Olympia kompakt
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Olympia kompakt

  • Und schon wieder: Tooooooor!!

    Die deutschen Hockey-Damen sind auf Kurs. Mittlerweile führen sie in ihrem Viertelfinale gegen die USA mit 2:0. Lisa Altenburg (14.) hat erhöht.
  • Jetzt wird es deutlich

    Die deutschen Handballer ziehen gegen Ägypten Treffer um Treffer davon. Knapp sechs Minuten vor Spielende führt die DHB-Auswahl mit 29:22.

  • Aussichtslose Lage: Ringer Eduard Popp (unten) war in seinem Halbfinale gegen den Türken Riza Kayaalp chancenlos. Aber noch ist Bronze für den Deutschen drin. (Foto: Reuters)


  • Gruppensieger!!

    Die deutschen Handballer haben ihr letztes Gruppenspiel gegen Ägypten mit 31:25 (15:12) gewonnen und ziehen als Gruppensieger ins Viertelfinale ein - das Team war bereits qualifiziert. Überragender Spieler beim Europameister war einmal mehr Keeper Andreas Wolff, der in der ersten Halbzeit jeden zweiten Wurf auf sein Tor parierte. Als treffsicherste Werfer überzeugten Kapitän Uwe Gensheimer mit sieben sowie Tobias Reichmann und Kai Häfner mit jeweils sechs Toren.

    In der Runde der letzten Acht trifft die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Mittwoch auf den Viertplatzierten der Vorrundengruppe A. Ob Vize-Weltmeister Katar oder Argentinien der Gegner sein wird, entscheidet sich am späten Abend.
  • Halbzeit! 2:0!!

    Die deutschen Hockey-Damen sind auf Halbfinal-Kurs. In ihrem Viertelfinale gegen die USA führen sie mit 2:0. So kann es weitergehen!!
  • Werth geht ins Dressur-Viereck

    Isabell Werth geht als letzte Starterin ins Dressur-Viereck. Reicht es noch zu Gold? Sie braucht mit "Weihegold Old" eine starke Leistung, um die Britin Dujardin noch von der Spitze zu verdrängen. Aber schon jetzt ist klar: Kristina Bröring-Sprehe hat eine Medaille sicher - es wird Silber oder Bronze.
  • Silber und Bronze!

    Die Titelverteidigerin war nicht zu schlagen, doch die deutschen Dressur-Reiter durften sich nach Gold im Team über Silber und Bronze im Einzel freuen. Hinter der souveränen Britin Charlotte Dujardin (93,857 Punkte) wurde Isabell Werth (89,071) Zweite, Teamkameradin Kristina Bröring-Sprehe (87.142) landete auf Rang drei.
  • Insgesamt auf Rang fünf

    Mal ein kurzer Blick auf den Medaillenspiegel. Da liegt Deutschland nach 165 von 306 Entscheidungen auf Rang fünf. Die Bilanz bisher: achtmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze. Es führt die USA (26/21/23) - da kommen wir wohl nicht mehr ran :-)
  • Weiter 2:0

    Auch nach drei Viertel liegen die deutschen Hockey-Damen im Viertelfinal-Vergleich gegen die USA mit 2:0 in Führung. Noch 15 Minuten überstehen, dann heißt es Halbfinale!!
  • Der Anschlusstreffer

    Beim Viertelfinale der Hockey-Damen wird es noch einmal spannend, nachdem den USA der Anschlusstreffer gelungen ist. Rund vier Minuten vor Schluss heißt es nur noch 2:1 für Deutschland. Durchhalten Mädels!!
  • HALBFINALE!!

    Durchatmen. Es hat gelangt. Die deutschen Hockey-Damen stehen wie die DHB-Männer in Rio im Halbfinale. Allerdings wurde es gegen die USA im Viertelfinal-Vergleich noch einmal spannend. Letztlich reichte das 2:1. Gegner in der Runde der letzten Vier ist am Mittwoch entweder Topfavorit Niederlande oder Argentinien. Wir drücken auf jeden Fall schon mal die Daumen.
  • Verdiente Pause!

    Auch Rio braucht mal ne Pause. Momentan geht es bei Olympia eher ruhig zu. Aber wirklich nur momentan. Denn es wird schon wieder geturnt. Der nächste Höhepunkt aus deutscher Sicht beginnt um 20 Uhr. Tischtennis der Männer. Halbfinale im Teamwettbewerb. Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Bastian Steger kämpfen gegen Japan um den Einzug ins Endspiel.
  • Werth ist "einfach nur happy"

    Isabell Werth holte in Rio ihre insgesamt zehnte Olympia-Medaille. Für die Dressurreiterin war es kein verlorenes Gold gegen die überragende Britin Charlotte Dujardin mit Valgero. Es war ein gewonnenes Silber.

    "Ich bin einfach nur super-happy", kommentierte Werth nach ihrem Kür-Auftritt mit Weihegold: "Das war das Optimum, was ich herausholen konnte." 

    Mit dem Gewinn der Silbermedaille hat Werth bei fünf Olympia-Teilnahmen seit 1992 nun sechsmal Gold und viermal Silber gewonnen. Schon mit dem Olympiasieg am Freitag mit dem Team war sie zur erfolgreichsten Reiterin in der olympischen Geschichte aufgestiegen.

    Im Ranking der erfolgreichsten deutschen Olympioniken ist Werth Zweite hinter der ehemaligen Kanutin Birgit Fischer mit achtmal Gold und viermal Silber.

  • Glänzende Aussichten: Silbermedaillen-Gewinnerin Isabell Werth (links) und die drittplatzierte Kristina Bröring-Sprehe flankieren Olympia-Siegerin Charlotte Dujardin nach dem Finale im Dressur-Reiten. (Foto: dpa) 


  • Gold für Griechenland

    Der griechische Kunstturner Eleftherios Petrounias hat olympisches Gold an den Ringen gewonnen. In Rio de Janeiro setzte sich der Welt- und Europameister mit 16,000 Punkten vor London-Olympiasieger Arthur Zanetti (15,766/Brasilien) und dem Russen Denis Abljasin (15,700) durch.

    Deutsche Turner fehlten im Finale ebenso wie der frühere Weltmeister Yuri van Gelder. 
  • Es geht um das Finale

    Die deutschen Tischtennis-Herren wollen ins Finale. Und das lässt sich doch gut an. Dimitrij Ovtcharov führt im ersten Einzel des Halbfinals gegen den Japaner Yoshimura mit 2:0-Sätzen.
  • Nächste Entscheidung im Turnen

    Weltmeister Ri Se-gwang aus Nordkorea hat am Sprung die Goldmedaille gewonnen. Für seine zwei Sprünge erhielt der 31 Jahre alte Kunstturner im Schnitt 15,691 Punkte und distanzierte damit Denis Abljasin aus Russland (15,516) sowie den Japaner Kenzo Shirai (15,449). Das Finale fand ohne deutsche Beteiligung statt.
  • Hand in Hand ins Ziel: Die Hahner-Zwillinge beendeten den Marathon bei Olympia gemeinsam. (Foto: imago/Xinhua)

    DLV kritisiert Hahner-Zwillinge scharf


    Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat scharfe Kritik am Marathon-Auftritt der Hand ins Hand ins Ziel gelaufenen Zwillinge Lisa und Anna Hahner bei den Rio-Spielen geübt.
    "Die Hahner-Zwillinge Lisa und Anna beendeten ihr olympisches Marathon-Rennen mit mehr als 21 Minuten Rückstand auf die Siegerin, mit mehr als 15 Minuten über ihren Bestleistungen auf Platz 81 und 82", sagte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen. "Es wirkte so, als absolvierten sie einen Volkslauf und nicht die olympische Entscheidung."

    Wenn Platzierung und Zeit bei einem olympischen Wettbewerb in den Hintergrund treten, wie die beiden Athletinnen unmittelbar nach dem Zieleinlauf formulierten, "dann ist das respektlos und ein Schlag ins Gesicht aller anderen Athleten der deutschen Olympiamannschaft", schimpfte Kurschilgen.

    Mittlerweile meldeten sich die Zwillinge in der Diskussion zu Wort. "Platz 81 und 82. Definitiv nicht das, was wir uns erhofft haben. Ob wir zufrieden sind? Nein. Das Überqueren der Ziellinie? Dennoch einer unser größten sportlichen Momente", schrieben sie bei Facebook.

    Vier Jahre hätten sie auf diesen "Moment hingelebt und hintrainiert", erklärten die Hahners weiter: "Dafür sind wir im Training an unser Limit und ab und zu auch darüber hinaus gegangen. Die Vorbereitung hatte Höhen und Tiefen." 
    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Oliver Strerath, t-online.de 8/15/2016 6:54:04 PM
  • Das ging flott!!

    Dimitrij Ovtcharov hat sich nicht lange bitten lassen und die deutschen Tischtennis-Herren im Halbfinale gegen Japan mit 1:0 in Führung gebracht. Für seinen Dreisatz-Erfolg (11:8, 11:3, 11:3) gegen Maharu Yoshimura brauchte die deutsche Nummer eins nur 25 Minuten. Als nächstes ist Timo Boll gegen Jun Mizutani gefordert.

  • Schlagfertig: Dimitrij Ovtcharov will mit den deutschen Tischtennis-Herren ins Finale. (Foto: dpa) 


  • Boll hat deutlich mehr Mühe

    Timo Boll hat im zweiten Einzel im Team-Wettbewerb der Tischtennis-Herren deutlich mehr Mühe. Prompt verlor er den ersten Satz in seiner Halbfinal-Partie. 
  • 0:2 - Boll muss kämpfen

    Timo Boll hat im Halbfinal-Vergleich gegen Japan in seinem Einzel auf den zweiten Satz verloren. Jetzt muss der Routinier kämpfen.
  • Ausgleich für Japan

    Nach der Führung durch Dimitrij Ovtcharov zieht Timo Boll gegen Jun Mizutani den Kürzeren - 0:3 verliert der Routinier, Japan gleicht im Halbfinale des Team-Wettbewerbs der Tischtennis-Herren damit zum 1:1 aus. 

    Boll hat nun an der Seite von Bastian Steger die Chance, es im Doppel besser zu machen. 
  • Segler Heil und Plößel auf Medaillenkurs

    Erik Heil und Thomas Plößel segeln weiter auf Medaillenkurs. Trotz eines mäßigen Auftakts mit Platz 15 am Montag festigten die Kieler ihren zweiten Gesamtrang mit einem vierten und fünften Wettfahrtrang danach und verschafften sich eine gute Ausgangsposition vor den letzten drei Vorrennen am Dienstag.

    Die Spitzenreiter Peter Burling und Blair Tuke aus Neuseeland bauten ihren Vorsprung bereits auf 18 Punkte aus. Aber auch der Abstand der Deutschen auf die Dritten, Nathan Outteridge und Iain Jensen (Australien), ist mit
    15 Zählern solide.

  • Traurige Nachricht: Stefan Henze gestorben

    Das deutsche Olympiateam trauert um Stefan Henze. Der Kanuslalom-Trainer starb am Montag an den Folgen der schweren Verletzungen, die er bei einem Autounfall am frühen Freitagmorgen erlitten hatte. Seinen Tod bestätigte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Henze wurde 35 Jahre alt.

    Henze und der Sportwissenschaftler Christian Käding, der auch zum Team der Slalom-Kanuten gehört, hatten in einem Taxi gesessen, als der Unfall passierte. Während Käding und der Taxifahrer nur leicht verletzt wurden, erlitt Henze ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Auch eine noch am Freitag durchgeführte Notoperation konnte ihn nicht mehr retten.

    Der aus Halle an der Saale stammende Henze war früher selbst erfolgreicher Slalom-Kanute. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann er im C2 mit Marcus Becker Silber, 2003 war das Duo Weltmeister, 2008 Europameister. In Rio betreute Henze Melanie Pfeifer (Augsburg), Starterin im Kajak-Einer.


  • Wir sind tieftraurig. Ruhe in Frieden, Stefan, Du bleibst für immer in unseren Herzen. http://pbs.twimg.com/media/Cp7JHdxW8AA0sm_.jpg

  • Der Sport tritt für uns in den Hintergrund. Kanu-Bundestrainer Stefan Henze ist seinen schweren Verletzungen erlegen dosb.de/de/leistungssp…

  • 1:1 nach Sätzen im Doppel

    Nach dieser traurigen Nachricht fällt es schwer, zum Sportgeschehen zurückzukehren. Aber auch das gehört zu Olympia. Also zurück zum Tischtennis, wo es im Team-Halbfinale der Herren zwischen Deutschland und Japan im Doppel 1:1 nach Sätzen steht.
  • Auch das geht Doppel verloren

    Nach dem vielversprechendem Auftakt mit dem Sieg von Dimitrij Ovtcharov liegen die deutschen Tischtennis-Herren im Halbfinale des Team-Wettbewerbs nun hinten. Erst verlor Timo Boll sein Einzel, dann folgte im Doppel gemeinsam mit Bastian Steger gegen Japan eine 1:3-Niederlage. 

    Im dritten Einzel ist nun Steger gegen Jun Mizutani gefordert, der Boll keine Chance gelassen hatte. Ein Sieg muss aber her, sonst ist der Traum von Olympia-Finale geplatzt.
  • Ringer Kudla mit Chancen auf Bronze

    Ringer Denis Kudla hat seine Medaillenchance gewahrt. Der 21 Jahre alte Griechisch-Römisch-Spezialist setzte sich in der Hoffnungsrunde gegen den Iraner Habibollah Jomeh Akhlaghi nach Punkten durch. Im Kampf um Bronze in der Klasse bis 85 Kilogramm trifft der EM-Dritte nun auf Victor Lorincz aus Ungarn.
  • Gold am Schwebebalken für Niederländerin

    Der Traum vom olympischen Rekord ist geplatzt: US-Kunstturnerin Simone Biles hat sich am Schwebebalken mit der Bronzemedaille begnügen müssen und kann damit nicht als erste Turnerin fünfmal Gold bei einer Olympia-Ausgabe gewinnen. Die 19-Jährige, die in Rio mit dem Team, im Mehrkampf und am Sprung triumphiert hatte, erhielt nur 14,733 Punkte.

    Olympiasiegerin wurde die Niederländerin Sanne Wevers (15,466) vor Lauren Hernandez (USA/15,333). Das Finale fand ohne deutsche Beteiligung statt.
  • Nach Handschlag-Eklat: Judoka heimgeschickt

    Der ägyptische Judoka Islam El Shehaby ist wegen des Handschlag-Eklats bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro nach Hause geschickt worden. Das nationale olympische Komitee Ägyptens entschied sich für den Schritt, da El Shehaby sich nach seiner Niederlage gegen Or Sasson geweigert hatte, dem Israeli die Hand zu geben.

    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verurteilte den Vorgang. In einer Mitteilung der Disziplinarkommission hieß es, El Shehaby habe sich nicht entsprechend der Regeln des Fair Play und der olympischen Werte verhalten. 

    Der Judoka habe einen "strengen Verweis für unangemessenes Verhalten" erhalten.Die Disziplinarkommission forderte zudem das nationale olympische Komitee Ägyptens auf, seine Sportler künftig vor den Spielen über die olympischen Werte zu informieren.
  • Traum vom Finale geplatzt

    Die deutschen Tischtennis-Herren haben den Einzug ins Olympische Finale verpasst. Sie verloren im Team-Wettbewerb den Halbfinal-Vergleich gegen Japan mit 1:3. Nach dem Auftaktsieg von Dimitrij Otvcharov steckten Timo Boll und Bastian Steger im Einzel sowie gemeinsam im Doppel jeweils Niederlagen ein.

    Zumindest bleibt für das DTTB-Trio noch die Chance auf Bronze. Im "kleinen Finale" bekommt es das deutsche Team am Mittwoch mit dem Verlierer der Partie China gegen Südkorea zu tun.
  • BRONZE FÜR KUDLA!!

    Ringer Denis Kudla hat überraschend Olympia- Bronze gewonnen. Der 21-Jährige aus Schifferstadt setzte sich in der Kategorie bis 85 Kilogramm im griechisch-römischen Stil im Kampf um Platz drei gegen den Ungarn Viktor Lörincz durch. Es ist die erste deutsche Olympia-Medaille im Ringen seit 2008.

    Dagegen hat Eduard Popp eine Medaille verpasst. Der 25-Jährige musste sich in der Griechisch-römisch-Klasse bis 130 Kilogramm dem Aserbaidschaner Sabah Schariati im kleinen Finale um Bronze geschlagen geben. Popp belegte damit Platz fünf. Gold ging zum dritten Mal in Folge an den Kubaner Mijain Lopez Nunez
    von Oliver Strerath, t-online.de bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/15/2016 8:30:17 PM

  • Alles im Griff: Denis Kudla (oben) hat seinen Ringkampf um die Bronze-Medaille gegen den Ungarn Lörincz gewonnen. (Foto: dpa)  



  • Der Deutsche Stephan Feck (Foto: Reuters)

    Wasserspringer Hausding und Feck im Halbfinale vom 3-Meter-Brett

    Die Wasserspringer
    Patrick Hausding und Stephan Feck haben das Halbfinale vom 3-Meter-Brett erreicht.
    Rekord-Europameister Hausding, der sich in seinem dritten und letzten Wettbewerb Hoffnungen auf eine Medaille macht, belegte nach zwei schwächeren Sprüngen den sechsten Platz (440,00). Feck wurde Neunter (423,50).

    Der chinesische Weltmeister He Chao scheiterte dagegen sensationell als 21.
    (380,35) an der ersten Hürde. Hausding und Feck hatten zuvor gemeinsam im Synchron-Wettbewerb den vierten Platz belegt.

  • Jewgeni Tischtschenko (re.) jubelt, Wassili Lewit (li.) schaut verdutzt. (Foto: dpa)

    Skandal-Urteil beim olympischen Box-Finale im Schwergewicht

    Der russische Boxer Jewgeni Tischtschenko hat höchst umstritten Olympia-Gold im Schwergewicht gewonnen.
    In der Klasse bis 91 Kilogramm sahen alle drei Punktrichter den 25-Jährigen mit 29:28 als Sieger, obwohl der Kasache Wassili Lewit nach Meinung von Zuschauern und Kommentatoren der überlegene Boxer war.  In der dritten Runde hatte er Tischtschenko mit einem Kopftreffer einen Cut zugefügt. Beobachter sprachen nach dem Votum der Punktrichter aus Algerien, Irland und Kolumbien von einem skandalösen Urteil, an denen die olympischen Box-Geschichte reich ist.

    Während Lewit auf dem Weg in die Kabine den Kopf schüttelte, pfiffen und buhten Fans den Sieger aus, auch während der Medaillenvergabe.
    "Ich bin darüber sehr traurig. Ich respektiere meinen Gegner und das Publikum. Ich kann nicht wissen, weshalb sie gebuht haben", sagte Tischtschenko. "Sie haben mir den Sieg gegeben, also wird es Gründe dafür geben."

    Die Gründe für den Unmut der Zuschauer, unter ihnen auch der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach, könnte auch mit dem derzeit schlechten Ansehen russischer Sportler in Rio nach dem Dopingskandal daheim zu tun haben.
    Verlierer Lewit bat die Fans während der Siegerehrung fair um Ruhe, indem er den Finger auf die Lippen legte. "Jeder Boxer, der in den Ring kommt, verdient Respekt", sagte er. Der 28-Jährige war sich nach dem Kampf sicher, die Goldmedaille zu bekommen. "In meinen Kopf dachte ich, dass ich gewonnen habe. Die Trainer waren ganz zufrieden."
  • Kenianer Rudisha holt erneut Gold über 800 Meter

    Der Kenianer David Rudisha hat sich erneut den Olympiasieg über 800 Meter gesichert.
    Der 27-Jährige triumphierte in 1:42,15 Minuten. Silber hinter Rudisha holte der Algerier Taoufik Makhloufi in 1:42,61 Minuten. Die Bronze-Medaille gewann Clayton Murphy aus den USA in 1:42,93 Minuten. Rudisha hatte bereits 2012 Gold in London gewonnen, damals sogar in der Weltrekordzeit von 1:40,91 Minuten. Alfred Kipketer aus Kenia musste sich nach einem rasanten Start mit Platz sieben begnügen.
  • Kuriose Vorentscheidungen im Hürdenlauf der Männer

    Gregor Traber hat als einziger deutscher Hürdensprinter im Regen von Rio de Janeiro das Halbfinale erreicht.
    Der 23-Jährige lief unter schwierigen Bedingungen 13,50 Sekunden und qualifizierte sich als Dritter seines Vorlaufs direkt für die nächste Runde

    Alexander John und Matthias Bühler vergaben gleich zwei Chancen zum Weiterkommen.
    Weil es in ihren Vorläufen besonders stark geregnet hatte, durften beide aus "Gründen der Fairness" noch einmal starten. Doch nach 13,90 Sekunden für Bühler und 14,13 für John war dann endgültig Endstation.

  • Schweres Gerät: Die abgestürzte Seilkamera im Olympia-Park. (Foto: dpa) 


    von Oliver Strerath, t-online.de bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/16/2016 11:32:58 AM

  • Seilkamera stürzt ab - vier Verletzte

    Eine herabstürzende Seilkamera hat vier Personen im Olympiapark von Rio de Janeiro verletzt. Eine Frau musste mit einer Halskrause vom Unfallort weggefahren werden. Augenzeugen berichteten von blutverschmierten Gesichtern bei den Opfern.

    Ein Seil, an dem die Kamera in luftiger Höhe hing, war gerissen. daraufhin stürzte das schwere Gerät in der Nähe der Carioca-Arena zu Boden. Zwei der Verletzten waren von den gerissenen Kabeln getroffen. Die Kamera gehört der Olympic Broadcasting Services (OBS), von der die offiziellen TV-Bilder von den Sommerspielen geliefert werden. Der Unfallort wurde sofort abgesperrt.

    Nach Angaben von OBS fanden zum Unglückszeitpunkt Reparaturmaßnahmen statt, als plötzlich beide Trägerseile rissen und die Kamera in der Nähe der Carioca-Arena aus 20 Metern Höhe fiel.
    von Oliver Strerath, t-online.de bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/16/2016 11:33:00 AM

  • Abgestürzt: Ein Sicherheitsbeamter bewacht den Tatort mit der abgestürzte Seilkamera. (Foto: dpa)


    von Oliver Strerath, t-online.de bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/16/2016 11:33:02 AM
  • Brendel holt Gold im Canadier-Einer - Silber für Damen-Kajak-Zweier

    Rennkanute Sebastian Brendel hat seinen Triumph von vor vier Jahren wiederholt - und ist somit erneut Olympiasieger im Canadier-Einer. Im Kajak-Zweier habt das Damen-Duo Weber/Dietz Silber gewonnen. Lesen Sie mehr hier.
  • Keine dritte Kanu-Medaille - Hoff wird Siebter
     
    Gold im Canadier-Einer, Silber im Kajak-Zweier - kein Edelmetall im Kajak-Einer: Rennkanute Max Hoff ist klar an einer Medaille vorbeigepaddelt. Vier Jahre nach dem Bronze-Gewinn in London musste er sich im Kajak-Einer über 1000 Meter mit Platz sieben zufriedengeben. Olympiasieger wurde der Spanier Marcus Walz vor dem Tschechen Josef Dostal und dem Russen Roman Anoschkin.
  • Bahnrad: Kristina Vogel erreicht Sprint-Halbfinale
     
    Kristina Vogel hat bei den olympischen Bahnrad-Wettbewerben das Halbfinale im Sprint erreicht. Die 25-Jährige setzte sich in zwei Läufen gegen Lee Wai-Sze aus Hongkong durch und trifft nun im Halbfinale auf die Britin Katy Marchant.
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