Olympia kompakt
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Olympia kompakt

  • Pelé will an Abschlusszeremonie teilnehmen

    Brasiliens Fußballlegende Pelé hofft nach seinem Ausfall als letzter Fackelträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier auf eine Teilnahme an der Abschlusszeremonie in Rio de Janeiro.
    "Ich setze meine Physiotherapie fort und konzentriere mich darauf, bei der Abschlussfeier am 21. August bei Euch zu sein", schrieb der 75-Jährige beim Online-Dienst Twitter.

    Pelé bedankte sich für die Genesungswünsche aus aller Welt, die seit seiner Absage für die Eröffnungszeremonie bei ihm eingegangen seien. Der frühere Stürmer sollte am vergangenen Freitag eigentlich als letzter Fackelträger die Olympische Flamme im Maracanã-Stadion entzünden, musste aber kurzfristig absagen. Er sei "körperlich" derzeit nicht dazu in der Lage, begründete Pelé seine Entscheidung.
  • Deutschlands Patrick Wiencek beim Sprungwurf. (Foto: Reuters)

    Deutsche Handballer bezwingen auch Polen

    Die
    deutschen
    Handballer haben in Rio de Janeiro auch ihre zweite Bewährungsprobe bestanden und sind auf dem Weg ins olympische Viertelfinale. Zwei Tage nach dem 32:29 gegen Schweden bezwang der Europameister den WM-Dritten Polen mit 32:29 (16:14). Beste deutsche Werfer waren mit jeweils fünf Toren Kapitän Uwe Gensheimer, Fabian Wiede und Julius Kühn.

    Vor
    rund 5000 Zuschauern diktierten die Deutschen gegen die Polen zunächst das Geschehen.
    Rückraum-Ass Kai Häfner sorgte für den ersten Treffer der Partie, danach glichen die Polen bis zum 4:4 (8. Minute) jeweils die deutschen Führungen postwendend aus.

    Es schien beim 9:6 (15.) so, als ob sich der Europameister würde lösen können. Doch die Polen, angeführt vom wurfgewaltigen Ex-Bundesliga-Profi Karol Bielecki, kamen in Durchgang eins bis zum 14:14 immer wieder zurück. Höhepunkt der vielen Nickligkeiten war die Rote Karte für Christian Dissinger vom THW Kiel in der 24. Minute wegen groben Foulspiels.

    Nach der Pause erhöhte der Europameister die Schlagzahl in der Offensive - und hinten steigerte sich Wolff, der einige Würfe entschärfte. Nach einem starken Zwischenspurt mit drei Treffern in Serie schien beim 20:15 (35.) eine Vorentscheidung gefallen, doch die Polen kamen immer wieder zurück.

    Zumal sich die Deutschen kleinere Nachlässigkeiten im Angriff leisteten. Aber der Europameister überstand auch diese Schwächephase, als der Vorsprung durch leichtfertige Fehler auf 22:21 (44.) zusammenschmolz. Kapitän Uwe Gensheimer, Häfner und Tobias Reichmann sorgten dann jedoch für das 25:21 (47.) und einen Vier-Tore-Vorsprung. Dieses Polster ließen sich Gensheimer und Co. nicht mehr nehmen.


  •  Dimitrij Ovtcharov ist in Rio ausgeschieden. (Foto: dpa)

    Ovtcharovs Traum von der Medaille geplatzt 

    Dimitrij Ovtcharov ist im Tischtennis-Viertelfinale bei den Olympischen Spielen als letzter Deutscher ausgeschieden. Der Europameister und Bronzemedaillengewinner von London 2012 unterlag seinem Klubkollegen und Freund Wladimir Samsonow aus Weißrussland mit 2:4-Sätzen. 

    Der 40-Jährige trifft nun auf den Gewinner der Partie Koki Niwa (Japan) gegen Jike Zhang (China). Der Rekord-Europameister und deutsche Fahnenträger Timo Boll aus Düsseldorf war am Tag zuvor bereits im Achtelfinale gescheitert./ujo/DP/he

  • Deutschlands Annike Krahn (li.) im Duell mit der Kanadierin Deanne Rose.

    Fußballerinnen ziehen trotz Pleite ins Viertelfinale ein

    Die
    deutschen Fußballerinnen sind denkbar knapp ins Olympia-Viertelfinale eingezogen.
    Mit einer B-Elf unterlag die Auswahl der scheidenden Bundestrainerin Silvia Neid im letzten Vorrundenspiel gegen Gruppensieger Kanada 1:2 (1:1). Sie verteidigte nur dank der besseren Tordifferenz den wertvollen Platz zwei vor den punktgleichen Australierinnen, die 6:1 (3:0) gegen Simbabwe gewannen.

    Dioe deutsche Mannschaft hat damit kurioserweise den wohl einfacheren Weg zum erhofften ersten Olympiasieg vor sich als Kanada. Der Europameister trifft nun zum Auftakt der K.o.-Runde am Freitag in Salvador auf den Zweiten der Gruppe E - vermutlich China oder Schweden - und geht dadurch Mitfavorit Frankreich aus dem Weg.

  • Vier Athleten nachträglich gesperrt

    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat vier Athleten wegen Dopings nachträglich von den Olympischen Spielen in Peking 2008 und London 2012 ausgeschlossen. Die vom IOC aufgelegten Nachtests wiesen bei zwei Gewichtheberinnen und zwei Leichtathleten die Einnahme unerlaubter Substanzen nach.

    Zu den London-Sündern gehören Hammerwerfer Pavel Krywitkssi (Weißrussland) und Speerwerfer Alexander Piatnytssja (Ukraine). Krywitkssi wurde 28., Piatnytssja holte Silber. Durch seine Disqualifikation rückt der Tino Häber auf Rang sieben vor. Ex-Europameister Antti Ruuskanen (Finnland) ist neuer Zweiter. Der tschechische Ex-Weltmeister Vitezslav Vesely rückte auf Rang drei vor.

    Von den Spielen in Peking wurden die Gewichtheberinnen Nurcan Taylan (Türkei/48 kg) und Hripsime Khurschudijan (Armenien/75 kg) ausgeschlossen. Beiden konnte die Einnahme des verbotenen Steroids Stanozolol nachgewiesen werden.

  • Ludwig und Walkenhorst siegen

    Die deutschen Medaillenhoffnungen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben im olympischen Beachvolleyball-Wettbewerb einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht und sogar beste Chancen auf den Gruppensieg. Die Europameisterinnen und Weltranglistenersten besiegten Jamie Lynn Broder und Kristina Valjas aus Kanada nach einer starken Vorstellung 2:0 (21:17, 21:11) und sind als einziges Team der Vorrundengruppe D nach zwei Spielen noch ungeschlagen.

    "Wir haben uns da reinarbeiten müssen, unseren Rhythmus aber gut behalten. So kann es weitergehen", sagte Ludwig im ZDF. Walkenhorst sagte: "Hier sind viele Teams, die das Potenzial haben, jeden zu schlagen. Aber wenn wir unser Spiel so durchziehen, gilt das auch für uns.

  • Williams scheidet überraschend aus

    Die Weltranglisten-Ersten Serena Williams aus den USA ist beim olympischen Tennis-Turnier in Rio de Janeiro überraschend schon im Achtelfinale ausgeschieden. Die topgesetzte Olympiasiegerin von London unterlag der Ukrainerin Jelina Switolina nach 1:11 Stunden mit 4:6, 3:6. Switolina trifft in der Runde der letzten Acht auf die Tschechin Petra Kvitova. 

  • Die Olympiabecken zeigen sich zweifarbig. (Foto: Reuters) 

    Kuriose Panne: Springerbecken verfärbt sich grün

    Skurriler Vorfall bei den olympischen Turmspring-Wettbewerben: Das Wasser im Maria Lenk Aquatics Center von Rio de Janeiro hat sich am Dienstagnachmittag grün verfärbt. Die Organisatoren standen zunächst vor einem Rätsel, schlossen aber eine gesundheitliche Gefährdung aus. 

    "Die Wasserqualität ist getestet worden, und es gibt keine Risiken für die Athleten. Wir untersuchen den Fall", teilte das Organisations-Komitee mit. Laut Angaben des Weltverbandes FINA könnte ein defekter Wasserfilter Ursache sein.

    Hier lesen Sie mehr über die Schwimmbecken-Panne!
    von Michael Glang bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/10/2016 12:08:51 AM
  • Zweiter Olympiasieg für Shi

    Der Chinese Shi Zhiyong ist zum zweiten Mal nach Athen 2004 Olympiasieger im Gewichtheben. In Rio de Janeiro setzte sich der frühere Weltmeister in der Klasse bis 69 kg im Zweikampf mit 352 kg (162 kg Reißen+190 kg Stoßen) durch.

    Silber ging an den Türken Daniyar Ismayilov (351/163+188), Bronze an Asienmeister Issat Artykow aus Kirgisistan (339/151+188). Deutsche Gewichtheber waren in dieser Klasse nicht dabei.



  • Die Vielseitigkeitsreiter holen zwei Medaillen für das Team und werden im Deutschen Haus entsprechend empfangen. 
  • Ein Bus mit Journalisten an Bord ist angegriffen worden. Die Polizei untersucht den Vorfall. (Foto: Reuters)   
     

    Angriff auf Medienbus: drei Journalisten leicht verletzt

    Bei einem Angriff auf einen Bus mit Journalisten sind drei Medienvertreter bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro leicht verletzt worden. Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, bestätigte entsprechende Berichte der argentinischen Zeitung "La Nación" und der britischen Nachrichtenagentur PA. Fotos zeigten einen Bus mit einer zerstörten Fensterscheibe.

    Es sei noch nicht klar, ob ein Stein oder ein Schuss die Ursache sei, sagte Andrada der dpa. Die drei Medienvertreter seien durch umher fliegende Splitter leicht verletzt worden. Die Polizei untersuche den Vorfall. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

    von Michael Glang via null bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/10/2016 12:57:36 AM
  • Wierling verpasst Final-Einzug

    Freistil-Sprinter Damian Wierling hat über 100 Meter nicht mit einem Finaleinzug überrascht. Nach persönlicher Bestzeit von 48,35 Sekunden im Vorlauf schlug der 20-Jährige am Dienstag (Ortszeit) im Halbfinale als insgesamt 15. in 48,66 Sekunden an. Als Schnellster geht der amerikanische Olympiasieger Nathan Adrian nach 47,83 Sekunden das Finale von Rio de Janiero an. Adrian hatte nur knapp das Halbfinale erreicht.


  • Phelps holt sein 20. Gold bei olympischen Spielen - "Der Mann, der Mythos, die Legende"
  • Die Olympischen Spiele sind für Benoit Paire beendet. (Foto: Reuters) 

    Franzosen schicken Tennis-Profi heim 

    Tennisprofi Benoit Paire ist wegen der "Missachtung von Regeln" aus dem französischen Olympia-Team verbannt worden. Das bestätigte Arnaud di Pasquale, technischer Direktor des Tennis-Teams der Equipe Tricolore.

    Der Weltranglisten-32. Paire muss die Heimreise antreten. "Wir haben ihn nicht oft im Olympischen Dorf gesehen. Es ist nicht das erste Mal, dass er aufgefallen ist und verwarnt werden musste", sagte di Pasquale. Paire soll sich schlecht benommen und keinen Teamgeist gezeigt haben. Um welche Verfehlungen es sich konkret handelt, wurde nicht bekannt.

    Der 27-Jährige aus Avignon war am Dienstag in der zweiten Runde mit 6:4, 4:6, 6:7 (5:7) an Fabio Fognini aus Italien gescheitert. Dabei vergab er zwei Matchbälle. Paire ist für sein flegelhaftes Verhalten bekannt. Der 1,96-m-Schlaks hatte vor zwei Jahren nach seiner Erstrundenniederlage in Wimbledon gesagt: "Ich hasse diesen Ort. Er missfällt mir so richtig."

    von Michael Glang bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/10/2016 2:00:24 AM
  • Koch minimalistisch - Hentke raus - Double für Hosszu

    Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat seine Medaillenambitionen im olympischen Halbfinale nicht untermauert. Der Brustschwimmer erreichte über 200 Meter in 2:08,12 Minuten nur Platz sieben, aber immerhin das olympische Finale am Mittwoch. "Ziel erreicht, jetzt kann es weitergehen», sagte Koch gelassen im ZDF. 

    Europameisterin Franziska Hentke hat für die nächste Enttäuschung der deutschen Schwimmer gesorgt und das Finale über 200 Meter Schmetterling verpasst. Die 27-Jährige war als Medaillenkandidatin gestartet, kam im Halbfinale in 2:07,67 Minuten nicht über den elften Platz hinaus. Damit blieb sie mehr als zwei Sekunden über ihrem deutschen Rekord aus dem vergangenen Jahr. "Ich bin in guter Form, warum ich's nicht ins Wasser bringen kann, keine Ahnung", sagte Hentke mit Tränen in den Augen: "Ich bin einfach nur mehr als enttäuscht. Ich habe vier Jahre darauf hintrainiert."
     
    Ungarns Schwimmstar Katinka Hosszu hat das goldene Double auf den Lagenstrecken geschafft. Nach ihrem Triumph über die 400-Meter-Distanz in Weltrekordzeit setzte sich die Doppel-Weltmeisterin auch über die 200 Meter durch. In 2:06,58 Minuten verwies Hosszu die Britin Siobhan-Marie O'Connor und die US-Amerikanerin Maya Dirado auf die Plätze.
    von Michael Glang via null bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/10/2016 2:31:12 AM
  • Angelique Kerber steht in der Runde der letzten Acht. (Foto: dpa)

    Kerber folgt Siegemund ins Viertelfinale

    Erstmals seit 1992 stehen wieder zwei deutsche Tennis-Damen im olympischen Viertelfinale.
    Nach Laura Siegemund gewann auch Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber ihr Achtelfinale. Die Weltranglisten-Zweite setzte sich gegen die Australierin Samantha Stosur 6:0, 7:5 durch. 

    Kerber spielt an diesem Mittwoch gegen die Britin Johanna Konta. Zuvor bezwang Laura Siegemund in ihrem Achtelfinale die Belgierin Kirsten Flipkens 6:4, 6:3. Sie bekommt es mit Monica Puig aus Puerto Rico zu tun. Vor 24 Jahren in Barcelona hatten Steffi Graf und Anke Huber den Sprung unter die besten Acht geschafft.


  • Biedermann bleibt ohne Medaille

    Paul Biedermann hat die ersehnte Olympia-Medaille auch mit der Staffel verpasst. Der Weltrekordler belegte im letzten Rennen seiner Karriere mit dem Freistil-Quartett über 4 x 200 Meter am Dienstagabend (Ortszeit) in Rio de Janeiro den sechsten Platz. In 7:07,28 Minuten fehlten Biedermann, Florian Vogel, Christoph Fildebrandt und Clemens Rapp fast vier Sekunden auf Bronze. Gold ging in 7:00,66 an die USA vor den Staffeln aus Großbritannien und Japan. 

  • UN-Sonderbotschafter Willii Lemke ist für die Abschaffung des Medaillenspiegels. (Foto: imago/Hartenfelser)

    Lemke plädiert für Abschaffung des Medaillenspiegels


    Willi Lemke, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Sport, plädiert für eine Abschaffung des Medaillenspiegels bei Olympischen Spielen.
    "Warum und wofür wird der geführt? Damit am Ende Länder ihre Macht demonstrieren können", sagte der frühere Manager des Bundesligisten Werder Bremen der Tageszeitung "Rheinische Post".

    "Es geht häufig nicht um den Erfolg der Sportler, sondern die Staaten versuchen, mit Hilfe dieser Erfolge die Stärke ihrer politischen Systeme zu untermauern", sagte der 69-Jährige. Für ihn seien "nicht Medaillen wichtig, um ein Land einzustufen, sondern zum Beispiel, wie man in der Gesellschaft mit Menschen mit Beeinträchtigungen umgeht".

  • Tabea Kemme trifft mit der DFB-Auswahl auf China. (Foto: Reuters 

    Viertelfinalgegner der DFB-Damen steht fest

    Deutschlands Fußball-Frauen treffen im Olympia-Viertelfinale auf China. Die Asiatinnen zogen nach einem 0:0 gegen Schweden als Zweiter der Gruppe E in die K.o.-Runde ein, wo es am Freitag in Salvador zum Duell mit der DFB-Auswahl kommt. 

    Die deutsche Mannschaft hatte die Vorrunde nach einer 1:2-Niederlage gegen Kanada ebenfalls als Gruppenzweiter beendet. Die Nordamerikanerinnen treffen nun auf Frankreich. Topfavorit USA spielt in der Runde der besten acht Mannschaften gegen Schweden, Gastgeber Brasilien bekommt es mit Australien zu tun. 

    von Michael Glang bearbeitet von Steffen Engesser 8/10/2016 9:59:42 AM
  • Wettkampftag der Ruderer abgesagt

    Der Wettkampftag der Ruderer ist wegen starken Windes abgesagt worden.
    Das gab der Weltverband FISA bekannt. Wie der Zeitplan in den kommenden Tagen aussehen wird, wird bei einem Meeting der FISA und den Teammanagern besprochen.

    Am Mittwoch sollten unter anderem die Finals im Männer- und Frauen-Doppelvierer ausgetragen werden. In beiden Bootsklassen rechnet sich der Deutsche Ruderverband (DRV) Medaillenchancen aus.
    von Steffen Engesser bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/10/2016 11:12:59 AM
  • Auf Goldkurs: Kristin Armstrong aus den USA. (Foto: Reuters) 


    Gold für Armstrong - Kristin, nicht Lance

    Gold für die USA: Kristin Armstrong ist zum dritten Mal in Folge Olympiasiegerin in Straßenrad-Zeitfahren. Einen Tag vor ihrem 43. Geburtstag kam Armstrong auf dem 29,7 Kilometer langen regennassen Kurs in 44:26,42 Minuten ins Ziel und verwies die Russin Olga Sabelinskaja (5,55 Sekunden zurück) und Anna van der Breggen aus den Niederlanden (11,38) auf die Plätze. 

    Armstrong ist die erste Radsportlerin, die drei olympische Goldmedaillen in einer Disziplin gewonnen hat. Die deuschen Starterin Lisa Brennauer und Trixi Worrack enttäuschten. Die WM-Dritte Brennauer belegte mit einem Rückstand von 56,20 Sekunden den achten Rang, Worrack (2:26,35 Minuten) musste sich mit Platz 16 begnügen.

    Kristin Armstrong ist übrigens weder verwandt noch verschwägert mit dem des Doping überführten Ex-Profis Lance Armstrong.

  • Am Boden: Carolin Golubytskyi musste sich am Knie behandeln lassen (Foto: dpa) 


    Golubytskyi raus - nur noch zwei Chancen

    Florettfechterin Carolin Golubytskyi ist bei den Olympischen Spielen in Rio in der Runde der letzten 32 ausgeschieden. Die ehemalige WM-Zweite aus Tauberbischofsheim verlor in ihrem Auftaktgefecht gegen Hanna Lyczbinska aus Polen 9:14. Sie hatte sich dem Gefecht am rechten Bein verletzt.

    Nach dem Aus des Florettfechters Peter Joppich hat der deutsche Verband in Rio nun nur noch zwei Medaillenchancen. Am Mittag treten die Säbelfechter Max Hartung und Matyas Szabo an.
  • Deutsche Doppelvierer fahren am Donnerstag um Medaillen 

    Nach der wetterbedingten Absage des kompletten Mittwoch-Programms sollen die deutschen Doppelvierer nun am Donnerstag um die ersten Olympia-Rudermedaillen fahren. Laut des neuen Zeitplans gehen die Männer um 15.12 Uhr deutscher Zeit an den Start, die Frauen mit Gold-Favorit Deutschland folgen um 15.24 Uhr. Insgesamt stehen am Donnerstag sechs Ruder-Medaillenentscheidungen in Rio de Janeiro an.
  • Handball: Weinhold ersetzt Groetzki

    Die deutschen Handballer nehmen einen Spielerwechsel vor. Steffen Weinhold rückt für das dritte Gruppenspiel am Mittwoch (21.40 Uhr MESZ) gegen Brasilien ins Team nach. Der Rückraumspieler ersetzt Rechtsaußen Patrick Groetzki, der wegen einer Knieverletzung nicht mehr mitspielen kann. 

    "Er ist etwas angeschlagen. Leider haben wir zu wenig Zeit, das auszukurieren", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Groetzki wird innerhalb der nächsten drei Tage aus Rio abreisen und dann in die Saisonvorbereitung beim deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen einsteigen.
  • Judoka Koch steht im Viertelfinale

    Laura Vargas Koch hat als erste deutsche Judoka bei den Olympischen Spielen das Viertelfinale erreicht.
    Die 26-Jährige besiegte in Rio de Janeiro in ihrem ersten Kampf Antónia Moreira aus Angola. Da Vargas Koch an Nummer fünf gesetzt ist, musste sie im Achtelfinale das erste Mal kämpfen.

    In der Runde der letzten Acht in der Klasse bis 70 Kilogramm trifft die Athletin aus Berlin nun auf Bernadette Graf aus Österreich.
    Vargas Koch ist die erste deutsche Judoka, die bei Olympia das Achtelfinale übersteht. Vorher scheiterten alle Judoka in Runde eins oder zwei.
  • Deutscher Journalist Opfer eines Raubüberfalls geworden

    Ein deutscher Journalist ist auf dem Weg nach Rio de Janeiro Opfer eines Raubüberfalls geworden.
    Die Passagiere eines Linienbusses wurden auf der Fahrt von Guapimirim, rund 75 Kilometer nördlich von Rio, in die Olympia-Stadt von zwei bewaffneten jungen Männern bedroht und ausgeraubt, wie ein für das deutsche Volleyball-Magazin von den Olympischen Spielen berichtender Reporter mitteilte.

     Er und weitere rund 15 Fahrgäste mussten Geld, Mobiltelefone und Uhren abgeben. "Ich dachte, ich sei in einem schlechten Film gelandet. Ich schaute direkt in den Lauf einer Pistole", berichtete der Journalist. Verletzt wurde niemand.

    Der Reporter hatte Freunde in Guapimirim besucht. "Dem Fahrer Claudio hielten sie die Pistole an den Kopf, er musste weiterfahren", berichtete er in einem Blog des "Volleyball-Magazins". Sie hätten den Passagieren mit dem Tod gedroht. Der Bus fuhr nach dem Überfall zu einer Polizeistation, wo Angaben zum Tathergang aufgenommen wurden.
  • Laura Vargas Koch (blauer Anzug) zog ins Judo-Halbfinale ein. (Foto: Reuters)

    Judo: Vargas Koch steht im Halbfinale

    Die frühere Judo-Vizeweltmeisterin Laura Vargas Koch ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nur noch einen Sieg von einer Medaille entfernt. Die 26-Jährige setzte sich im Viertelfinale der Klasse bis 70 kg gegen die Österreicherin Bernadette Graf durch und trifft im Halbfinale auf die Japanerin Haruka Tachimoto.

    Vargas Koch, die 2013 in Rio WM-Silber geholt hatte, besiegte Graf nach 2:48 Minuten durch eine große Wertung (Ippon). In ihrem Auftaktkampf hatte sie gegen die Angolanerin Antonio Moreira gewonnen, die wegen eines unerlaubten Beingriffes disqualifiziert wurde. An den ersten drei Wettkampftagen waren die deutschen Judoka nicht über neunte Plätze hinausgekommen.
  • Hockey-Damen schon im Viertelfinale

    Die deutschen Hockey-Damen haben sich vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert.
    Das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders gewann das dritte Turnierspiel 2:0 (0:0) gegen Asienmeister Südkorea. Die späte Entscheidung zugunsten des noch ungeschlagenen deutschen Teams besorgten Hannah Krüger (55. Minute/Strafecke) und Lisa Altenburg (59.).

    Zuvor hatte sich ein Geduldsspiel mit wenig zwingenden Torchancen auf beiden Seiten entwickelt.
    Ihr viertes Vorrundenspiel bestreiten die Deutschen bereits am Donnerstag gegen die noch punktlosen Spanierinnen.
  • Slalomkanute Aigner erreicht das Finale locker

    Der Augsburger Slalomkanute Hannes Aigner ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ohne Probleme ins Finale eingezogen.
    Im Whitewater Stadium von Deodoro kam der 27-Jährige im Kajak-Einer als Sechster unter 15 Halbfinalstartern weiter. Zehn Kanuten fahren ab 20.15 Uhr um die Medaillen.

    Aigner, Olympiadritter von London, hatte das Halbfinale als Dritter der Qualifikation erreicht und löste auch diesmal seine Aufgabe souverän. Der Rückstand zum schnellsten Halbfinalisten Jakub Grigar (Slowakei) betrug allerdings 3,03 Sekunden. Nach Platz fünf für Sideris Tasiadis (C1) am Vortag bekommt der Deutsche Kanu-Verband (DKV) dennoch die zweite Chance auf eine Medaille.

  • Schwimmen: Deutscher Rekord durch Heintz

    Philip Heintz hat dem gebeutelten deutschen Schwimmteam in Rio den ersten nationalen Rekord beschert.
    Der Lagenschwimmer schlug im Vorlauf über 200 Meter nach 1:57,59 Minuten an und blieb damit 23 Hundertstelsekunden unter der vier Jahre alten Bestmarke von Markus Deibler. Heintz war als Vorlaufzweiter sogar deutlich schneller als Rekord-Olympiasieger Michael Phelps (1:58,41).
    von Sebastian Schlichting bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/10/2016 5:57:02 PM
  • Argentinien scheidet überraschend aus Fußball-Turnier aus

    Argentiniens Fußballer sind bei den Olympischen Spielen überraschend schon in der Vorrunde gescheitert.
    Der Olympiasieger von 2004 und 2008 kam im letzten Gruppenspiel gegen Honduras nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und schloss die Gruppe D mit vier Punkten hinter Portugal (7) und Honduras (4) auf dem dritten Platz ab.

    Antony Lozano brachte Honduras in Rio per Elfmeter in Führung (75.), Argentiniens Ausgleich durch Mauricio Martinez (90.+3) kam zu spät.

    Portugal sicherte sich durch ein 1:1 (1:1) gegen Algerien in Belo Horizonte den Gruppensieg und zog gemeinsam mit Honduras ins Viertelfinale ein. Beide Teams sind am Samstag mögliche Gegner der deutschen Mannschaft.
  • Trapschütze Löw verpasst Olympia-Medaille

    Flintenschütze Andreas Löw hat in Rio die Medaillenränge im Doppel-Trap knapp verfehlt. Der 34 Jahre alte Vize-Weltmeister von 2011 erzielte im Halbfinale 25 Treffer und wurde Sechster. In der Qualifikation hatte er gemeinsam mit dem Australier James Willet einen olympischen Rekord (140 Treffer) aufgestellt.

    Das Finale um Gold bestreiten Fehaid Aldeehani aus Kuwait für die Mannschaft unabhängiger Athleten und der Italiener Marco Innocenti. Um Bronze kämpfen die Briten Steven Scott und Tim Kneale.

    Die Platzierungsrunde begann für Löw verhalten. Nach zwei Fehlschüssen in den ersten drei Serien geriet er zunächst ins Hintertreffen, kam dann mit den widrigen äußeren Bedingungen aber immer besser zurecht. Letztlich reichte es jedoch nicht für die erste deutsche Olympia-Medaille im Doppel-Trap seit 20 Jahren.

  • Hannes Aigner wurde im Kajak-Einer-Finale Vierter. (Foto: imago/GEPA)

    Aigner verpasst Medaille im Kajak-Einer nur knapp


    Die deutschen Slalom-Kanuten bleiben bei den Olympischen Spielen weiter ohne Medaille.
    Der Augsburger Hannes Aigner musste sich im Kajak-Einer mit dem vierten Platz begnügen. Der Olympiasieg ging an den Briten Joseph Clarke, Silber und Bronze holten der Slowene Peter Kauzer und Jiri Prskavec aus Tschechien.

    Bei den Sommerspielen von London vor vier Jahren hatte Aigner noch Bronze gewonnen.
    Einen Tag vor ihm war in Rio bereits Teamkollege Sideris Tasiadis im Canadier-Einer am Olympia-Podest vorbeigepaddelt.

    Für den Deutschen Kanu-Verband wird es damit schwierig, die eigene Zielsetzung von zwei Medaillen in den vier Slalom-Disziplinen noch zu erreichen. Letzte Hoffnungsträger sind die Canadier-Zweier-Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien sowie Europameisterin Melanie Pfeifer im Kajak-Einer der Frauen.
  • Dressur-Team nach erstem Wettkampftag auf Platz eins

    Das deutsche Dressur-Team hat einen vielversprechenden Start in die Olympischen Spiele geschafft. Olympia-Debütant Sönke Rothenberger aus Bad Homburg mit Cosmo und Dorothee Schneider aus Framersheim mit Showtime zeigten am Mittwoch in Rio de Janeiro starke Grand-Prix-Ritte.

    Das deutsche Quartett liegt nach der Hälfte des Starterfeldes klar auf Platz eins vor Großbritannien und den USA.
    Am Donnerstag reiten Kristina Bröring-Sprehe aus Dinklage mit Desperados und Isabell Werth aus Rheinberg mit Weihegold für das deutsche Team. Die Entscheidung fällt nach dem Grand Prix Special am Freitag.
  • Säbler Szabo scheitert im Viertelfinale - erstmals seit 1980 keine Olympia-Medaille

    Säbelspezialist Matyas Szabo ist bei den Olympischen Spielen im Viertelfinale ausgeschieden und hat damit die letzte deutsche Chance auf eine Fecht-Medaille in Rio vergeben.
    Der Team-Weltmeister von 2014 verlor in der Runde der letzten Acht gegen den WM-Zweiten Daryl Homer aus den USA 12:15. Letztmals waren deutsche Fechter 1980 in Moskau bei Olympia leer ausgegangen. Damals boykottierte die Bundesrepublik die Spiele.

    Der WM-Dritte Max Hartung war im Achtelfinale nach einem 12:15 gegen Homer ausgeschieden. Wiradech Kothny holte mit Bronze in Sydney vor 16 Jahren die letzte deutsche Medaille in dieser Disziplin.
  • Regen: Kerber-Match verschoben - Siegemund auf "Standby"

    Geduldsprobe für Angelique Kerber: Das Viertelfinale der Medaillenhoffnung beim olympischen Tennisturnier gegen die Britin Johanna Konta
    ist um einen Tag auf Donnerstag verschoben worden. Grund dafür sind die Regenfälle in Rio de Janeiro, die den Spielplan am Mittwoch kräftig durcheinanderwirbelten.

    Das Viertelfinale von Laura Siegemund gegen Monica Puig aus Puerto Rico sollte allerdings noch stattfinden, da eine leichte Wetterbesserung prognostiziert wurde.

    Das deutsche Team um Australian-Open-Siegerin Kerber vertrieb sich in den Katakomben der Arena die Zeit mit dem Spiel "Stadt, Land, Fluss". Bis zum Mittwochnachmittag konnte auf der für rund 50 Millionen Euro neu errichteten Anlage im Park von Barra da Tijuca überhaupt nicht gespielt
  • Judo: Vargas Koch holt Bronze

    Deutschland hat die erste Bronze-Medaille bei Olympia 2016 sicher: Laura Vargas Koch setzte sich im kleinen Judo-Finale bis 70 kg gegen die Spanierin Maria Bernabeu durch.

    Hier lesen Sie den Artikel zur deutschen Edelmetall-Gewinnerin.
  • Vierter Platz für Wasserspringer-Duo Hausding/Feck

    Patrick Hausding und Stephan Feck haben nicht mit der ersten Olympia-Medaille der deutschen Wasserspringer seit acht Jahren überraschen können.
    Das Synchronduo wurde vom Drei-Meter-Brett am Mittwoch in Rio Vierter. Nach sechs Sprüngen kam das Paar auf 410,10 Punkte. Der Rückstand auf Bronze betrug deutliche 33,60 Zähler.

    Der Sieg ging bei schwierigen äußeren Bedingungen mit viel Regen überraschend an die Briten Jack Laugher und Chris Mears mit 454,32 Punkten vor den Amerikanern Sam Dorman und Mike Hixon. Nur Bronze gab es für die chinesischen Weltmeister Qin Kai und Cao Yuan. Bei den vorangegangenen vier Auflagen dieses Wettbewerbs bei Olympia hatten die Chinesen nur 2004 in Athen nicht gewonnen.
  • Höchstschwierigkeit nicht geschafft: Bretschneider landet auf dem Boden

    Reck-Spezialist Andreas
    Bretschneider muss weiter auf die Anerkennung der von ihm kreierten Höchstschwierigkeit warten. Der 27-Jährige hat auch im olympischen Mehrkampf am Mittwoch in Rio de Janeiro seinen "Bretschneider 2" nicht durchgeturnt - der gestreckte Doppelsalto mit zweifacher Schraube wird daher vorerst nicht in das Regelwerk des Weltverbandes FIG aufgenommen.
  • Kohei Uchimura (li.) und Oleg Verniaiev posieren für das Siegerfoto. (Foto: Reuters)

    Deutsche Turner gehen bei Uchimura-Sieg leer aus

    Der Japaner Kohei Uchimura hat vier Jahre nach seinem Olympiasieg in London auch in Rio de Janeiro den Mehrkampf der Turner gewonnen. Der sechsmalige Weltmeister wehrte nach einem dramatischen Kampf und 92,365 Punkten den Angriff von Oleg Wernjajew ab, der vor vier Tagen den Vorkampf für sich entschieden hatte. Der Ukrainer belegte mit 92,266 Punkten den zweiten Rang vor dem Briten Max Whitlock. Damit hält die Siegesserie des Turn-Profis aus Tokio nun schon sieben Jahre.

    Nur Nebenrollen spielten nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Meister Andreas Toba die deutschen Mehrkämpfer. Marcel Nguyen kam in seinem letzten internationalen Sechskampf mit 86,031 Zählern auf Platz 19. Vor vier Jahren hatte er in London noch Olympia-Silber gewonnen, war danach aber durch einige Verletzungen zurückgeworfen worden. Er wird sich künftig auf drei Geräte spezialisieren.


  • Die schwedische Handball-Auswahl kassierte in der Vorrunde gegen Ägypten eine 25:26-Pleite. (Foto: imago/Bildbyran)

    Schweden legt Protest gegen Niederlage ein - wegen eines Handtuchs
     
    Schlechte Verlierer oder gerechtfertigter Ärger? Deutschlands Gruppengegner Schweden hat bei den Olympischen Spielen offiziellen Protest gegen die 25:26-Vorrunden-Niederlage der Handball-Männer gegen Ägypten eingelegt.
     
    Der Grund für den Einspruch ist kurios: Acht Sekunden vor dem Ende der Partie betrat ein eingewechselter ägyptischer Spieler das Feld mit einem weißen Handtuch um die Schultern.
     
    "Wir wollen das prüfen lassen, schließlich handelt es sich um eine nicht regelkonforme Spielkleidung", erklärte Schwedens Teammanager, der ehemalige THW-Kiel-Profi Stefan Lövgren, gegenüber der Zeitung "Aftonbladet".
     
    "So etwas sollte von den Referees bemerkt und geahndet werden", sagte Lövgren: "Hätten sie das geahndet, hätte Ägypten am Ende einen Mann weniger auf dem Feld gehabt und wir hätten natürlich eine erheblich größere Chance gehabt, einen Treffer zu erzielen."
    von Steffen Engesser bearbeitet von Michael Glang 8/10/2016 11:25:04 PM
  • Dreamteam zittert sich zum Sieg gegen Australien

    NBA-Superstar Carmelo Anthony hat das Team USA bei den Olympischen Spielen zum dritten Sieg im dritten Spiel geführt und einen Rekord aufgestellt. Beim unerwartet engen 98:88 (49:54) gegen Australien kam der zweimalige Goldmedaillengewinner auf 31 Punkte. Anthony löste damit LeBron James als besten US-Werfer bei Sommerspielen ab.

    Der 32-Jährige hat nun 293 Punkte auf dem Konto, hinter James (273) folgen David Robinson (270) und Michael Jordan (256). Anthony ist in Rio de Janeiro als erster US-Nationalspieler zum vierten Mal bei Olympia dabei, James und Robinson spielten dreimal, Jordan nur zweimal beim größten Sportereignis der Welt.

    Gegen die mit zahlreichen NBA-Profis besetzten Australier wurde der Goldfavorit zum ersten Mal in der Vorrunde richtig gefordert. Vor allem Patty Mills von den San Antonio Spurs (30 Punkte) und Andrew Bogut (15), künftig Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, stellten die USA vor Probleme. Erst 17 Sekunden vor Schluss machte Kyrie Irving mit zwei Freiwürfen zum 96:88 alles klar. 

  • Angelique Kerber muss auf ihren nächsten Auftritt warten. (Foto: Reuters)

    Kerber und Siegemund müssen sich gedulden 

    Wegen des Regens in Rio spielen Angelique Kerber und Laura Siegemund im olympischen Tennis-Turnier frühestens an diesem Donnerstag um den Halfinal-Einzug. Weil das Wetter am Mittwoch kein Tennis zuließ, wurden alle Partien nach stundenlangem Warten abgesagt. 

    Australian-Open-Siegerin Kerber trifft auf die Britin Johanna Konta, die sie auf dem Weg zu ihrem Triumph in Melbourne in der Vorschlussrunde besiegte. Die deutsche Nummer zwei Siegemund bekommt es zum ersten Mal mit Monica Puig aus Puerto Rico zu tun. 

    Am Mittwoch wurden die Tennisprofis auf eine Geduldsprobe gestellt. Nachdem die Organisatoren Kerbers und 17 weitere Partien schon am späten Nachmittag brasilianischer Zeit verschoben hatten, wurde am frühen Abend auch Siegemunds Match gestrichen. Keine der 24 für Mittwoch angesetzten Begegnungen wurde am Ende ausgetragen. Der Regen wird nun auch den weiteren Turnierverlauf durcheinanderbringen. Ursprünglich waren für Donnerstag bereits die Halbfinals der Damen vorgesehen.

  • Olympiasieg mit Beigeschmack

    Gewichtheber Nijat Rachimow hat Kasachstan mit einem Rekord die erste Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gesichert. Der 22-Jährige kam auf eine Zweikampfleistung von 379 kg. Rachimow verbesserte den Weltrekord im Stoßen um vier Kilo auf 214 Kilogramm und zog mit dem Chinesen Lyu Xiaojun gleich, den er aufgrund des geringeren Körpergewichts auf den zweiten Platz verwies.

    Lyu hatte zuvor seinerseits seinen eigenen Weltrekord im Reißen um ein Kilo auf 177 kg verbessert. Bronze ging an den Ägypter Mohamed Mahmoud (361/165+196). Der deutsche Heber Nico Müller stemmte in der B-Gruppe 332 kg (151 kg+181 kg) und wurde Zehnter.

    Rachimows Triumph hat einen Beigeschmack. Im Juni war Kasachstan neben Russland und Weißrussland vom Gewichtheber-Weltverband IWF für ein Jahr gesperrt worden. Grund waren die Ergebnisse der Doping-Nachüberprüfungen von den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London. Laut IWF wurden dabei drei oder mehr Gewichthebern aus den betreffenden Ländern Dopingvergehen nachgewiesen. Die Sanktion ist aber noch nicht in Kraft getreten, da noch Disziplinarverfahren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) abgewartet werden müssen.

  • Marco Koch muss sich mit Platz sieben begnügen. (Foto: dpa)  

    Koch verpasst Medaille deutlich

    Weltmeister Marco Koch ist bei Olympia in Rio mit seiner Medaillen-Mission krachend gescheitert. Der 26-Jährige musste sich im Finale auf seiner Paradestrecke 200 Meter Brust in 2:08,00 Minuten mit dem siebten Platz begnügen. Gold ging an überraschend an den Kasachen 21 Jahre alten Dmitri Balandin in 2:07,46 Minuten vor dem US-Amerikaner Josh Prenot (2:07,53) und dem Russen Anton Tschupkow (2:07,70).

    "Das war leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, es ging einfach nicht so", sagte Koch in der ARD: "Das Einzige, was mich traurig macht, ist, dass ich dieses Jahr schon dreimal schneller war. Es ärgert mich einfach, dass ich hier nicht mein Bestes zeigen konnte."

    Dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) droht damit wie schon vor vier Jahren in London eine Medaillen-Nullnummer. Zuvor waren schon Weltrekordler Paul Biedermann (6. über 200 Meter Freistil) und Franziska Hentke (11. über 200 Meter Schmetterling) als DSV-Hoffnungsträger am Podest vorbeigeschwommen.


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