Olympia kompakt
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Olympia kompakt

  • Tennis: Rafael Nadal verpasst zweite Medaille in Rio

    Der spanische Tennis-Star Rafael Nadal hat seine zweite Medaille bei diesen Olympischen Spielen verpasst. Nadal verlor gegen den Japaner Kei Nishikori in drei Sätzen mit 2:6, 7:6 (7:1), 3:6. Damit sicherte sich der Japaner die Bronzemedaille.

    Der Spanier verpasste indes seine zweite Rio-Medaille, nachdem er zwei Tage zuvor zusammen mit Marc Lopez den Titel im Doppel geholt hatte.

  • Lisa (li.) und Anna Hahner liefen gemeinsam über die Ziellinie. (Foto: dpa)

    Hahner-Zwillinge laufen Hand in Hand ins Ziel


    Jemima Sumgong mit dem historischen Gold für Kenia, mehrere Demonstranten auf der Strecke und die Hahner-Zwillinge trotz Riesen-Rückstand in Jubellaune: In einem turbulenten Marathon von Rio hat Sumgong als erste Kenianerin Olympia-Gold über die klassischen 42,195 km geholt. Lisa und Anna Hahner landeten abgeschlagen auf den Plätzen 81 und 82, liefen aber Hand in Hand und fröhlich feiernd ins Ziel.

    Lisa und Anna Hahner beendeten das Rennen mit mehr als 21 Minuten Rückstand auf die Siegerin, bisweilen wirkte es, als absolvierten sie einen Volkslauf - und nicht die olympische Entscheidung. "Anna ist schneller angegangen als ich, aber als sie auf Toilette gesprungen ist, habe ich aufgeschlossen. So ins Ziel zu laufen, war traumhaft", sagte Lisa Hahner in der ARD.

    Im Ziel feierten die Hahners, die wegen ihrer gnadenlosen Strategie der Selbst- und Eigenvermarktung in der Kritik stehen, gemeinsam medienwirksam mit den estnischen Luik-Drillingen Lili, Leila und Liina, die noch später beziehungsweise gar nicht ins Ziel kamen. "Hier ging es aber nicht ums Business, in Rio zu laufen war vielmehr eine große Ehre", sagte Anna Hahner.
  • Bahnrad: Vogel und Welte im Sprint-Achtelfinale

    Kristina Vogel hat sich von ihrer Enttäuschung im olympischen Keirin-Rennen einigermaßen erholt.
    Die 25-Jährige belegte zunächst in der Qualifikation für das Sprint-Turnier in Rio de Janeiro über 200 Meter mit fliegendem Start nur den sechsten Rang, setzte sich in der ersten Runde aber gegen die Niederländerin Laurine van Riessen durch und steht am Montag (ab 10 Uhr OZ/15 Uhr MESZ) im Achtelfinale.


    Vogel war nicht ganz zufrieden. "Ich hätte mich gerne besser positioniert, aber es ist alles sehr dicht beisammen", sagte die zweimalige Sprint-Weltmeisterin. Sie trifft nun auf die Neuseeländerin Natasha Hansen, erneut eine machbare Aufgabe.

    Miriam Welte, die mit Vogel am Freitag Teamsprint-Bronze gewonnen hatte, verlor in der ersten Runde gegen Weltmeisterin Zhong Tianshi aus China. Die 29-jährige Pfälzerin gewann allerdings anschließend ihren Hoffnungslauf und zog ebenfalls ins Achtelfinale ein. Die Medaillen im Sprint-Turnier der Frauen werden am Dienstag vergeben.


  • Herrenhockey-Weltmeister Australien scheidet im Viertelfinale aus

    Der amtierende Herrenhockey-Weltmeister und Weltranglistenerste Australien ist bei den Olympischen Spielen im Viertelfinale gescheitert. Der Top-Favorit verlor am Sonntagabend (Ortszeit) in Rio de Janeiro mit 0:4 (0:2) gegen die Niederlande.

    Billy Bakker (1.
    Minute), Bob de Voogd (28.), Valentin Verga (33.) und Mink van der Weerden (49.) erzielten die Tore für die Nummer zwei der Welt. Im Halbfinale am Dienstag trifft der Europameister nun auf Belgien, das sich zuvor mit 3:1 (0:1) gegen Rekord-Olympiasieger Indien durchsetzte. Ebenfalls in der Runde der besten Vier steht Argentinien nach seinem 2:1-Sieg gegen Spanien.

    Das deutsche Team bestreitet sein Viertelfinale in der Nacht auf Montag (01.30 Uhr MESZ) gegen Neuseeland. Halbfinalgegner wäre der Panamerika-Meister. Das Vorrundenspiel zwischen beiden endete 4:4.
  • Bahnrad: Kluge im Omnium zur Hälfte auf Rang vier

    Medaillenanwärter Roger Kluge ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nach der Hälfte des Bahnrad-Mehrkampfs Omnium gut unterwegs. Nach einem starken Start in den ersten beiden Disziplinen wurde der Lausitzer im Ausscheidungsrennen zwar nur Zwölfter. In der Gesamtwertung liegt der Vize-Weltmeister als Vierter aber in Schlagdistanz zum Podium. Es führt der Franzose Thomas Boudat.

    Kluge hat seine stärkste Disziplin am Montag zum Abschluss im entscheidenden Punktefahren über 40 Kilometer (17.23 Uhr OZ/22.23 Uhr MESZ). Zuvor stehen das 1000-Meter-Zeitfahren (10.21 Uhr OZ/15.21 Uhr MESZ) sowie ein Sprint über 250 Meter mit fliegendem Start (16.00 Uhr OZ/21.00 Uhr MESZ) an.
  • Nishikori holt Bronze - Nadal verpasst zweite Rio-Medaille

    Kei Nishikori hat sich als zweiter japanischer Tennisprofi eine olympische Einzel-Medaille gesichert. Der Weltranglistensiebte gewann das kleine Finale gegen Rafael Nadal (Nr. 3) im Olympic Park von Barra da Tijuca mit 6:2, 6:7 (1:7), 6:3 und sicherte sich damit Bronze.

    Der Spanier indes verpasste damit seine zweite Rio-Medaille, nachdem er zwei Tage zuvor zusammen mit Marc Lopez den Titel im Doppel geholt hatte. Nadal hatte die Einzel-Konkurrenz 2008 in Peking gewonnen. Im zweiten Satz holte der 30 Jahre alte Linkshänder einen 2:5-Rückstand auf, allerdings kämpfte sich Nishikori im dritten Durchgang imposant zurück.


  • Der deutsche Halbweltergewicht-Boxer Artem Harutyunyan (re,) siegt. (Bild: Reuters)

    Harutyunyan holt ersten Sieg für deutsche Boxer


    Artem Harutyunyan hat den deutschen Boxern bei den Olympischen Spielen in Rio den ersten Sieg beschert. Der EM-Dritte aus Hamburg setzte sich im Halbweltergewicht gegen den Kanadier Arthur Biyarslanow nach Punkten mit 2:0 durch und trifft am Dienstag im Viertelfinale auf den Sieger des Kampfes zwischen Batuhan Gozgec (Türkei) und Joedison Teixeira (Brasilien).

    Der Hamburger ging den Kampf offensiv an, suchte mit seiner starken Rechten immer wieder den Kopf des Gegners und sammelte Punkt um Punkt. Biyarslanow fand auf die Schnelligkeit des Deutsch-Armeniers keine Antwort.

    Zuvor hatte es für die deutsche Staffel fünf Niederlagen gegeben. Harutyunyan gilt als bester deutscher Boxer in Rio. Dem Weltmeister der Profi-Serie PBA wird in Brasilien der Gewinn einer Medaille zugetraut.
  • Ruth Sophia Spelmeyer im 400-Meter-Halbfinale ausgeschieden

    Ruth Sophia Spelmeyer ist als einzige deutsche 400-Meter-Läuferin bei den Olympischen Spielen im Halbfinale ausgeschieden. Die 25-Jährige aus Oldenburg wurde am Sontagabend (Ortszeit) in Rio de Janeiro Sechste des ersten Rennens in 51,61 Sekunden.

    Bei ihrem Olympia-Debüt war schon das Erreichen des Halbfinals ein Erfolg.
    Im Vorlauf war Spelmeyer in 51,43 Sekunden persönliche Bestzeit gelaufen. "Renn' um dein Leben!", lautete da ihr Motto. Das Halbfinale sah sie als Zugabe.



  • Murray gewinnt zum zweiten Mal olympisches Gold


    Der britische Tennisstar Andy Murray hat zum zweiten Mal nach den Spielen von London 2012 olympisches Gold gewonnen. Der zweimalige Wimbledonsieger setzte sich im Finale von Rio gegen den Argentinier Juan Martin del Potro nach 4:02 Stunden mit 7:5, 4:6, 6:2, 7:5 durch.

    Murray wiederholte damit als erster Tennisprofi der Olympia-Geschichte seinen Einzel-Triumph. Bronze ging an den Kei Nishikori (Japan), der Rafael Nadal (Spanien) 6:2, 6:7 (1:7), 6:3 bezwang.

    Dustin Brown (Winsen/Aller) hatte in der ersten Runde verletzt aufgegeben, Jan-Lennard Struff (Warstein) verlor sein Auftaktspiel. Philipp Kohlschreiber (Augsburg) trat wegen einer Stressfraktur im Fuß zu seiner Zweitrundenpartie nicht an.

  • Bolt locker ins Olympia-Finale über 100 Meter - Gatlin auch


    Supersprinter Usain Bolt ist bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro ins Finale über 100 Meter eingezogen. Der Jamaikaner gewann sein Halbfinale souverän und sicherte sich am Sonntag (Ortszeit) in 9,86 Sekunden seinen Startplatz. Sein US-Rivale Justin Gatlin schaffte es in 9,94 Sekunden ebenfalls locker ins Finale. Der Franzose Jimmy Vicaut unterstrich mit 9,95 Sekunden im ersten Halbfinale seine Medaillenambitionen.

    Bolt will in Brasilien sein drittes Gold-Triple holen. In Peking 2008 und London 2012 hatte der heute 29-Jährige über 100 Meter, 200 Meter und 4 x 100 Meter jeweils gewonnen.
  •  Chinas Wasserspringerin He Zi (re.). (Bild: Reuters)

    Romantischer Olympia-Moment:
    Heiratsantrag für Wasserspringerin He

    Silber um den Hals, Gold am Finger: Unmittelbar nachdem die chinesische Wasserspringerin He Zi für ihren zweiten Platz im Olympia-Finale vom 3-Meter-Brett geehrt worden war, erhielt sie von ihrem Freund Qin Kai einen Heiratsantrag. Beim romantischsten Olympia-Moment von Rio sank der Bronzemedaillengewinner im 3-Meter-Synchronspringen in aller Öffentlichkeit auf die Knie, er enthüllte einen Verlobungsring und bat He um ihr "Ja"-Wort.

    Die Angebetete nickte als Zustimmung mit dem Kopf und brach in Freudentränen aus. Die übrigen Athleten und Zuschauer im Maria Lenk Aquatics Center jubelten. "Ich dachte: Was macht er da? Soll das ein Heiratsantrag werden? Ich war ein wenig schüchtern, weil es alle Leute sehen konnten", berichtete die glückliche Wasserspringerin: "Das ist der Mann, dem ich für den Rest meines Lebens vertrauen kann."

    He (25) und Qin (31) sind seit fast sechs Jahren ein Paar, sie trainieren zusammen beim selben Coach.
  • Klosterhalfen und Sujew scheiden im 1500-Meter-Halbfinale

    Mittelstrecken-Talent Konstanze Klosterhalfen hat bei den Olympischen Spielen in Rio den Einzug ins Finale über 1500 Meter am Dienstag (22.30 Uhr OZ/03.30 Uhr) trotz einer couragierten Vorstellung verpasst. Die 19-Jährige kam in ihrem Vorlauf als Zehnte in 4:07,26 Minuten ins Ziel und blieb nur 35 Hundertstelsekunden über ihrer persönlichen Bestzeit.

    Auch Diana Sujew verpasste das Finale, sie wurde im zweiten Vorlauf in 4:10,15 Minuten Neunte. Schnellste Läuferin war Weltrekordlerin Genzebe Dibaba (Äthiopien) in 4:03,06, die Weltjahresbeste Faith Kipyegon (Kenia/4:03,95) hinterließ ebenfalls einen starken Eindruck.

    Das Olympiafinale in London über 1500 Meter gilt als eines der "schmutzigsten" Rennen der Geschichte. Mehrere Läuferinnen sind inzwischen des Dopings überführt, darunter auch die damalige Siegerin Asli Cakir Alptekin (Türkei). Die Goldmedaille wurde bisher nicht neu vergeben.
  • Keine deutschen Badminton-Spieler mehr dabei

    Olympia findet von nun an ohne deutsche Badminton-Spieler statt. Der Deutsche Badminton Verband (DBV) war erstmals bei Olympischen Spielen in allen fünf Disziplinen vertreten. "Das allein war ein Riesenerfolg", sagte Chef-Bundestrainer Holger Hasse. In Rio hätten sich die hohen Ziele, die man sich gesteckt habe, indes nicht erfüllt.

    Karin Schnaase scheiterte am Sonntag als letzte deutsche Vertreterin. Die 31-Jährige unterlag in ihrem zweiten Gruppenspiel mit 11:21, 16:21 gegen die an Position zwei gesetzte Chinesin Wang Yihan und verabschiedete sich damit vorzeitg.

    Ebenfalls seinen letzten Auftritt in Rio de Janeiro hatte der neunfache deutsche Meister Marc Zwiebler. Er gewann sein Gruppenspiel gegen den 19-jährigen Brasilaner Ygor Coelho de Olivera mit 21:12, 21:12, sein Ausscheiden stand aber schon vorher fest.

  • Deutsche Hockey-Herren im Rio-Halbfinale - Siegtor in letzter Sekunde

    Die deutschen
    Hockey-Herren stehen im Olympia-Halbfinale.
    Durch ein Tor in letzter Sekunde gewann der Olympiasieger am Sonntag (Ortszeit) in Rio de Janeiro sein Viertelfinale mit 3:2 (0:1) gegen Neuseeland. Den Siegtreffer markierte Florian Fuchs.

    Kapitän Moritz Fürste (56.
    /60.) hatte zuvor mit zwei Strafecken-Toren die Führung der Neuseeländer noch ausgeglichen. Hugo Inglis (18.) und Shea McAleese (49./Strafecke) trafen für den Weltranglisten-Neunten.

    Gegner im Halbfinale am Dienstag ist Argentinien. Der Panamerika-Meister hatte sich zuvor mit 2:1 (1:0) gegen Spanien durchgesetzt. In der Vorrunde trennten sich Deutschland und Argentinien 4:4.


  • Bolt gewinnt Olympia-Gold über 100 Meter

    Usain Bolt hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold über 100 Meter gewonnen. Der Jamaikaner setzte sich am Sonntagabend (Ortszeit) mit 9,81 Sekunden vor Justin Gatlin (9,89 Sekunden) aus den USA durch.
  • Hochspringer Onnen und Przybylko verpassen Olympia-Finale

    Die deutschen Hochspringer Eike Onnen und Mateusz Przybylko haben das Finale bei den Olympischen Spielen verpasst. Der Hannoveraner und der Leverkusener blieben am Sonntagabend in Rio de Janeiro deutlich unter ihren Möglichkeiten. Der EM-Dritte Onnen übersprang nur 2,26 Meter, Przybylko 2,22. Der 34-jährige Onnen hatte in dieser Saison bereits 2,32 überwunden. Der Medaillenkampf findet in der Nacht zum Mittwoch (00:30 Uhr) statt.

    Onnen hatte seine Teilnahme an den Olympischen Spiele 2008 in Peking kurzfristig wegen einer Fußverletzung absagen müssen. 2012 in London fehlte er.
  •  US-Schwimmstar Ryan Lochte. (Bild: dpa)

    US-Schwimmstars mit Waffe ausgeraubt - Lochte: "Er hielt mir die Waffe an die Stirn"

    US-Schwimmer
    Ryan Lochte und drei seiner Mannschaftskollegen sind während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ausgeraubt worden. Das teilte das Nationale Olympische Komitee der USA am Sonntag mit. Alle vier Athleten seien in Sicherheit.

    Lochte, Gunnar Bentz, Jack Conger und Jimmy Feigen hätten das Französische Haus am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) verlassen und sich ein Taxi Richtung Olympisches Dorf genommen, hieß es. "Das Taxi wurden von Männer, die vorgaben, bewaffnete Polizisten zu sein, gestoppt. Dann haben sie von den Athleten Geld und persönliche Gegenständen verlangt." Die Schwimmer hätten bei der Polizei zu dem Vorfall ausgesagt. Die Sicherheit in der Millionen-Metropole bleibt seit Beginn der Spiele größte Herausforderung für die Organisatoren.

    Lochte schilderte beim US-Sender NBC den Überfall so: Die Männer hätte eine Polizeimarke gezeigt. "Und dann holten sie ihre Waffen raus und sagten den anderen Schwimmern, sie sollen sich auf den Boden legen", sagte Lochte. "Ich habe mich geweigert, wir hatten ja nichts Falsches gemacht. Und dann zog einer seine Waffe, spannte sie, setzte sie mir an die Stirn und sagte: "Runter". Lochte habe dann die Hände hochgenommen. "Er nahm unser Geld, meine Brieftasche, er ließ mir mein Mobiltelefon und meine Akkreditierung."

    Lochte hatte mit der 4 x 200 Meter Freistil Staffel der US-Männer Gold in Rio gewonnnen.

    Zunächst gab es widersprüchliche Angaben über den Zwischenfall. Zuerst hatte offensichtlich Lochtes Mutter Ileana darüber gesprochen. Aber weder die US-Delegation noch das Internationale Olympische Komitee konnten dies bestätigen. IOC-Sprecher Mark Adams nannte den Bericht in einer ersten Stellungnahme nicht richtig.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Ricardo Da Silva Campos 8/15/2016 2:22:44 AM
  • Tischtennis-Frauen holen erste Medaille: Gold-Chance im Endspiel

    In einem Tischtennis-Krimi haben Deutschlands Damen ihre erste Medaille geholt. Nach dem dramatischen 3:2 im Halbfinale des Teamwettbewerbs gegen Japan hat die Auswahl von Bundestrainerin Jie Schöpp Silber bereits sicher. Im Endspiel gegen China oder Singapur am Dienstag greift das Team aus Han Ying, Petrissa Solja und Shan Xiaona nun sogar nach Gold. Und auch die Herren haben nach dem Halbfinaleinzug eine gute Medaillen-Chance.

    In der Runde der letzten Vier gegen die an Nummer zwei gesetzten Japanerinnen schlugen sich die Deutschen bravourös und kämpften den Vize-Weltmeister schließlich in knapp vier Stunden nieder. Solja besiegte in ihrem ersten Einzel die 15 Jahre alte Mima Ito in einem Fünfsatz-Krimi, als sie ihren zweiten Matchball verwandelte.

    Ying verlor das zweite Einzel trotz einer 2:0-Satzführung noch gegen Japans Nummer eins Kasumi Ishikawa. Das Doppel ging erneut über fünf Sätze, bis Solja und Xiaona den zweiten Punkt für Deutschland einfahren konnten. Xiaona war gegen Ishikawa chancenlos, Ying holte gegen die Weltranglisten-Achte Ai Fukuhara mit 3:2-Sätzen den entscheidenden Punkt. Dabei protestierten die Japanerinnen nach dem verwandelten Matchball, weil der Ball von Ying an die Kante des Tisches prallte. Nach einigen bangen Sekunden durfte das deutsche Team aber jubeln.

    Für die deutschen Tischtennis-Frauen ist es die erste Olympia-Medaille überhaupt. 2012 in London war die Mannschaft noch im Viertelfinale an Japan gescheitert. Im Einzel in Rio war Ying im Viertelfinale ausgeschieden, Solja in Runde eins.



  •  Wayde van Niekerk (Mitte) läuft bei den 400 Metern allen davon. (Bild: imago/Insidefoto)

    Südafrikaner Van Niekerk holt 400-Meter-Gold in Weltrekordzeit


    Der Südafrikaner Wayde van Niekerk hat bei den Olympischen Spielen in Rio in Weltrekordzeit Gold über die 400 Meter gewonnen. Der Weltmeister unterbot in 43,03 Sekunden die 17 Jahre alte Bestmarke des US-Amerikaners Michael Johnson um 15 Hundertstelsekunden.

    Silber ging an London-Olympiasieger Kirani James (Grenada) in 43,76 Sekunden, Bronze holte sich Peking-Olympiasieger LaShawn Merritt (USA) in 43,85.
    Deutsche Teilnehmer waren in Rio nicht am Start.

    Van Niekerk (24) blieb nach einem Traumlauf 15 Hundertstel unter der alten Bestmarke, die Johnson mit 43,18 Sekunden 1999 bei der WM in Sevilla erzielt hatte. "Ich habe derartiges noch nicht erlebt. Er hat ein Massaker unter seinen Konkurrenten angerichtet", sagte Johnson.

    Der 48-Jährige, der als TV-Kommentator in Rio an der Bahn stand, ist damit auch seinen zweiten Weltrekord los: Die 19,32 Sekunden über 200 m von Johnsons Olympiasieg 1996 in Atlanta hat Usain Bolt bis auf 19,19 gedrückt. Nach dem 10.000-m-Coup der Äthioperin Almaz Ayana (29:17,45) war es der zweite Fabel-Weltrekord in Rio de Janeiro.
    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Björn Lücker 8/15/2016 5:37:00 AM
  • Start-Hick-Hack beendet: Die russische Weitspringerin Darja Klischina (Foto: imgao/Chai v.d. Laage)

    Weitspringerin Klischina darf doch starten

    Die Weitspringerin Darja Klischina darf doch als einzige russische Leichtathletin an den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro teilnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab dem Einspruch der Athletin gegen einen Ausschluss durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF statt.

    Zuletzt hieß es noch, dass Klischina trotz Sondererlaubnis nicht bei den Spielen starten darf. "Wir haben die Ausnahmegenehmigung von Klischina für einen Start in Rio zurückgezogen, da uns neue Erkenntnisse vorliegen", sagte IAAF-Sprecher Yannis Nikolaou.

    Grund für den noch am Sonntag angekündigten Ausschluss sollen Unregelmäßigkeiten bei Dopingproben von Klischina gewesen sein. Nach ARD-Informationen sínd zwei Urinroben von Klischina aufgetaucht, bei denen die Behälter Spuren enthielten, die auf ein illegales Öffnen schließen lassen. Zudem soll eine dieser Proben neben der DNA von Klischina auch die einer weiteren Person enthalten haben.

    Klischina reichte gegen diese Entscheidung sofort Klage beim Internationalen Sportgerichtshof CAS ein - und äußerte in aller Öffentlichkeit ihr Unverständnis. "Ich bin eine saubere Athletin und habe dies unzählige Male ohne jeden Zweifel bewiesen", schrieb sie auf Facebook und ergänzte: Sie werde alle erdenklichen Schritte unternehmen, um ihren Ruf als saubere Athleten zu bewahren.

    Die 25 Jahre alte Weitspringerin hatte ursprünglich die Starterlaubnis für die Wettkämpfe erhalten. Sie lebt seit 2013 im US-Bundesstaat Florida und befand sich nach bisherigem Erkenntnisstand damit seit dieser Zeit außerhalb des russischen und innerhalb des US-amerikanischen Anti-Doping-Systems.
    von Björn Lücker bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/15/2016 5:56:52 AM
  • Kanu: Goldfavorit Brendel erreicht Canadier-Finale

    Canadier-Weltmeister Sebastian Brendel hat seine Goldambitionen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eindrucksvoll unterstrichen.
    Der London-Olympiasieger gewann den Vorlauf auf seiner 1000-m-Paradestrecke souverän vor dem Polen Tomasz Kaczor und zog damit direkt ins Finale am Dienstag ein.

    Der 28-Jährige aus Potsdam gilt als größte Goldhoffnung des Deutschen Kanu-Verbandes auf der Lagoa Rodrigo de Freitas. Brendel peilt am Zuckerhut seinen 17. Titel bei einem Großereignis an.
  • Weber/Dietze erreichen olympisches Finale im Kajak-Zweier

    Franziska Weber und Tina Dietze sind bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ohne Umweg ins Finale im Kajak-Zweier gepaddelt. Die London-Olympiasiegerinnen siegten in ihrem Vorlauf auf der Lagoa Rodrigo de Freitas deutlich vor den Chinesinnen Ren Wenjun/Ma Qing. Der Endlauf findet am Dienstag.
  • Vogel über Briten-Erfolge: "Schon sehr fragwürdig"

    Die großen Erfolge der britischen Bahnradsportler haben bei Keirin-Weltmeisterin Kristina Vogel große Verwunderung ausgelöst.
    "Wenn man die letzten Jahre sieht, waren sie Kanonenfutter. Jetzt kommen sie mit einem Niveau daher. Keine Ahnung, ob die drei Jahre nicht trainieren. Ich will niemandem etwas vorwerfen, aber das ist schon sehr fragwürdig", sagte Vogel am Montag nach ihrem Einzug ins Sprint-Viertelfinale bei den olympischen Bahnrad-Wettbewerben in Rio de Janeiro. Die Briten haben bei den ersten sechs Entscheidungen vier Goldmedaillen geholt.
  • Dreisprung-Europameister Heß in Olympia-Quali ausgeschieden

    Dreisprung-Europameister Max Heß ist bei den Olympischen Spielen in Rio in der Qualifikation ausgeschieden.
    Der 20-Jährige kam in der Qualifikation am Montag im dritten Versuch nur auf 16,56 Meter und verpasste damit das Finale.

    Anfang Juli hatte Heß bei der EM in Amsterdam für Aufsehen gesorgt, als er mit einem Satz von 17,20 Meter Gold holte. Es war der erste Europameistertitel für einen deutschen Dreispringer seit 45 Jahren. Bereits bei der Hallen-WM hatte Heß überzeugt - dort belegt er Platz zwei.

    Olympiasieger und Weltmeister Christian Taylor (USA) kam auf 17,24 und schaffte sicher den Sprung ins Finale. Der WM-Zweite Pedro Pablo Pichardo (Kuba) war in Rio nicht am Start.
  • Härle über zehn Kilometer auf Rang sechs

    Team-Weltmeisterin Isabelle Härle hat am berühmtesten Strand der Welt die erste Medaille für die deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro verpassst. Der 28-Jährige  fehlten im Freiwasserrennen über zehn Kilometer an der Copacabana nach 1:57:22,1 Stunden als Siebte 32,6 Sekunden zu Bronze. Sie wurde Sechste. 

    Gold ging überlegen an die WM-Zweite Sharon van Rouwendaal (Niederlande) vor Weltmeisterin Aurelie Muller (Frankreich) und Europameisterin Rachele Bruni.
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Oliver Strerath, t-online.de 8/15/2016 2:09:20 PM
  • Krause mit Rekord, aber ohne Medaille

    Gesa Felicitas Krause hat trotz eines deutschen Rekords eine Medaille bei den Olympischen Spielen über 3000 Meter Hindernis verpasst. Beim Gold-Triumph der Top-Favoritin Ruth Chebet aus Bahrain (8:59:75 Minuten) lief die 24-Jährige in 9:18:41 Minuten auf Rang sechs. 

    Silber gewann die kenianische Weltmeisterin Hyvin Kiyeng Jepkemoi (9:07:12), Bronze holte Emma Coburn (9:07:63) aus den USA.
  • Hoff im Finale

    Der ehemalige Weltmeister Max Hoff hat das olympische Finale im Kajak-Einer über 1000 Meter erreicht. Dem Olympia-Dritten von London genügte im Halbfinale Platz zwei zur Endlaufteilnahme. Hoff startet in Rio de Janeiro auch im Kajak-Vierer über den Kilometer mit Medaillenchancen.
  • Wlodarczyk mit Weltrekord

    Das ist der Hammer! Die polnische Hammerwerferin Anita Wlodarczyk hat Weltrekord aufgestellt. Im dritten Durchgang des Finals schleuderte die 31-Jährige den Hammer auf 82,29 Meter und blieb damit deutlich über der alten Marke (81,08), die sie am 1. August 2015 in Cetniewo aufgestellt hatte. Sie ist klar auf Goldkurs.

  • Weltrekord: Hammerwerferin Anita Wlodarczyk. (Foto: Reuters) 


  • Im Finale gegen China

    Silber ist sicher - und dabei wird es wohl auch bleiben. Denn das deutsche Tischtennis-Team der Frauen trifft im Finale auf die übermächtigen Chinesinnen. Das ist jetzt amtlich.
  • Heidler bleibt nur Rang vier

    Bis kurz vor Schluss durfte Betty Heidler auf Bronze hoffen. Doch dann wurde die Hammerwerferin noch von der Briten Sophie Hitchon mit 74,54 Meter übertrofen. So blieb der Deutschen mit ihrer Weite von 73,71 nur der undankbare vierte Rang. 

    Gold ging wie erwartet an die Polin Anita Wlodarczyk, die während des Wettkampfs mit 82,29 Meter einen Weltrekord aufgestellt hatte. Silber sicherte sich die Chinesin Zhang Wenxiu (76,75).
  • Popp im Halbfinale

    Eduard Popp darf weiter auf eine Medaille hoffen. Der Superschwergewichts-Ringer setzte sich im Viertelfinale gegen den Olympia-Siebten von London 2012, Bashir Babajanzadek Darzi aus Iran, nach Punkten durch und steht im Halbfinale. Er hat bei einem weiteren Sieg die Medaille sicher.



  • Deutschland liegt vorn

    Mal schnell ein Blick zum Handball: Das deutsche Team liegt in seinem letzten Gruppenspiel gegen Ägypten nach rund 25 Spielminuten mit 13:10 in Führung. Weiter so!!!
  • Drei Treffer Vorsprung

    Der Trend hat sich fortgesetzt. So liegen die deutschen Handballer zur Halbzeit in ihrem letzten Gruppenspiel gegen Ägypten mit drei Treffern vorn. 15:12 heißt es für die DHB-Auswahl, die bereits für das Viertelfinale qualifiziert ist.


  • Drei vorn: Martin Strobel (links) liegt mit den deutschen Handballern gegen Ägypten zur Pause mit 15:12 in Führung. (Foto: Reuters) 



  • Ungläubiger Blick: Obwohl Gesa-Felicitas Krause über 3000 Meter Hindernis in persönlicher Bestzeit zum deutschen Rekord lief stand am Ende nur der sechste Rang. (Foto: dpa) 


  • Und was kommt jetzt?

    In Rio gibt es so gut wie keine Pausen. So steht demnächst die Entscheidung bei den Dressur-Reitern an. Isabell Werth ist auf Goldkurs. Ihre deutschen Teamgefährtinnen haben ebenfalls Medaillen im Visier.

    Die deutschen Hockey-Frauen wollen es den Männern nachmachen und ebenfalls ins Halbfinale einziehen. Dazu ist ein Sieg im Viertelfinale gegen die USA nötig. Los geht es um 17.30 Uhr.

  • Weiter geht es!!

    Beim Handball läuft übrigens die zweite Halbzeit. 33 Minuten gespielt, Deutschland führt mittlerweile mit 18:13 gegen Ägypten.
  • Kanuten als Gold-Anwärter

    Da ist doch was drin für die deutschen Rennkanuten. Mit souveränen Vorlaufsiegen haben sich Sebastian Brendel im Canadier-Einer über 1000 Meter sowie Franziska Weber und Tina Dietze im Kajak-Zweier über die Hälfte der Distanz als Gold-Anwärter in Stellung. Ob es klappt, werden wir am Dienstag in den Finals sehen.
  • Popp ringt um Bronze

    Gold und Silber sind dahin. Doch Bronze ist noch drin. Deutschlands schwerster Ringer, Eduard Popp, hat das olympische Halbfinale in Rio de Janeiro gegen den türkischen Weltmeister Riza Kayaalp verloren. Nach der vorzeitigen 0:8-Niederlage kämpft der 25-Jahrige Olympia-Neuling am Montagabend um Rang drei.
  • In Führung

    Im Dressur-Viereck steht die Entscheidung an. Eben gerade hat die Deutsche Kristina Broring-Sprehe die Führung übernommen. Jetzt gilt es ihre 87,142 Punkte zu schlagen.
  • Toooooooooor!!!!!

    Die deutschen Hockey-Damen sind in ihrem Viertelfinale gegen die USA mit 1:0 in Führung gegangen. Marie Mavers (8.) traf zum 1:0.

  • Auf Kurs: Lisa Schütze (rechts) ist mit den deutschen Hockey-Damen im Viertelfinale gefordert. (Foto: dpa)  


  • Britin noch besser

    Lang lag Kristina Broring-Sprehe nicht in Führung. Bereits die nächste Starterin in Dressur, die Britin Charlotte Dujardin, zog mit 93,928 Punkten an die Spitze.
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