Olympia kompakt
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Olympia kompakt

  • Diener zieht ins Finale ein

    Rückenschwimmer Christian Diener hat mit der zweiten persönlichen Bestzeit an einem Tag das olympische Finale über 200 Meter erreicht. Der EM-Zweite von 2014 schlug in Rio in 1:56,37 Minuten als Achter des Halbfinales an. Damit verdrängte Diener, der schon im Vorlauf persönliche Bestzeit geschwommen war, Jan-Philip Glania auf den neunten Platz. 

    Als schnellster Schwimmer geht der Russe Jewgeni Rylow nach 1:54,45 Minuten das Finale an. Diener sorgte für die erst vierte deutsche Finalteilnahme bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben in Rio.

  • Ding Ning ist die Revanche für 2012 geglückt. (Foto: Reuters) 

    Ding sichert sich den Olympiasieg

    Die chinesische Tischtennis-Weltmeisterin Ding Ning ist erstmals Olympiasiegerin im Einzel. Die 26-Jährige bezwang ihre Landsfrau Li Xiaoxia mit 4:3. Bereits 2012 in London hatten sich die beiden im Endspiel gegenüber gestanden, damals triumphierte Li. Bronze sicherte sich in Rio die Nordkoreanerin Kim Song I, die sich 4:1 gegen Ai Fukuhara aus Japan durchsetzte.

    Deutschlands Spitzenspielerin Han Ying (Tarnobrzeg) war im Viertelfinale an der topgesetzten Ding, Petrissa Solja (Berlin) in ihrem Auftaktmatch in der 3. Runde an der Nordkoreanerin Ri Myong Sun gescheitert.



  • Australier Chalmers Olympiasieger über 100 Meter Freistil 

    Kyle Chalmers aus Australien ist Olympiasieger über die prestigeträchtigen 100 Meter Freistil. Der 18-Jährige schwamm in 47,58 Sekunden schneller als der Belgier Pieter Timmers und Favorit Nathan Adrian aus den USA. Damian Wierling aus Essen war im Halbfinale nach einer guten Vorlaufzeit gescheitert.

    Über 200 Meter Schmetterling siegte die Spanierin Mireia Belmonte Garcia. In 2:04,85 Minuten kürte sie sich zur Olympiasiegerin und lag 0,03 Sekunden vor der Australierin Madeline Groves. Europameisterin Franziska Hentke aus Magdeburg war überraschend im Halbfinale ausgeschieden.

  • Gabriel Barbosa feiert seinen Treffer mit Superstar Neymar. (Foto: Reuters)

    Selecao zieht als Gruppensieger ins Viertelfinale ein

    Brasiliens Fußballer um Superstar Neymar haben beim olympischen Turnier das drohende Aus eindrucksvoll abgewendet. Der Topfavorit feierte mit einem klaren 4:0 (2:0) gegen Dänemark seinen ersten Sieg und zog als Gewinner der Gruppe A ins Viertelfinale ein. Gegner am Samstag in Sao Paulo ist wie schon im Viertelfinale der WM 2014 Nachbar Kolumbien.

    Gabriel Barbosa (26./80.), Gabriel Jesus (40.) und Luan (50.) sorgten für den verdienten Sieg. Der Gastgeber war zuvor gegen Südafrika und den Irak jeweils nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Dänemark zog trotz der Niederlage in die Runde der letzten Acht ein und trifft dort auf Nigeria. Im zweiten Spiel der Gruppe A trennte sich Südafrika 0:0 von Irak.

    von Michael Glang bearbeitet von Maximilian Miguletz 8/11/2016 3:14:24 AM
  • Ergebnisse und Termine: Spielplan des Fußball-Turniers von Olympia 2016

    www.t-online.deDie Vorrunde der olympischen Fußballturniere ist beendet. Einen Überblick über sämtliche Viertelfinalpaarungen finden Sie hier. 

  • Deutsche Fechter erleben Debakel in Rio

    Zum ersten Mal seit 1980 sind die deutschen Fechter ohne Olympia-Medaille geblieben. Als letzter verbliebener Starter aus dem mit vier Athleten kleinsten Team seit 60 Jahren verlor Säbelfechter Matyas Szabo trotz eines starken Kampfs bei seiner Olympia-Premiere im Viertelfinale. Der US-Fechter Daryl Homer, der in der Runde zuvor schon Max Hartung bezwungen hatte, siegte mit 15:12. Im Duell um Gold verlor Homer später gegen Titelverteidiger Aron Szilágyi aus Ungarn. Bronze gewann Kim Jung-Hwan aus Südkorea.

    Auch die deutsche Florettfechterin Carolin Golubytskyi blieb ohne Medaille. Sie hatte schon in ihrem ersten Duell in der Runde der 32 gegen die Polin Hanna Lyczbinska das Nachsehen und kam mit einer Außenbandverletzung am linken Knie ins Krankenhaus. Gold in ihrer Disziplin gewann die Russin Inna Deriglasowa vor der Italienerin Elisa di Francisca und der Tunesierin Ines Boubakri. Bereits am Sonntag war Florettfechter Peter Joppich im Achtelfinale ausgeschieden. 


  • Sieht Deutschland im Gewichtheber-Wettbewerb benachteilig: Oliver Caruso. (Foto: imago/Eibner)
     
     
    Gewichtheber-Trainer poltert: "Das ganze System ist korrupt"
     
    Angesäuert: Der Trainer der deutschen Gewichtheber hat mehreren Nationen planmäßiges Doping vorgeworfen. "Es gibt neben Russland und Bulgarien noch viele andere Länder, die ebenfalls systematisch dopen", sagte Oliver Caruso der "Bild". Die russischen Gewichtheber sind wegen des Staatsdoping-Skandals bereits von Olympia ausgeschlossen worden.
     
    Caruso forderte: "Kasachstan, Weißrussland, Usbekistan, Armenien, Moldawien, Rumänien und die Ukraine gehören genauso ausgeschlossen." Die Länder hätten Deutschland "Startplätze bei Olympia geklaut, vielleicht sogar Medaillen". Sein Fazit: "Das System ist krank. Das ganze System ist korrupt."
     
    Deutschland ist mit fünf Gewichthebern in Rio dabei. Sabine Kusterer wurde in der 58-kg-Klasse mit einer persönlichen Bestleistung Zehnte. Nico Müller kam in der 77-kg-Klasse ebenfalls auf Rang zehn. In den nächsten Tagen starten noch Jürgen Spieß (bis 105 kg) sowie Alexej Prochorow und Almir Velagic (beide über 105 kg).
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Maximilian Miguletz 8/11/2016 6:53:05 AM
  • Hakan Dahlby tritt für Schweden im olympischen Schießen an. (Quelle: imago/Bildbyran)
     
    Schwedischer Doppeltrap-Schütze kollabiert
     
    Der schwedische Doppeltrap-Schütze Hakan Dahlby hat nach dem olympischen Qualifikationswettbewerb in Rio eine heftige Schmerzattacke und einen Zusammenbruch erlitten und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ursache für den Kollaps waren offensichtlich Nierensteine.
     
    "Ich war zuerst in der Krankenstation im olympischen Dorf. Aber dann musste ich in eine richtiges Krankenhaus. Ich wurde geröntgt und muss nun hier liegen", sagte Dahlby der Zeitung "Expressen".
     
    Kurz nach dem Wettkampf hatte Dahlby gegenüber schwedischen Reportern über starke Schmerzen geklagt, er könne kaum stehen. Bereits in der Nacht vor der Qualifikation hatte Dahlby starke Schmerzen gespürt. Der 50-Jährige verpasste den Schluss-Wettkampf im Doppeltrap-Wettbewerb.
  • Ruder-Duo Hartmann/Marchand verpasst Finaleinzug deutlich
     
    Kerstin Hartmann und Kathrin Marchand haben im Zweier ohne Steuerfrau den Finaleinzug bei der olympischen Ruder-Regatta deutlich verpasst. Das Duo musste sich im Halbfinale auf der Lagoa Rodrigo de Freitas mit Rang fünf begnügen. Für die Endlaufteilnahme am Freitag wäre der dritte Platz notwendig gewesen.
  • Badminton: Deutsches Mixed-Doppel verliert erstes Spiel
     
    Trotz guter Chancen unterliegen Michael Fuchs/Birgit Michels den Chinesen Zhang/Zhao mit 19:21, 16:21. Vor allem in den entscheidenden Schlussphasen gingen die wichtigen Punkte an das asiatische Duo. Das zweite Vorrundenspiel findet morgen um 14:35 Uhr statt.
  • Unruh mit ruhiger Hand ins Viertelfinale
     
    Bogenschützin Lisa Unruh steht im Viertelfinale: Die 28-Jährige setzte sich gegen die Chinesin Hui Cao in vier Sätzen mit 6:2 durch. Nachdem Unruh die ersten beiden Durchgänge eiskalt für sich entschied, kam ihre Kontrahentin im dritten Satz zu einem 29:27-Sieg. Doch die Deutsche ließ sich nicht beirren und machte im vierten Satz den Achtelfinal-Erfolg mit einem 29:26 klar. Das nächste Duell steht für 20 Uhr auf dem Programm.
  • Rudern: Vierer ohne Steuermann verpasst Finale

    Der Vierer ohne Steuermann hat den Finaleinzug bei der olympischen Ruder-Regatta deutlich verpasst.
    Die Crew um Schlagmann Felix Wimberger musste sich im Halbfinale weit abgeschlagen mit Rang sechs begnügen.

  • Titel erfolgreich verteidigt: Doppelvierer der Männer holt souverän Gold

    www.t-online.deGold für die deutschen Ruderer: Der Doppelvierer der Männer triumphierte bei Olympia in Rio. Damit verteidigte das deutsche Boot den Titel von London 2012 erfolgreich.
  • Schießen: Engleder zittert sich ins Finale

    Mitfavoritin Barbara Engleder hat nach einigen Zittereinlagen das Finale in ihrer  Spezialdisziplin Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr erreicht. Auf der Olympia-Schießanlage in Deodoro kam sie als Fünfte im Vorkampf auf 583 Ringe. Teamkollegin Eva Rösken scheiterte in der Qualifikation als 14. mit 579 Ringen.

    Im Knieend-Anschlag leistete sich Engleder gleich zu Beginn eine 95er-Serie, war dann aber mit der Idealpunktzahl 100 hellwach. Nach dem Liegendschießen fiel sie mit einer 96 weit zurück. Erst mit einem starken Endspurt im Stehendanschlag sicherte sie sich noch die Finalteilnahme. Dort werden die Punkte aus dem Vorkampf nicht mitgenommen.

    Die Italienerin Petra Zublasing stellte als Vorkampf-Beste mit 589 Ringen einen olympischen Rekord auf.
    von Sebastian Schlichting bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/11/2016 2:09:52 PM
  • Radsprinter Niederlag reist ab

    Max Niederlag fällt auch für den Sprint bei den olympischen Bahnrad-Wettbewerben aus und tritt vorzeitig die Heimreise an. Niederlag laboriert an einem grippalen Infekt und konnte in Rio kaum trainieren. Er war ursprünglich für den Teamsprint vorgesehen, dafür soll nun Maximilian Levy fahren.

    Leichte Hoffnung bestand noch auf einen Einsatz im Sprint, aber auch diese zerschlug sich. Fraglich ist noch, wer den zweiten Platz im Sprint neben Levy einnehmen wird. Keirin-Weltmeister Joachim Eilers oder Teamsprint-Anfahrer Rene Enders stünden zur Auswahl. Für Niederlag sollten es die ersten Olympischen Spiele seiner Karriere sein.
    von Sebastian Schlichting bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/11/2016 2:16:36 PM
  • Andranik Karapetyan verletzt sich beim Gewichtheben am Ellbogen. (Quelle: Reuters)
     
    Gewichtheber zieht sich Horror-Verletzung zu
     
    Eine Szene mit Ekelfaktor: Der Armenier Andranik Karapetyan hat sich beim olympischen Gewichtheben in Rio de Janeiro eine grauenhafte Verletzung zugezogen und bei vielen Zuschauern einen Schock ausgelöst.
     
    Dem Europameister in der 77-Kilogramm-Klasse rutschte beim zweiten Versuch im Stoßen die 195 Kilogramm schwere Hantel zu weit nach hinten, so dass er sie nicht mehr fixieren konnte und sich dabei den linken Arm brach.
     
    Karapetyan schrie laut auf und taumelte über die Matte. Sein Betreuer rannte sofort zu ihm. Ein Krankenwagen brachte ihn sofort in ein benachbartes Krankenhaus.
     
    Der 20-Jährige gehörte zu den Medaillenkandidaten. Nach der Teildisziplin Reißen lag der WM-Dritte mit bewältigten 174 Kilo aussichtsreich auf Platz zwei.
     
    Die Goldmedaille holte sich Nijat Rahimow aus Kasachstan, der dabei mit 214 Kilogramm im Stoßen einen Weltrekord aufstellte.
    von Maximilian Miguletz bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/11/2016 2:49:00 PM
  • Grünes Wasser: Keine gesundheitlichen Probleme der deutschen Wasserspringer

    Die deutschen Wasserspringer klagen derzeit über keine gesundheitlichen Probleme aufgrund des grüngefärbten Wassers in der Olympia-Anlage.
    "Momentan sind alle gesund", sagte Chefbundestrainer Lutz Buschkow. Zuvor hatten ungarische und US-Wasserballer über Augenreizungen geklagt.

    Für die Springer macht das grüngefärbte Wasser keinen großen Unterschied. "Es sieht aus, als wenn du eine Brille mit einem Filter benutzt. Es ist aber nicht so krass, dass man sich übelst umstellen muss", berichtete der Leipziger Stephan Feck nach dem Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett.

    Nach dem Wasser im Sprungbecken hatte sich auch das Wasser im benachbarten Becken für Wasserball und Synchronschwimmen grün gefärbt. Laut Schwimm-Weltverband FINA sind zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien aus den Wassertanks ausgelaufen. Dadurch seien auch die pH-Werte des Wassers außerhalb der normalen Spanne. Tests der Wasserqualität hätten aber kein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko ergeben. Ob tatsächlich Chlor zur Behebung des Problems eingesetzt werde, teilte der Verband nicht mit.
  • ARD-Reporter Sostmeier trotz Beleidigung weiter im Einsatz

    Der ARD-Reporter Carsten Sostmeier ist nach den heftig kritisierten Äußerungen über die Vielseitigkeitsreiterin Julia Krajewski weiter im Einsatz.
    Der TV-Journalist kommentiert wie geplant die olympische Dressur in Rio de Janeiro. Sostmeier arbeitete am Donnerstag nicht auf der Reitanlage, sondern im Studio der ARD. Er war für die Kommentierung des Livestreams im Internet zuständig.

    Sostmeier war wegen des beleidigenden Kommentars unter anderem von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung scharf kritisiert worden. Er hatte Krajewski bei ihrem Geländeritt als "Angsthase" bezeichnet und ihr "einen braunen Strich" in der Hose bescheinigt. Die ARD hatte sich dafür entschuldigt und die Wortwahl als "völlig unangemessen" bezeichnet. Krajewski hat die telefonische Entschuldigung des Reportes nicht angenommen.
  • Golf: Rose gelingt in Rio Hole in One

    Dem britischen Golfer Justin Rose ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro das erste Hole in One gelungen. Auf der Bahn vier, für die drei Schläge einkalkuliert werden, lochte der 36-Jährige aus England den Ball direkt vom Abschlag ein. Die zahlreichen Zuschauer am Grün feierten den Traumschlag mit lauten Sprechchören.


    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/11/2016 3:33:02 PM
  • Große Enttäuschung: Damian Wierling scheiterte bereits im Vorlauf über 50 Meter. (Foto: imago/Sven Simon)

    Schwimmen: Freistilsprinter Wierling scheitert im 50-Meter-Vorlauf


    Der deutsche Rekordhalter Damian Wierling ist bei den Olympischen Spielen in Rio im Vorlauf über 50 m Freistil gescheitert.
    Der 20-Jährige landete in 22,18 Sekunden nur auf dem 19. Platz. Zum Halbfinal-Ticket fehlten dem Essener acht Hundertstelsekunden, zu seinem im Mai aufgestellten deutschen Rekord sogar 37. Über die doppelte Distanz war der Bronzemedaillengewinner bei den Jugendspielen 2014 im Halbfinale gescheitert.

  • Die belgische Seglerin Evi van Acker leidet an den Folgen einer bakteriellen Infektion. (Foto: imago/Belga)

    Seglerin
    Van Acker erkrankt - Bakterielle Infektion nach Training in Olympia-Bucht?

    Als erste Seglerin leidet die Belgierin Evi van Acker während der olympischen Regatta in Rio de Janeiro an den Folgen einer bakteriellen Infektion.
    Nach Angaben ihres Trainers Wil Van Bladel hat sich die Medaillenkandidatin die Darmerkrankung aller Wahrscheinlichkeit nach Anfang Juli beim Training in der Guanabara-Bucht zugezogen. "Die Ärzte haben gesagt, dass dadurch ihre Energie über bis zu drei Monate stark beeinträchtigt werden kann", sagte Van Bladel dem Sender VRT.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass sich van Acker den Infekt in Rio beim Training eingefangen hat, sei sehr hoch, sagte er. Das Olympia-Revier der Guanabara-Bucht gilt als stark von Viren und Bakterien belastet. "Dies scheint ein Einzelfall zu sein, weil sie die einzige Segelathletin unter 380 ist, die gemeldet hat, dass sie sich unwohl fühlt", kommentierte der Weltseglerverband World Sailing.
  • Gruppenführung weg: Hockey-Männer mit Last-Minute-Ausgleich gegen Argentinien

    Schwache Schiedsrichter und starke Gauchos haben den Siegeszug der deutschen Hockey-Männer bei Olympia in Rio vorerst gestoppt.
    Die bereits fürs Viertelfinale qualifizierte Mannschaft von Bundestrainer Valentin Altenburg kam gegen Argentinien nicht über ein 4:4 (3:2) hinaus. Damit verlor Deutschland die Führung der Gruppe B an Erzrivale Niederlande, den nächsten Gegner am Freitag.

    Abwehrspieler Mathias Müller rettete dem Champion mit seinem Treffer 8,9 Sekunden vor Schluss zumindest das Unentschieden. In einer umkämpften Partie mit einigen umstrittenen Entscheidungen der Unparteiischen hatten zuvor Timm Herzbruch (15.), Christopher Wesley (24.) und Mats Grambusch (28.) zum zwischenzeitlichen 3:1 getroffen. Für Argentinien waren Lucas Vila (4.), Pedro Ibarra (29.), Gonzale Peillat (48.) und Matias Rey (57.) erfolgreich.

    Nach den Erfolgen gegen Kanada (6:2), Indien (2:1) und Irland (3:2) war es das erste Remis im vierten Spiel. Am Freitag geht es für die Olympiasieger von Peking 2008 und London 2012 auf ihrem Weg zum erhofften Gold-Hattrick gegen Oranje um den Gruppensieg. Dabei muss die deutsche Mannschaft gewinnen.

    Kapitän Moritz Fürste diskutierte nach dem Halbzeitpfiff vehement mit den Schiedsrichtern. Gleich dreimal wurden die Unparteiischen per Videobeweis korrigiert - im zweiten Durchgang wurde es zunehmend hitziger. Deutschland zeigte sein Kämpferherz, doch auch Argentinien gab nie auf. Als die DHB-Männer schon wie der Verlierer aussahen, traf Müller doch noch nach einer Strafecke.
  • Siegemund verpasst Tennis-Halbfinale

    Tennisspielerin Laura Siegemund hat den Einzug in das olympische Halbfinale verpasst und damit die Chance auf eine Medaille vertan.
    Die 28-Jährige verlor am Donnerstag gegen Monica Puig aus Puerto Rico deutlich mit 1:6, 1:6. Damit sind die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro für die Weltranglisten-32. beendet.

    Im Doppel war Siegemund mit Anna-Lena Grönefeld in der ersten Runde gescheitert.
    Mit Siegemund und Angelique Kerber hatten erstmals seit 1992 zwei deutsche Tennis-Damen die Runde der besten Acht erreicht.
  • Segeln: Wilhelm holt ersten deutschen Tagessieg

    RS:X-Surfer Toni Wilhelm hat mit einem bärenstarken siebten Rennen den ersten Tagessieg für das deutsche Segelteam geholt. Bei traumhaften Windbedingungen wahrte der 33-jährige, der in Lausanne in der Schweiz wohnt, damit zunächst seine Chancen auf eine Medaille.

    Nach einem Top-Start lag er nach einer Runde vorne, musste aber zwischendurch den Briten Nick Dempsey passieren lassen. In einem fulminanten Schlussspurt glitt Wilhelm jedoch wieder an dem gesamtführenden Silbermedaillengewinner von 2012 vorbei und schob sich auf Gesamtrang sechs vor. Es stehen im Anschluss noch die Rennen acht und neun der Surfer auf dem Programm.
  • Franz Anton und Jan Benzien belegten den vierten Platz. (Foto: dpa)

    Kanu-Weltmeister Anton/Benzien verpassen Medaille

    Die Kanuslalom-Weltmeister Franz Anton und Jan Benzien haben in Rio de Janeiro bei ihrem ersten und letzten gemeinsamen Olympia-Start eine Medaille nur knapp verpasst. Das Canadier-Duo aus Leipzig kam auf eine Gesamtzeit von 103,58 Sekunden und lag damit 34 Hundertstelsekunden hinter den drittplatzierten Franzosen Gauthier Klauss/Matthieu Peche. Gold ging an die Slowaken Ladislav und Peter Skantar vor den London-Zweiten David Florence und Richard Hounslow aus Großbritannien.

    Der C2 der Männer wird aus dem Olympia-Programm genommen, 2020 sind bei den Spielen in Tokio stattdessen die Frauen im Canadier-Einer unterwegs. Künftig wird es zwei Männer- und Zwei Frauen-Wettbewerbe (jeweils K1 und C1) geben.
  • Golf: Kaymer mit gutem Olympia-Auftakt

    Das deutsche Golf-Aushängeschild Martin Kaymer hat nach der ersten Runde des olympischen Turniers in Rio de Janeiro Kontakt zu den Medaillenrängen.
    Auf dem Par-71-Kurs unweit des Olympischen Dorfes spielte der frühere Weltranglistenerste aus Mettmann eine 69. Als er das Klubhaus auf dem neunten Platz erreichte, hatte exakt die Hälfte der insgesamt 60 Teilnehmer ihre Runde beendet.

    "Es hat mich sehr stolz gemacht, für Deutschland zu spielen. Hier dabei zu sein, ist ein besonderes Gefühl. Es ist das tollste Erlebnis meiner Karriere", sagte Kaymer.

    Kaymer hatte unter den Augen des deutschen Fahnenträgers Timo Boll mit vier Birdies auf den ersten fünf Löchern furios begonnen, ein Bogey musste er dennoch verzeichnen. Auf den zweiten neun Bahnen ließ es der zweimalige Major-Sieger dann ruhiger angehen, auch wegen des auffrischenden Windes unterliefen ihm zwei Bogeys.
  • Fidschi gewinnt erstmals Olympiamedaille - Inselgruppe spielt um Gold

    Fidschi hat erstmals bei Olympischen Spielen eine Medaille gewonnen.
    Der Topfavorit setzte sich in seinem Halbfinale beim Turnier im 7er-Rugby souverän mit 20:5 (10:5) gegen Außenseiter Japan durch und kämpft nun um Gold.

    Gegner der Inselgruppe im Südpazifik am Donnerstagabend ist Südafrika oder Großbritannien. Rugby ist erstmals seit 1924 wieder olympisch, anders als damals aber in der spektakulären 7er-Variante. Fidji nimmt seit 1956 an Olympischen Spielen teil, in Rio ist zum 14. Mal eine Delegation dabei.

  • Schwimmen: London-Vierter Deibler scheitert im Vorlauf

    Kurzbahn-Weltrekordler Steffen Deibler hat sich in die lange Liste der großen Olympia-Enttäuschungen im deutschen Schwimmteam eingereiht.
    Der 29-Jährige aus Hamburg, der 2012 in London als Vierter und damit bester DSV-Athlet noch hauchdünn eine Medaille verpasst hatte, schied im Vorlauf über 100 m Schmetterling auf Platz 18 aus.

    "Ich habe alles gegeben und muss jetzt leider von der Tribüne aus zugucken", sagte der WM-Vierte von 2013 hinterher: "Hinten raus haben mir die Körner gefehlt, die ich vor ein paar Wochen noch gehabt hatte." Bei den German Open im Juli war der deutsche Rekordhalter sechs Zehntelsekunden schneller gewesen und hatte sich durch eine Ausnahmeregelung seitens des Verbandes doch noch das Olympia-Ticket gesichert.

    Ob der sechsmalige Kurzbahn-Europameister seine Karriere nach Olympia fortsetzt, ist ungewiss. "Ich habe mich noch nicht entschieden. Ich bin aber froh, dass ich nach den Spielen eine Pause machen kann", sagte Deibler. Vorher tritt er in Rio aber am Freitag noch mit der 4x100-m-Lagenstaffel an, die nach den bisherigen Eindrücken stark um einen Finalplatz kämpfen muss. "Da müssen wir uns echt zusammenreißen, damit wir eine Chance haben. Das wird knapp", sagte Deibler.
  • Slalom-Kanutin Pfeifer wird Siebte im Kajak-Einer

    Kanu-Slalom-Europameisterin Melanie Pfeifer hat bei den Olympischen Spielen in Rio den siebten Platz im Kajak-Einer belegt.
    Die Augsburgerin lag am Donnerstag 8,24 Sekunden hinter Olympiasiegerin Maialen Chourraut aus Spanien. Silber ging an die Neuseeländerin Luuka Jones, Bronze holte Jessica Fox aus Australien. Die deutschen Kanuten warten in Rio damit weiter auf das erste Edelmetall.
  •  Andy Murray hatte Probleme mit Gegner Fabio Fognini. (Bild: Reuters)

    Olympia: Gold-Favorit Murray zittert sich ins Viertelfinale

    Wimbledonsieger Andy Murray hat ein Achtelfinal-Aus gerade noch abwehren können. Der an Position zwei gesetzte Brite, Olympiasieger von London 2012, bezwang den Italiener Fabio Fognini (ATP-Nr. 40) nach hartem Kampf mit 6:1, 2:6, 6:3. In der ersten Runde war bereits der topgesetzte Novak Djokovic (Serbien) völlig überraschend ausgeschieden.

    Im entscheidenden Satz lag Murray (29) bereits mit einem Break zurück. Beim Stand von 3:3 nahm der Weltranglistenzweite seinem Kontrahenten Fognini dann den Aufschlag ab. Damit kann Murray weiterhin der erste Tennisprofi werden, der in der Olympia-Geschichte zwei Einzeltriumphe in Folge holt. Der dreimalige Grand-Slam-Champion spielt nun am Freitag gegen den Amerikaner Steve Johnson (Nr. 12).

    Auch der neunmalige French-Open-Gewinner Rafael Nadal (Nr. 3) bleibt auf Medaillen-Kurs. Der Spanier gab sich am Donnerstag beim 7:6 (7:5), 6:3 gegen den Franzosen Gilles Simon (Nr. 15) keine Blöße. Nadal (30) trifft im Match um den Sprung ins Halbfinale auf Lokalmatador Thomaz Bellucci (Brasilien).

    Nadal feiert am Zuckerhut sein Comeback nach einer über zweimonatigen Zwangspause wegen einer Handgelenksblessur.

    Auch Djokovic-Bezwinger Juan Martin del Potro, Bronzemedaillen-Gewinner von London 2012, kommt einer weiteren Medaille immer näher. Der ehemalige US-Open-Champion aus Argentinien, der in den letzten beiden Jahren von drei Handgelenk-Operationen zurückgeworfen worden war, zog durch ein 6:7 (4:7), 6:1, 6:2 gegen Taro Daniel (Japan) ins Viertelfinale von Rio ein. Dort wartet Roberto Bautista Agut aus Spanien (Nr. 10).

  • Judo: Frey und Malzahn kämpfen um Bronze

    Die Judokas Karl-Richard Frey und Luise Malzahn kämpfen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro um Bronze. Vizeweltmeister Frey besiegte in der Hoffnungsrunde der Klasse bis 100 Kilogramm den Ägypter Ramadan Darwish durch eine große Wertung (Ippon) nach 3:10 Minuten und zog damit ins kleine Finale ein.

    Die WM-Dritte Malzahn gewann in ihrem Hoffnungsrunden-Duell gegen die Britin Natalie Powell nach 2:25 Minuten ebenfalls durch Ippon. Am Mittwoch hatte die Berlinerin Laura Vargas Koch mit Bronze die erste Medaille für die deutschen Judoka gewonnen.

  • Bogenschützin Lisa Unruh im Olympia-Finale

    Die deutsche Bogenschützin Lisa Unruh hat mindestens Olympia-Silber gewonnen. Die Hallen-Weltmeisterin aus Berlin setzte sich am Donnerstag im Halbfinale mit 6:2 gegen Alejandra Valencia aus Mexiko durch und greift damit nach Gold. Sie trifft auf dien Südkoreanerin: Bobae Ki oder Heyjin Chang. Noch nie gab es eine Einzelmedaille.

    Die 28-Jährige hatte sich zuvor im Sambodromo in Rio de Janeiro gegen Tan Ya-Ting aus Taiwan mit 6:5 nach Stechen durchgesetzt. Sie feierte damit den bislang größten Erfolg einer deutschen Bogenschützin bei Olympia. Letztes Edelmetall gewonnen die Bogenschützen im Teamwettbewerb 2000 in Sydney.

  • Luise Malzahn (re.) hatte gegen die Slowenin Anamari Velensek das Nachsehen. (Quelle: Reuters)

    Judo:
    Malzahn verliert im Kampf um Bronze


    Luise Malzahn hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die zweite Medaille für die deutschen Judoka knapp verpasst.
    Die WM-Dritte aus Halle/Saale verlor im kleinen Finale der Klasse bis 78 kg gegen die slowenische Vizeweltmeisterin Anamari Velensek und wurde Fünfte.
  • Richard Frey verlor das kleine Finale im Judo. (Foto: Reuters)

    Judo: Frey verliert Kampf um Bronze

    Nach Luise Malzahn hat auch Judoka Karl-Richard Frey knapp die Bronze-Medaille verpasst.
    Der Vize-Weltmeister verlor am Donnerstag in Rio de Janeiro im Kampf um Rang drei gegen den Franzosen Cyrille Maret. Dem 25-Jährigen bleibt in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm bei seiner ersten Olympia-Teilnahme nur Rang fünf.

    Frey hatte es über die Hoffnungsrunde noch in den Bronze-Kampf geschafft.
    Dort konnte der Athlet aus Leverkusen die Chance auf die Bronze-Medaille jedoch nicht nutzen.

  • Drei Niederlagen für Badmintonspieler zum Auftakt

    Die deutschen Badmintonspieler sind mit drei erwartbaren Niederlagen in die Olympischen Spiele in Rio gestartet.
    Die London-Fünften Michael Fuchs/Birgit Michels unterlagen im Mixed zum Auftakt der Gruppenphase den topgesetzten Chinesen Zhang Nan/Zhao Yunlei 19:21, 16:21. Fuchs musste sich zudem mit seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler im Herrendoppel geschlagen geben. Die Weltranglisten-27. unterlagen V Shem Goh/Wee Kiong Tan aus Malaysia 14:21, 17:21.

    Im Damendoppel waren die Olympia-Debütantinnen Johanna Goliszewski/Carla Nelte gegen Tang Yuanting/Yu Yang (China) beim 11:21, 10:21 chancenlos. Ex-Europameister Marc Zwiebler  startet erst am Samstag in seine dritten Olympischen Spiele. Karin Schnaase gibt am Freitagabend gegen die Irin Chloe Magee ihr olympisches Debüt.
  • Leon Goretzka muss verletzungsbedingt aus Rio abreisen. (Foto: dpa)

    Olympia-Aus für DFB-Kapitän Goretzka


    Die deutschen Fußballer müssen im Kampf um eine Olympia-Medaille auf Kapitän Leon Goretzka verzichten.
    Der Mittelfeldspieler vom Bundesligisten Schalke 04 kann wegen einer im Auftaktspiel gegen Mexiko erlittenen Schulterverletzung nicht mehr eingesetzt werden und wird deshalb die Heimreise antreten.

    Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund am Donnerstag mit.
    Über eine mögliche Nachnominierung wurde noch nicht entschieden. Als Ersatzspieler sind Leonardo Bittencourt (1. FC Köln), Christian Günter, Sebastian Kerk (beide SC Freiburg) und Eric Oelschlägel (Werder Bremen) gemeldet. Die DFB-Auswahl trifft im Viertelfinale an diesem Samstag in Brasília auf Portugal.
  • Olympia-Aus für Laudehr - Huth nachnominiert

    Simone Laudehr steht den deutschen Fußballerinnen bei den Olympischen Spielen in Rio nicht mehr zur Verfügung.
    Die Mittelfeldspielerin vom deutschen Meister FC Bayern München kann wegen eines im ersten Gruppenspiel gegen Simbabwe erlittenen Außenbandrisses nicht mehr eingesetzt werden. Bundestrainerin Silvia Neid nominierte Svenja Huth nach, die die Reise nach Brasilien als eine von vier Ersatzspielerinnen angetreten hatte.

    "Wir haben Simone intensiv behandelt, aber es hat leider nicht gereicht. Zwar ist eine deutliche Besserung in den vergangenen Tagen eingetreten, aber sie ist noch nicht komplett beschwerdefrei, und wir wollen kein gesundheitliches Risiko eingehen", begründete Neid die Entscheidung. Die DFB-Auswahl trifft an diesem Freitag im Viertelfinale auf China.



    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/11/2016 8:56:43 PM
  • Handball: Deutschland kassiert erste Niederlage gegen Brasilien

    Deutschlands Handballer haben bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den vorzeitigen Einzug in das Viertelfinale verpasst.
    Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson unterlag am Donnerstag Gastgeber Brasilien mit 30:33 (16:17). Für den Europameister war es nach den zwei 32:29-Erfolgen gegen Schweden und Polen die erste Niederlage im dritten Spiel bei Olympia. Bester deutsche Werfer war Kai Häfner mit sechs Toren.


  • Hockey-Frauen verlieren gegen Spanien
     

    Die deutschen Hockey-Frauen haben ihre erste Niederlage kassiert.
    Das bereits für das Viertelfinale qualifizierte Team von Bundestrainer Jamilon Mülders unterlag den bislang punktlosen Spanierinnen mit 1:2 (1:2) und hat damit kaum noch Chancen auf den Gruppensieg.

    Nach den starken Auftritten in den ersten drei Partien erwischten Kapitänin Janne Müller-Wieland und Co.
    gegen Spanien einen schwachen Start. Cristina Guinea (9.) und Carola Salvatella (11.) stellten schnell auf 0:2, bevor Lisa Schütze verkürzte (20.). Danach rannten die Mülders-Schützlinge an, taten sich aber schwer, Chancen herauszuspielen. Am Samstag treffen die Damen zum Abschluss der Vorrunde auf Turnierfavorit Niederlande.


  • Fidschi gewinnt erste Goldmedaille in der Geschichte des Inselstaates


    Die Rugby-Männer des kleinen Inselstaats Fidschi haben nicht nur die erste Olympia-Medaille für ihr Land gesichert, sondern sogar gleich Gold gewonnen.
    Im Siebener-Rugby fertigte das Team des südpazifischen Landes im Finale von Rio de Janeiro Großbritannien mit 43:7 ab. Im Halbfinale hatte sich Fidschi gegen Japan durchgesetzt. Die Asiaten unterlagen im Spiel um Platz drei den Südafrikanern mit 14:54.

    Rugby ist nach einer langen Pause von 92 Jahren wieder olympisch - ganz neu ist dabei allerdings die besondere Variante des Spiels: Im Gegensatz zum klassischen Format bilden nicht 15, sondern nur sieben Spieler eine Mannschaft.
    Die Spielzeit ist erheblich verkürzt. Das deutsche Team hatte die Rio-Qualifikation verpasst.


  • Auftaktpleiten für deutsche Badmintonspieler


    Die deutschen Badmintonspieler sind mit drei erwartbaren Niederlagen in die Olympischen Spiele in Rio gestartet.
    Die London-Fünften Michael Fuchs/Birgit Michels unterlagen im Mixed zum Auftakt der Gruppenphase den topgesetzten Chinesen Zhang Nan/Zhao Yunlei 19:21, 16:21. Fuchs musste sich zudem mit seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler im Herrendoppel geschlagen geben. Die Weltranglisten-27. unterlagen V Shem Goh/Wee Kiong Tan aus Malaysia 14:21, 17:21.

    Im Damendoppel waren die Olympia-Debütantinnen Johanna Goliszewski/Carla Nelte gegen Tang Yuanting/Yu Yang (China/Nr. 2) beim 11:21, 10:21 chancenlos. Ex-Europameister Marc Zwiebler (/Nr. 12) startet am Freitag gegen den Iren Scott Evans in seine dritten Olympischen Spiele. Karin Schnaase gibt gegen die Irin Chloe Magee ihr olympisches Debüt.
  •  Lokalmatadorin Jade Barbosa konnte die Turn-Halle nicht mehr ohne fremde Hilfe verlassen. (Foto: Reuters)

    Turnen: Brasilianerin wird mit Rollstuhl aus der Halle gefahren


    Erneut sind die Turn-Wettkämpfe in Rio de Janeiro von einer schweren Verletzung überschattet worden.
    Im Mehrkampf-Finale traf es am Donnerstag in der Olympic Arena die Brasilianerin Jade Barbosa.

    Die Lokalmatadorin verletzte sich bei einer Landung unglücklich am Fuß und musste den Wettkampf zur Enttäuschung der 12.000 Fans in der Halle aufgeben.
    Mit schmerzverzerrtem Gesicht und Tränen in den Augen wurde sie im Rollstuhl aus der Arena gefahren.

    Bereits in den vergangenen Tagen hatten die schweren Stürze des Franzosen Samir Ait Said und des deutschen Mehrkampfmeisters Andreas Toba die Frage nach einer Begrenzung des Risikos im Hochleistungsturnen aufgeworfen.


  • Die Handballer von Slowenien und Frankreich ziehen ins Viertelfinale ein


    Slowenien besiegte den weiterhin punktlosen Rekord-Europameister Schweden mit 29:24 (14:13) und führt die deutsche Vorrundengruppe B mit drei Siegen aus drei Spielen souverän an.
    Slowenien ist am Samstag nächster Gegner des deutschen Teams. Polens Handballer fuhren dagegen ihren ersten Sieg ein. Der WM-Dritte besiegte Afrikameister Ägypten mit 33:25 (16:10) und machte damit einen ersten Schritt in Richtung Viertelfinale.

    Mitfavorit Dänemark verpasste in der anderen Gruppe unterdessen den vorzeitigen Einzug in die Runde der letzten Acht.
    Die Mannschaft um Welthandballer Mikkel Hansen unterlag dem EM-Dritten Kroatien 24:27 (12:15). Beide Teams haben nun 4:2-Punkte auf dem Konto. Frankreich ist dagegen vorzeitig ins Viertelfinale eingezogen. Das Team um Superstar Nikola Karabatic schlug Argentinien in der Gruppe A 31:24 (17:12) und hat damit alle drei Vorrundenspiele gewonnen.

    Vize-Weltmeister Katar kam unterdessen nicht über ein 25:25 (11:12) gegen Tunesien hinaus. Katar, das zwei Minuten vor dem Ende sogar noch mit drei Toren zurückgelegen hatte, hat in der Gruppe A damit 3:3-Punkte auf dem Konto. Für Tunesien war es nach zwei Niederlagen zum Turnierstart der erste Punktgewinn.


  • Medaillenhoffnung Marco Koch wird bei Olympia 2016 über 200 Meter Brust nur Siebter.

    "In einem Land, in dem ein Olympiasieger 20.000 Euro Prämie bekommt und ein Dschungelkönig 150.000 Euro, sollte sich niemand über fehlende Medaillen wundern."
    (Ex-Weltklasse-Schwimmer Markus Deibler)

    Kritik an deutscher Sportförderung

    Der frühere Weltklasseschwimmer
    Markus Deibler hat sich in die Diskussion um die bislang schlechte Medaillenbilanz der deutschen Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio eingeschaltet und die Förderung kritisiert.
    "In einem Land, in dem ein Olympiasieger 20.000 Euro Prämie bekommt und ein Dschungelkönig 150.000 Euro, sollte sich niemand über fehlende Medaillen wundern", schrieb Deibler (26) bei Facebook. Der Kurzbahn-Weltrekordler über 100 Meter Lagen hatte seine Karriere vor knapp eineinhalb Jahren beendet.

    Deutschland habe "eine schlechte Förderung und sehr gute Dopingkontrollen.
    Damit können wir nicht mit Ländern konkurrieren, die sehr viel fördern und beim Thema Doping nicht so genau hinsehen oder es sogar betreiben", hieß es in dem Eintrag weiter. Deibler betonte: "Ich sage nicht, dass hier die Kontrollen eingestellt werden sollen."

    Der Kurzbahn-Weltmeister von 2014 wünscht sich, dass künftig überall so konsequent kontrolliert wird, wie in Deutschland.
    "Wenn ich ein Comeback starten würde, müsste ich neun Monate vor meinem ersten Auftritt bei der NADA angemeldet sein und für Dopingkontrollen zur Verfügung stehen. Genau so sollte man es auch mit anderen Ländern halten", schrieb Deibler.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Maximilian Miguletz 8/12/2016 1:15:37 AM
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