte Niederlage: Die deutschen Boxer haben beim olympischen Turnier in Rio weiter das Nachsehen.
    Superschwergewichtler Erik Pfeifer verlor in seinem Auftaktkampf gegen Clayton Laurent Jr. von den Amerikanischen Jungferninseln in der Klasse ab 91 Kilogramm mit 1:2 nach Punkten.

    Zuvor waren bereits Schwergewichtler David Graf, Weltergewichtler Arajik Maturjan und Halbschwergewichtler Serge Michel in der ersten Runde gescheitert.


  • Sideris Tasiadis konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. (Foto: Reuters)

    Enttäuschung für Kanute Tasiadis

    Slalom-Kanute Sideris Tasiadis
    hat eine Medaille verpasst.
    Der Augsburger Wildwasserpaddler musste sich im Canadier-Einer mit dem fünften Platz begnügen. Gold gewann der Franzose Denis Gargaud Chanut vor dem Slowaken Matej Benus und dem Japaner Takuya Haneda.

    Der 26-Jährige hatte noch im Halbfinale eine überlegene Bestzeit aufgestellt und war als Titelanwärter Nummer eins in die Entscheidung gegangen. Tasiadis, der vor knapp elf Monaten den Krebstod seiner Freundin verkraften musste, verpasste damit die zweite olympische Medaille seiner Karriere. Vor vier Jahren hatte er bei den Spielen von London die Silbermedaille in der selben Disziplin gewonnen.
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform
Borussia Dortmund 
Auba und Co.: BVB-Stars brillieren beim Basketball

Die Profis von Borussia Dortmund auf beruflichen Abwegen. Video

Shopping
Verführung pur - Dessous mit dem gewissen Etwas

Feine Spitze, edle Stoffe und besondere Schnitte. Zauberhafte BHs jetzt entdecken bei BAUR.

Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Shopping
Das beste Geschenk: ein Stückchen Gesundheit

Beste Bio-Superfoods, Müslis und Tees. Jetzt entdecken! zum goodme-Shop



shopping-portal