Reaktionen zum Tod von Mayer-Vorfelder
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Reaktionen zum Tod von Mayer-Vorfelder

Gerhard Mayer-Vorfelder ist in Stuttgart im Alter von 82 Jahren gestorben. Hier finden Sie die Stimmen zum Tod des ehemaligen DFB-Präsidenten.

  • Der #DFB trauert um Gerhard Mayer-Vorfelder. Der Ehrenpräsident ist am Montag im Alter von 82 Jahren gestorben. http://pbs.twimg.com/media/CMrTDiqUAAIpweC.jpg

    von DFB (Verband) via twitter bearbeitet von Sport-Redaktion T-Online.de 8/18/2015 12:44:39 PM

  • Gerhard Mayer-Vorfelder stirbt im Alter von 82 Jahren. (Foto: dpa)

    DFB verliert in Mayer-Vorfelder "eine prägende Figur"


    Gerhard Mayer-Vorfelder ist tot. Wie seine Familie mitteilte, starb der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag im Alter von 82 Jahren in einem Stuttgarter Krankenhaus im Kreise seiner Angehörigen. Details wurden nicht genannt. "MV", wie Mayer-Vorfelder oft nur genannt wurde, hinterlässt seine Frau und vier Kinder.


    Mayer-Vorfelder war von 1975 bis 2000 Präsident des VfB Stuttgart. Von 2001 bis 2006 war der gebürtige Mannheimer auch DFB-Präsident, ab 2004 gemeinsam mit Theo Zwanziger. Der langjährige CDU-Politiker hatte sich in den vergangenen Jahren auch aus gesundheitlichen Gründen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.


    Wolfgang Niersbach, DFB-Präsident, äußerte sich zum Tod seines Vorgängers wie folgt: "Mit Gerhard Mayer-Vorfelder geht eine prägende Figur des deutschen Fußballs. Ich habe ihn in all den Jahren immer als gradlinigen, entschlossenen und kompetenten Menschen kennengelernt, der sich mit viel Engagement für den Sport eingesetzt hat und dabei immer die Bedürfnisse der Spieler im Blick hatte.


    Seine Ideen und sein Einsatz haben dem Fußball wichtige Impulse gegeben, von denen wir alle heute profitieren. Die aktuellen Erfolge mit dem Gewinn der WM als Höhepunkt gehen auf richtungsweisende Weichenstellungen der Vergangenheit zurück, die Gerhard Mayer-Vorfelder maßgeblich mitgestaltet hat."


    Theo Zwanziger sagte in der "Rheinischen Post": "Ich habe ihn immer sehr geschätzt und sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet. Er war sicherlich in erster Linie ein Mann der Profis, der aber auch einen Blick für die Sorgen der Amateure hatte. Seine größte Leistung war gewiss die totale Veränderung der Nachwuchsförderung ab 2002 in Deutschland. Der Ausbau der Leistungszentren ist sein Verdienst - und damit ist er für mich der eigentliche Vater des WM-Erfolgs 2014. Ohne diese Maßnahmen hätten wir Spieler wie Mesut Özil, Mario Götze und Mats Hummels überhaupt nicht gefunden."

    von Sport-Redaktion T-Online.de bearbeitet von Patrick Rutishauser 8/18/2015 12:43:03 PM
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