Reaktionen zum Rücktritt von FIFA-Präsident Joseph Blatter
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Reaktionen zum Rücktritt von FIFA-Präsident Joseph Blatter

  • von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 8:21:04 AM
  • Blatter-Tochter äußert sich zur Entscheidung ihrers Vaters

    Corinne
    Blatter-Andenmatten, die Tochter von Joseph
    Blatter, hat die Gerüchte dementiert, dass die Rücktrittsankündigung ihres Vaters als FIFA-Präsident mit neuerlichen FBI-Ermittlungen zu tun haben. "Er ist ein großartiger Mensch. Mit dieser Entscheidung wollte er in erster Linie auch uns, seine Familie, schützen", sagte die 54-Jährige im Schweizer Blick: "Seine Entscheidung hat nichts, aber auch gar nichts, mit den kursierenden Anschuldigungen zu tun. Mein Vater ist ein ehrlicher Mensch, der sein Leben dem Fußball gewidmet hat."

    Die Ankündigung ihres Vaters sei insofern eine Erleichterung, als der von allen Seiten aufgebaute Druck jetzt wegfalle: "Zuletzt ging es nur noch darum, ihn fertigzumachen.
    Das hat mir extrem wehgetan." Blatter-Andenmatten wünsche sich "mir für meinen Vater und für den Weltfußball, dass nun wieder Ruhe einkehrt. Vor allem aber wünsche ich mir, dass die Weltöffentlichkeit endlich anerkennt, was er in den letzten 40 Jahren Großartiges für den Fußball geleistet hat".
  • Blatter bei U20-WM "nicht willkommen"

    Der neuseeländische Fußballverband NZF als Ausrichter der U20-Weltmeisterschaft hat den noch amtierenden FIFA-Präsidenten Joseph S.
    Blatter zur Persona non grata erklärt. "Wenn er kommt, besteht die Gefahr, dass er zu einer Nebenattraktion wird und die Veranstaltung in den Schatten stellt", sagte NZF-Geschäftsführer Andy Martin bei "RadioSport".

    Man habe noch keine Bestätigung, dass Blatter seinen für den 20.
    Juni geplanten Besuch absagt, allerdings "würde man sich das wünschen. Aber wer weiß", so Martin.

    Den angekündigten Rücktritt des 79-jährigen Schweizers nahm Martin mit Wohlwollen auf: "Es hätte schon am Freitag geschehen sollen.
    Es ist ein großer Tag für den Fußball. Wir können nun alle zusammen damit beginnen, den ramponierten Ruf des Fußballs wieder aufzupolieren."

  • FIFA-Chef Joseph Blatter. (Foto: ap)

    Nach der überraschenden Rücktrittsankündigung von Joseph Blatter reagiert die Fußball-Welt mit Wohlwollen auf die Entscheidung des 79-jährigen Schweizers.

    Hier einige Reaktionen im Überblick:
    von Steffen Engesser bearbeitet von Maximilian Köhling 6/2/2015 5:34:01 PM
  • Blatters Rücktritts-Rede im Wortlaut

    FIFA-Präsident Sepp Blatter hat am Dienstag überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Im folgenden der Wortlaut seiner Erklärung in einer nicht offiziellen Übersetzung aus dem Englischen.

    "Ich habe gründlich über meine Präsidentschaft und die 40 Jahre nachgedacht, in denen mein Leben untrennbar mit der FIFA und dem großen Sport Fußball verbunden war. Ich schätze die FIFA mehr als alles andere und ich will nur das Beste für die FIFA und den Fußball tun. Ich fühlte mich verpflichtet, mich zur Wiederwahl zu stellen, da ich glaubte, dass dies das Beste für die Organisation sei. Diese Wahl ist vorbei, die Herausforderungen für die FIFA aber nicht. Die FIFA braucht eine tiefgreifende Umstrukturierung. Obwohl ich von der Mitgliedschaft der FIFA ein Mandat habe, fühle ich nicht, ein Mandat von der gesamten Fußballwelt zu haben - den Fans, den Spielern, den Clubs, den Menschen, die Fußball leben, atmen wie wir alle bei der FIFA. Deshalb habe ich mich entschieden, mein Mandat niederzulegen und einen außerordentlichen Wahlkongress einzuberufen.

    Ich werde meine Aufgaben als FIFA -Präsident bis zu dieser Wahl weiter wahrnehmen. Der nächste ordentliche FIFA-Kongress findet am 13. Mai 2016 in Mexiko-Stadt statt. Das würde zu einer unnötigen Verzögerung führen und ich werde das Exekutivkomitee bitten, den außerordentlichen Kongress zur Wahl meines Nachfolgers zum frühest möglichen Zeitpunkt zu organisieren. Dies muss entsprechend der FIFA-Statuten geschehen und den besten Kandidaten genug Zeit gewähren, sich selbst zu präsentieren und für sich zu werben. Da ich kein Kandidat sein werde und deshalb frei von den Einschränkungen bin, die eine Wahl unausweichlich mit sich bringt, sollte ich in der Lage sein, weitreichende, grundlegende Reformen voranzutreiben, die unsere vorigen Anstrengungen übersteigen.

    Wir haben jahrelang hart an administrativen Reformen gearbeitet, aber es ist für mich offensichtlich, dass diese zwar weitergeführt werden müssen, aber nicht ausreichen. Dem Exekutivkomitee gehören Repräsentanten von Verbänden an, über die wir keine Kontrolle haben, für deren Handlungen aber die FIFA verantwortlich gemacht wird. Wir brauchen einen tiefgehenden strukturellen Wandel. Die Größe des Exekutivkomitees muss verringert und seine Mitglieder vom FIFA-Kongress gewählt werden. Die Integritätsprüfung aller Mitglieder des Exekutivkomitees muss zentral von der Fifa organisiert werden und nicht von den Verbänden.

    Wir brauchen Amtszeitbegrenzungen nicht nur für den Präsidenten, sondern für alle Mitglieder des Exekutivkomitees. Ich habe schon vorher für diese Änderungen gekämpft und, wie jedermann weiß, meine Bemühungen wurden blockiert. Dieses Mal werde ich gewinnen. Ich kann das nicht alleine. Ich habe Domenico Scala gebeten, die Einführung und Umsetzung dieser und anderer Maßnahmen zu beaufsichtigen. Scala ist der Unabhängige Vorsitzende des Komitees für Rechnungsprüfung und Regelüberwachung und wird in dieser Funktion auch die Wahl meines Nachfolgers managen. Scala genießt Vertrauen in großen Kreisen innerhalb und außerhalb der Fifa und hat alles Wissen und alle Erfahrung, die benötigt werden, um diese großen Reformen anzupacken.

    Es ist meine tiefe Sorge um die FIFA und ihre Interessen, die ich sehr hoch halte, die mich zu dieser Entscheidung geführt haben. Ich möchte jenen danken, die mich immer konstruktiv und loyal als FIFA-Präsident unterstützt haben und die so viel für das Spiel getan haben, das wir alle lieben. Wichtiger als alles andere ist mir, dass wenn das alles vorbei ist, der Fußball der Sieger sein wird.




  • Platini: "Mutige Entscheidung"

    UEFA-Präsident Michel Platini hat den Rücktritt von FIFA-Präsident Joseph Blatter begrüßt. "Es war eine schwierige Entscheidung, eine mutige Entscheidung, und die richtige Entscheidung", sagte der Chef der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

    Platini hatte Blatter vor dessen Wiederwahl wiederholt erfolglos zum Rücktritt aufgefordert und gilt als der größte Kritiker des Schweizers. Bei den Neuwahlen ist der Franzose, der erst im März als UEFA-Präsident bestätigt worden war, vielleicht sogar ein möglicher Nachfolge-Kandidat. Den Wahlkampf gegen Blatter hatte der frühere Starspieler gescheut.

  • von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Steffen Engesser 6/2/2015 6:47:03 PM

  • Wird Ali bin Al Hussein der neue FIFA-Präsident? (Foto: Reuters)

    Prinz Ali steht für Neuwahlen bereit


    Der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein steht nach dem Rücktritt von Blatter für Neuwahlen bereit. "Ali ist für Neuwahlen bereit", sagte Sala Sabra, Vizepräsident des jordanischen Fußball-Verbandes. Prinz Hussein bezeichnete den Rücktritt Blatters als "richtigen Schritt". 

    Blatter hatte sich am vergangenen Freitag mit 133:73 Stimmen gegen den 39-Jährigen durchgesetzt. Prinz Ali galt als Kandidat der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und wurde von Präsident Michel Platini (Frankreich) offen unterstützt.


  • Romário: Mit Blatter-Rücktritt beginnt neue Ära im Weltfußball

    Brasiliens Ex-Stürmerstar und heutige Senator Romário hat den angekündigten Rücktritt von Joseph Blatter als "beste Nachricht" der vergangenen Zeit begrüßt. Dies sei der Anfang einer neuen Ära im Weltfußball, schrieb der Weltmeister von 1994 via Facebook.

    Alle korrupten Funktionäre der Verbände, würden ihren Sturz wie einen "Tsunami" erleben, sagte er voraus.
    "Ich hoffe jetzt, das Wasser dieser großen Welle reicht aus, um all die Korruption wegzufegen, die von der größten Einheit des Fußballs (FIFA) angeführt wurde", betonte Romário, der in den letzten Jahren zu den größten Kritikern der FIFA gehörte. 
  • IOC-Präsident Bach: "Haben großen Respekt vor der Entscheidung"

    Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), sieht den Rückzug von Blatter als Schritt in die richtige Richtung. "Wir haben großen Respekt vor der Entscheidung von Präsident Blatter, sein Amt niederzulegen, um die notwendigen Reformen zu initiieren und Platz für eine neue FIFA-Führung zu machen, die diese Veränderungen vorantreibt", teilte Bach mit.
  • Figo: "Sollten jetzt eine weltweite Lösung finden"

    Luis Figo hat den Rücktritt von Blatter ebenfalls begrüßt. "Es ist ein guter Tag für die FIFA und für den Fußball", sagte der frühere portugiesische Weltstar am Dienstag. Figo hatte wie der Niederländer Michael van Praag kurz vor der Wahl zugunsten des später unterlegenen Prinz Ali bin al-Hussein seine Kandidatur für den Chefposten im Weltverband zurückgezogen.

    "Wir sollten verantwortlich und ruhig eine gemeinsame weltweite Lösung finden, um eine neue Ära mit Dynamik, Transparenz und Demokratie in der FIFA zu starten", forderte Figo.


  • Blatter-Freund Mutko: Rücktritt "kam völlig überraschend"

    Der Rücktritt von
    Blatter hat auch dessen russische Freunde "überrascht". Es sei aber "offensichtlich, dass er die FIFA schützen will und erwartet, dass die Reformen in der Organisation weitergeführt werden", sagte Russlands Sportminister Witali Mutko, der auch im Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbands sitzt.

    Russland ist 2018 Gastgeber der nächsten Weltmeisterschaft. Es ist fast sicher, das der russische Verband bei der Präsidenten-Wahl am vergangenen Freitag entgegen der Erwartungen aus der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für Blatter votiert hat.
  • Wie kann man solch einen korrupten Menschen, der seine GRENZEN nicht kennt, seine Profilneurose auslebt noch bedauern ?????????????
  • ....jetzt kommen endlich die zum Zuge die ihm bei der Wahl die (zweifelhafte) Ehre erwiesen haben. Freue dich Europa!
  • Wenn Junker,Merkel und Draghi nur genauso einsichtig wären.Die haben sich im Amt auch überlebt.
  • alle die, die in den letzten tagen diesen herren verteidigt haben sollten jetzt mal zu wort kommen. der ist jaaaaaaaaaaaaaa so sauber . der arme kerl wird ja immer nur vorverurteilt. der tut mir so leid dieses aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa....!

  • Lineker sarkastisch: "FIFA schon immer eine aufrechte Organisation"

    England-Legende Gary Lineker hat sich bei Twitter mit den folgenden Worten zum Blatter-Rücktritt gemeldet: "Blatter ist zurückgetreten. Ich kann es kaum glauben. Dabei ist die FIFA doch schon immer eine so aufstrebende und aufrechte Organisation gewesen. Ich vermisse ihn jetzt schon!"
    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 7:45:15 AM


  • Niederländischer Fußball-Verband KNVB: "Das ist ein Tag auf den wir lange gewartet haben und für den wir in der letzten Zeit gekämpft haben. Wir hoffen, dass ein Vorsitzender kommt, der echte Reformen durchführen wird. Für uns ist das eine sehr gute Nachricht."

    Michael van Praag (KNVB-Vorsitzender und Ex-FIFA-Präsidentschaftskandidat): "Was für eine schöne Nachricht. Ich weiß noch nicht, ob ich noch einmal kandidiere. Am kommenden Wochenende nehme ich an der UEFA-Vorstandssitzung in Berlin teil. Danach denke ich über meine Zukunftspläne nach."

    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 7:45:17 AM
  • Zwanziger zu Blatter-Rücktritt: Entscheidung wird dem Fußball helfen

    Der ehemalige Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Theo Zwanziger, hat den Rücktritt von FIFA-Chef Blatter begrüßt: "Die Entscheidung von Herrn Blatter wird dem Fußball helfen. Eine tiefgreifende Spaltung der FIFA konnte abgewendet werden", sagte Zwanziger der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

    Zwanziger war bis Ende vergangener Woche als einziger deutscher Vertreter Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees. Nach Blatters Rücktritt sieht Zwanziger nun die Chance, "eine neue, gemeinsame Grundlage zu finden."

    Domenico Scala sei dafür der richtige Mann.
    "Allerdings wird es Zeit brauchen. Ich rechne noch mit weiteren Enthüllungen, vor allem zu den umstrittenen WM-Vergaben", sagte Zwanziger weiter.
    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 7:45:19 AM
  • Beckenbauer: "Der Druck wurde zu groß"

    Franz Beckenbauer hat Verständnis für die überraschende Rücktrittsankündigung von Joseph Blatter. "Es war eine vernünftige Entscheidung von Sepp Blatter. Der Druck wurde zu groß. Er wäre nie mehr zur Ruhe gekommen, ob er Schuld an den Skandalen trägt oder nicht. Das Problem der FIFA liegt in seinem System", sagte Beckenbauer der "Bild".
    von Steffen Engesser bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 7:45:55 AM
  • Niersbach: Absolut richtige Entscheidung

    DFB-Präsident
    Wolfgang
    Niersbach hat den Rücktritt von FIFA-Chef Josef Blatter begrüßt. "Das ist die Entscheidung, die absolut richtig ist, die überfällig ist", sagte der Präsident  des Deutschen Fußball-Bundes in Berlin.

    "Es ist eigentlich eine Tragik, warum er es sich selber und uns allen das nicht erspart hat, dass er das früher gemacht hätte.
    " Niersbach bekräftigte, er sei einerseits "total überrascht", dennoch sei "ein Aufbruch, den die FIFA dringend braucht, nur mit einem neuen Mann an der Spitze möglich. Denn ungeachtet des Wahlsiegs beim Kongress ist ja keine Ruhe eingekehrt."

    Der DFB-Boss betonte gleichwohl, mit Blatters Rücktritt seien "ganz bestimmt nicht alle Probleme gelöst. Aber wenn Sepp Blatter jetzt nicht mehr da ist, dann kann man beginnen, die Probleme zu lösen". Er habe "keinerlei Informationen, ob möglicherweise neue Dinge aufgetaucht sind, die mit den Untersuchungen in Amerika zu tun haben", sagte Niersbach.

    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 7:45:57 AM


  • von Steffen Engesser bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 7:45:59 AM
  •  Ligapräsident Reinhard Rauball begrüßt den Rücktritt von Sepp Blatter. (Bildquelle: imago/DeFodi)


    Rauball: "Dies ist ein guter Tag für den Weltfußball"

    Ligapräsident Reinhard Rauball hat den Rücktritt von Blatter als FIFA-Präsident begrüßt. "Dies ist ein guter Tag für den Weltfußball", sagte Rauball in einem Statement, das die Deutsche Fußball Liga am Dienstagabend veröffentlichte.

    Blatter hat FIFA "großen Dienst erwiesen"

    Blatter habe der FIFA mit seinem Rücktritt einen großen Dienst erwiesen.
    "Alle, die für eine Reform der FIFA ernsthaft eingetreten sind, sind nun gefordert, mit konstruktiven Vorschlägen zur Einheit des Fußballs beizutragen", forderte Rauball.

    Glaubwürdigkeit und Transparenz müssten dabei an oberster Stelle stehen.
    "Es gilt nun, möglichst schnell inhaltlich, strukturell und personell tragfähige Lösungen für die Zeit nach Sepp Blatter zu erarbeiten und auf den Tisch zu legen. Denn klar ist auch: Mit dem Rücktritt alleine sind noch lange nicht alle Probleme gelöst", sagte Rauball.

    von Ricardo Da Silva Campos bearbeitet von Maximilian Köhling 6/3/2015 7:46:01 AM
  • Nach Blatter-Beben: Australien stellt WM 2022 infrage

    Nach der Rücktrittsankündigung von FIFA-Präsident Sepp Blatter stellt der australische Fußball-Verband ASF die WM-Ausrichtung 2022 in Katar infrage. Der Bewerbungsprozess für die Endrunde in sieben Jahre sei "nicht sauber" gewesen, sagte ASF-Vorsitzender Frank Lowy. Die Australier verloren bei der weltweit kritisierten Abstimmung des FIFA-Exekutivkomitees im Dezember 2010 als Letzter chancenlos im ersten Wahlgang.

    "Wir haben eine saubere Bewerbung abgeliefert", sagte Lowy: "Ich weiß, dass andere das nicht gemacht haben." Die WM 2022 wurde jahrelang von der FIFA-Ethikkommission untersucht. Der frühere Chefermittler Michael Garcia trat am Ende zurück, weil er das angebliche Ergebnis (keine hinreichenden Unregelmäßigkeiten) nicht unterstützte.

  • Einflussreiche FIFA-Sponsoren begrüßen Blatter-Entscheidung und fordern Reaktionen

    Die einflussreichen Sponsoren und Geldgeber haben nach Blatters Ankündigung Reaktionen gefordert.
    "Die Nachricht ist ein positiver Schritt für den Sport, Fußball und seine Fans", teilte der US-Getränkekonzern Coca-Cola schriftlich mit: "Wir erwarten, dass die FIFA alles dafür tut, die Vorkommnisse aufzuklären und das Vertrauen der Leute zurückzugewinnen."

    Das
    Kreditkarten-Unternehmen Visa ließ mitteilen, Blatters Rücktritt sei "der erste Schritt in die richtige Richtung.
    Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns.

    Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas begrüßte die Entscheidung. "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung", so ein Sprecher. Der südkoreanische Autobauer Hyundai, bis 2022 offizieller Automobilpartner der FIFA, nannte Blatters Ankündigung einen "positiven ersten Schritt im Aufbau einer Führungsstruktur, die die höchsten ethischen Standards sicherstellt".

    Fast-Food-Riese
    McDonald's schrieb in einer Stellungnahme: "Die Korruptionsvorwürfe und die fragwürdige Ethik innerhalb der FIFA haben einen Schatten auf den Fußball geworfen.
    Wir hoffen, dass die Veränderungen in der FIFA die Reformen vorantreiben und dazu beitragen werden, das Vertrauen der Fans auf der Welt zurückzugewinnen."


  • US-Justizministerin Loretta E. Lynch. (Foto: dpa)

    Lynch: "FIFA bis in höchste Ebenen korrupt"

    Au
    s Sicht von US-Justizministerin Loretta Lynch kann Blatters Rücktritts-Ankündigung nur Teil der Problemlösung beim Fußball-Weltverband sein. "Wir mussten feststellen, dass die FIFA bis in die höchsten Ebenen korrupt ist", erklärte Lynch im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Jedes Mal, wenn die FIFA nach internen Untersuchungen korrupte Funktionäre abgesetzt hat, wurden sie durch andere ersetzt, die genau in derselben Art und Weise weitermachten."

    Ob auch Blatter aufgrund der Ermittlungen in den USA eine Anklage im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal bei der FIFA fürchten muss, was nach Blatters Abgang am vergangenen Dienstag mehrfach als mögliche Begründung für die Entscheidung des 79-Jährigen genannt worden ist, ließ Lynch weiterhin offen: "Dazu kann ich jetzt nichts sagen."

  • DOSB-Präsident warnt vor einer Hängepartie bei der Nachfolger-Suche

    Vorstandschef Michael
    Vesper vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) rät der FIFA zu einer Beschleunigung der bisher geplanten Suche nach einem Nachfolger. "Eine monatelange oder sogar einjährige Hängepartie würde allen schaden und den befreienden Charakter von Blatters Schritt wieder rückgängig machen", sagte Vesper im Interview mit dem Rundfunksender "WDR2".

    Von einem zeitnahen Schlussstrich unter die Ära Blatter verspricht sich Vesper bessere Möglichkeiten für einen strukturellen Neuanfang: "Wir leben nicht in einer Blatter-Dynastie. Er darf sich jetzt nicht selber seinen Nachfolger aussuchen."

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